Monte Peralba (2694m)


Published by Tef Pro , 18 September 2017, 20h39.

Region: World » Austria » Südliche Ostalpen » Karnischer Hauptkamm
Date of the hike:16 July 2017
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A   I 
Height gain: 1200 m 3936 ft.
Height loss: 1200 m 3936 ft.
Access to start point:Mit dem Auto von St. Lorenzen im Lesachtal (Beschilderung Frohntal) hinein ins Tal, zuerst auf schmaler Teerstraße, später Schotter. Nicht alle fahren bis zum Parkplatz kurz vor der Ingridhütte, ist aber machbar
Maps:Kompass 47

Vor gut 5 Jahren waren wir zuetzt in den Karnischen Alpen unterwwegs, damals auf den Monte Pisimoni von Friulischer Seite. Heute ging es von Kärntner Seite hinauf auf den Monte Peralba oder Hochweißstein.
Da der Ausgangspunkt und weite Teile des Zustieges auf Kärntner Boden sind habe ich ihn bei hikr dort zugeordnet, obwohl der Gipfel komplett in Italien liegt.
Die Landschaftseindrücke sind vielfältig und wunderschön, eine echte Hammertour! Da man das Frohntal recht weit hinein fahren kann sind die Höhenmeter übersichtlich und auch die Schwierigkeiten halten sich bei normalen Verhältnissen in Grenzen, genauso der Besucherandrand von Kärnterseite trotz wunderschönem Hochweißsteinhaus.
Viel los ist an Wochenenden von Süden her, weshalb in der Nordrinne eine nicht geringe Steinschlaggefahr herrscht und ein Helm nicht schadet.
Die Zufahrtsstraße ist zwar gar nicht mal so schlecht, doch nerven die eingegrabenen Abflußrinnen alle paar Meter, so daß man ständig Gas gibt und wieder bremst.
So haben wir das Auto kurz vor einer kleinen Kehre abgestellt und sind die letzten 20 Minuten zu Fuß zum Parkplatz der Ingridhütte bzw. Frohnalm. Wenige Minuten dahinter öffnet sich der Bick zum grandiosem Talschluß - in der Mitte die Alm. Der Weg führt quer durch und man kann in Ruhe die Szenerie genießen.
Hinter den Höfen kommt man nach einigen Minuten zu einer Verzweigung, wir wenden uns nach links. In einigen Serpentinen steigen wir nun den Hang hinauf zum schön gelegenen und recht hübschen Hochweißsteinhaus.
Wir haben nun viel Zeit es uns gemütlich zu machen, denn wir warten auf Helena, die gleich zu Beginn Gas gegeben hat. Man sitzt schön, das Essen ist gut und selbst gemacht.
Hinter dem Haus gehen mehrere Wanderwege ab, zum Monte Peralba wandert man schräg rechts in südwestlicher Richtung zu einem gut sichtbaren Einschnitt hinauf, teilweise wandert man über Militärwege aus dem 1. Weltkrieg.
Man erreicht eine Hochfläche und erblickt erstmals auch das Gipfelziel. Wie ein großer, weißer Block liegt er da, der Monte Peralba. Der Pfad schlängelt sich durch Karstgelände weiterhin in südwestlicher Richtung auf das Nordosteck des Berges zu, in Serpentinen geht es den Schotterrücken hinauf zu den Felsen.
Kurz vorher geht nach links der Steig Richtung Rifugio Calvi ab, in diese Richtung verschwinden fast alle nun im Abstieg. Im Fels- und Schrofengelände steigt man nun aufwärts, ab und an kommen die Hände kurz zum Einsatz, doch richtug schwer ist es nicht.
Nach der ersten Steilstufe wendet sich der Steig nach rechts in die Flanke und steuert dann auf eine gut sichtbare lange Rinne zu. Diese ist auf einer Seite versichert, doch finde ich es weniger nützlich. Bei Schnee kann sie jedoch mehr Sinn machen - dann wäre die Steinschaggefahr geringer. Ich habe Glück und niemand ist unterwegs. Nach oben hin wird die Rinne steiler und enger, dann steht man plötzlich auf dem Gipfelgrat.
Doch zum Gipfel sind es noch gut 10 Minuten in westlicher Richtung. Die Aussicht ist grandios, im Süden ahnt man gar die Adria.
Zurück geht es dann auf gleichem Steig, immer mit Vorsciht um nichts auszulösen.
Fazit: wunderbare Wanderung auf einen phänomenalen Aussichtsberg, von Norden her deutlich einsamer als von Süden.

Hike partners: Tef


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