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Von Gfellen nach Flühli


Published by Kopfsalat , 3 September 2017, 17h51. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Luzern
Date of the hike: 8 July 2017
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Entlebucherflühe - Fürstein   CH-LU   Pilatusgebiet 
Time: 3 days
Access to start point:cff logo Gfellen
Access to end point:cff logo Flühli LU, Post
Accommodation:Entlebuch, Sörenberg

Lange ist's her. In erster Linie ging's um eine Flucht vor der Hitze. Ursprünglich wollten wir über den Fürstein aber dazu später.

Fr, 07.07.2017

Mit der Bahn fahren wir am Vorabend nach Entlebuch, wo wir übernachten. Würden wir am nächsten Morgen von Basel aus direkt nach Gfellen fahren wollen, müssten wir nicht nur zu nachtschlafener Zeit aufstehen, sondern wären schon vor Tourbeginn vollkommen übermüdet.

Sa, 08.07.2017

Nur mit Glück finden wir an der Station Entlebuch-Marktplatz noch zwei Plätze im gut gefüllten Minibus. Aber nach etwas über 10 Minuten sind wir - gut geschüttelt - schon in Gfellen.

Leider ist auch hier die Hitze so gross, dass wir statt den Weg über den Grat zum Fürstein eine weniger schweisstreibende Variante wählen. Gemächlich steigen wir, erst über Alpwege und Weiden, dann durch Wald und durchs Moor der Grossen Entle entlang zur Wasserfallenegg. Hier brennt die Sonne so stark, dass wir erst etwas absteigen müssen, bevor wir ein Schattenplätzchen finden.

Im Abstieg ist alles ist knochentrocken. Inklusive der mit viel Aufwand und wohl für teures Geld erstellten Entwässerungsgräben in den Moorwiesen bei Hurbele. So wird das wohl nix mit dem Wasserrückbehalt in den Bergen.

Erst kurz nach Grön verlässt der BWW die staubige Strasse und wir steigen zuerst durch kühlen Wald, dann über tieftrittigen, sumpfige Weiden zu den Hütten von Hinterrüchi ab. Mit zahlreichen, geladenen Elektrodrähten ist hier der Weiterweg so blockiert, dass wir über den Brunnen klettern müssen und an einer zweiten Stelle den Hag mangels Griff eben offen lassen, da wir uns keinen Stromschlag einfangen wollen. Auch eine weitere Stelle ist geradezu mutwillig verdrahtet worden. Unverständlich: Ohne Subventionen nicht überlebensfähig aber null Kooperationsbereitschaft!

Item. Nun gilt unsere volle Aufmerksamkeit dem steilen, hochtrittigen und stellenweise etwas exponierten Abstieg nach Kragen. Unten sind unsere Beine so schwer, dass wir uns den Abstecher zum Chessiloch sparen. Auch zieht es erste Gewitterwolken zusammen, sodass wir so schnell wie möglich den Bus erreichen wollen. Leider nicht schnell genug. Er fährt quasi vor unseren Augen ab. Dank Zonen-Billett gelangen wir eben auf dem Umweg über Flühli nach Sörenberg.

Zimmer beziehen, duschen. Just als wir uns auf der gedeckten Terrasse zum Znacht niederlassen, bricht der Gewittersturm los. Herrlich ist es, so im Schärme den Elementen zuzusehen.

So, 09.07.2017

Nach einem reichhaltigen Zmorgen, nehmen wir die Gondelbahn zur Rossweid. Auf, zwar WRW markiertem aber T1 nie übersteigendem, Weg gelangen wir unter wolkenverhangenem Himmel zum Salwideli. Da auch heute Gewitter prognostiziert sind, brechen wir bald wieder auf und steigen auf dem nun anspruchsvolleren, dafür nur noch gelb markierten Weg zur Bushaltestelle Südelhöhe. So wie es scheint, richten sich die Farben der Wegmarkierungen hier in erster Linie nach den Höhe über Meer.

Hike partners: Kopfsalat, lemon


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