Viala-du-Pas-de-Jaux - auf den Spuren der Templer


Published by Mo6451 , 15 April 2017, 14h30.

Region: World » France » Languedoc-Roussillon » Aveyron
Date of the hike:12 April 2017
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Height gain: 100 m 328 ft.
Height loss: 120 m 394 ft.
Route:7,86 km
Access to start point:PKW Viala-du-Pas-de-Jaux
Maps:komoot

Das Wanderfenster für eine Tour war heute nicht so groß. Deshalb sollte unser Ziel in der Nähe liegen und da bot sich der Causse du Lazarc an. Vom Ausgangspunkt Viala-du-Pas-de-Jaux gibt es eine schöne Rundtour über die Hochebene.

Mit dem Auto erreichten wir in kurzer Zeit unseren Ausgangspunkt. Das Dorf macht einen äußerst gepflegten Eindruck. Fast alle Häuser sind mit viel Engagement in Stand gesetzt worden. Direkt am Ortseingang gibt es einen kostenlosen Parkplatz und sobald man das Ortsschild passiert hat, bietet sich ein Platz für ein Picknick an. Eine schöne Infotafel informiert über die Sehenswürdigkeiten der näheren Region. Außerdem ist die Region bekannt für den Aigle royal, zwei dieser Tiere konnten wir in der Höhe bewundern, für ein Foto leider zu weit weg.

Nach einem kurzen Picknick verlassen wir den Ort auf dem PR (Balisage jaune). Zuerst passieren wir einen wunderschönen altern Brunnen, der etwas verdeckt hinter einer Mauer liegt. Dann geht es auf der Hochebene weiter auf breiten Feld- oder Waldwegen. Der Blick in die Ferne verzaubert, der Blick in der Nähe überrascht uns mit einer variantenreichen Natur. Wilde Narzissen, Traubenhyazinthen, Leberblümchen, Schlüsselblumen und als Krönung eine ganze Reihe lilafarbener, gefleckter Knabenkräuter. Die Natur ist hier oben schon sehr weit, die meisten Bäume haben ihre Blätter schon ausgetrieben.

Am Ende des Weges biegen wir dann Südwesten ab. Die Sonne meint es gut in diesem Baum armen Gelände. Wir befinden uns nun auf dem GR 71c und unser Weg für uns entlang der Abbruchkante der Felsen. Welch eine fantastische Aussicht, unten im Tal liegt der Ort Tournemire, etwas weiter in nördlicher Richtung Roquefort, bekannt durch den weltberühmten Käse.

Allzu nah darf man sich nicht an die Abbruchkante bewegen, ein Sturz wäre unweigerlich der Letzte und die Engel im Himmel würden uns in Empfang nehmen. Trotzdem können wir uns kaum satt sehen, deshalb legen wir noch einmal eine kurze Pause ein.

Für den Weiterweg gibt es nun zwei Möglichkeiten, für die, die dem Tiefblick nicht standhalten können den breiten Feldweg nehmen. Die Anderen gehen über den schmalen Pfad, der näher am Abgrund vorbeiführt.

Am Ende dieses Wegabschnitts erreichen wir dann das weithin sichtbare weiße Betonkreuz. An seinem Fuß sind zwei Figuren platziert, auf der Rückseite ein kleiner überdachter Altar. Weiter unten sind dann einige Picknickplätze eingerichtet. Noch einmal genießen wir die Ruhe und Einsamkeit, gepaart mit einer fantastischen Aussicht.

Weiter geht es auf dem GR 71c Richtung Südosten. Hier müssen wir ca. 800m der D 23 entlang laufen. Aber auf diesen Straßen ist nicht all zu viel Verkehr. Bei P 787 biegen wir dann wieder rechts auf den Wanderweg ab, der uns nun entlang kultivierter Felder zurück nach  Viala-du-Pas-de-Jaux leitet. Jetzt erreichen wir den Ort von SW und sind erstaunt, dass auch hier die Gebäude fast alle in sehr gutem Zustand sind.

Der Tourist Information statten wir noch kurz einen Besuch ab. Sie ist äußerst gut sortiert und bietet auch Führungen durch das Schloss in deutscher Sprache an. Viala-du-Pas-de-Jaux ist einer der Templerorte, wenn auch ein sehr kleiner. Trotz allem waren einige Wanderer unterwegs.

Nach einer kurzen Kaffeepause in le Caylar fuhren wir zurück nach Lodève. Auf dem Weg dorthin wurden Erinnerungen wach an die fantastische Tour zum Pas de l’Escalette im letzten Jahr.

Tour mit Ingrid und Hans-Erich

Le Viala-du-Pas-de-Jaux fut acquis par donation à l'ordre religieux des Templiers dès 1150. C'était alors un domaine agricole important, au milieu duquel se trouvait un ensemble d'habitations et de défenses rattaché à la Commanderie de Sainte-Eulalie-de-Cernon. L’église est construite vers 1315. Vers 1430, les habitants du village obtiennent le droit d'ériger une tour-grenier pour se protéger des pillards, Sainte-Eulalie-de-Cernon étant trop éloignée. Quelle: Wikipedia

Hike partners: Mo6451


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