Höhlensteinhaus und Kala-Alm


Published by klemi74 , 30 January 2017, 15h34.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Rofangebirge und Brandenberger Alpen
Date of the hike:27 January 2017
Snowshoe grading: WT4 - High-level snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 6:30
Height gain: 520 m 1706 ft.
Height loss: 520 m 1706 ft.
Access to start point:Hinterthiersee, der Ausgangspunkt liegt an einem reinen Anliegersträßchen und ist nicht allgemein anfahrbar. Ab dem Ort wohl ca. Minuten Gehzeit
Accommodation:Keine
Das Höhlensteinhaus im Sommer und die Kala-Alm ganzjährig stehen für eine Einkehr zur Verfügung

Wie schon letztes Jahr, so mieten wir auch heuer ein Ferienhäuschen oberhalb von Hinterthiersee an. Am Anreisetag soll es nur eine gemütliche Runde zu zwei Almen werden, von denen letztere bewirtschaftet ist und dazu die Möglichkeit einer Abfahrt mit dem Schlitten bietet.

Start ist direkt am Haus, von wo es auf geräumtem Sträßchen in wenigen Minuten zum Waldrand geht. Von den mehreren Wegen, in die sich das Sträßchen gabelt, nehmen wir den mittleren, der sanft ansteigend nach Süden führt. Es ist nie steil, dazu sind bereits ein paar Spuren vorhanden, so dass wir einigermaßen flott vorankommen. Die Strecke hinauf zum Höhlensteinhaus zieht sich trotzdem ein wenig in die Länge, zumal der dichte Wald kaum Abwechslung bietet.
Dann aber ist die Freifläche um das Haus herum erreicht, dazu natürlich auch endlich sonniges Gelände. Wir genießen nur kurz die Aussicht, dann wenden wir uns dem Übergang zur Kala-Alm zu.

Dieser Übergang ist zunächst einfach und flach: auf einem zum Glück schon gespurten Geländeabsatz oberhalb der Abbrüche ins Inntal wird ein kleiner Felskopf südseitig im Wald umgangen und bald sind wir an der Jochalm, die am Ende eines Fahrweges liegt und die ungefähr die "Halbzeit" des Überganges sein sollte.
Weiter in Richtung Ziel gelangt man, wenn man die Fahrstraße gleich wieder verlässt und den Schildern in den Wald folgt. Zunächst steigt man in einfachem Gelände ein gutes Stück ab, dann quert man eben unter einer kleinen Felswand. Das zu querende Gelände wird immer steiler, die Spuren der Vorgänger sind teilweise schon von kleinen Schneerutschen verschüttet. Irgendwann wird es derart steil, dass wir die weitere Querung nicht wagen (vor allem wegen der Abrutschgefahr bei verschütteter Spur), so dass wir einem wohl ebenfalls mutlosen Vorgänger folgen und 40Hm querfeldein absteigen. Die Buße folgt in Form eines extrem steilen Aufstieges ähnlicher Länge, dann sind wir wieder auf dem eigentlichen Weg. Zur Kala-Alm sind es noch gut 15 Minuten, die auch an der alten, noch als Alm erkennbaren Kala-Alm vorbeiführen.

Die Einkehr dauert länger, eine vollwertige Mahlzeit und drei Getränke brauchen halt ihre Zeit... Irgendwann müssen wir aber weiter, es bleibt halt um diese Jahreszeit nicht ewig hell. Also 3€ investieren und mit dem Schlitten hinunter zum Parkplatz beim Gasthof Schneeberg fahren, die Bahn ist in gutem Zustand mit nur wenigen Bodenwellen und Eisplatten - aber der Gegenverkehr fordert schon Aufmerksamkeit. In Schneeberg angekommen, müssen wir nur noch hinüber nach Breitenau, der Weg dorthin ist relativ eben, erst plattgewalzt, später sogar als Winterwanderweg geräumt. Trotzdem ist es schon ganz schön finster, bis wir endlich in der warmen Stube ankommen.

Fazit:
Länger als gedacht, wobei die späte Rückkehr vor allem durch die lange Einkehr bedingt war. Technisch ist die Wanderung zu 98% einfach, die Querung kurz vor der Kala-Alm ist aber mit Schneeschuhen grenzwertig und dazu trotz der tiefen Lage lawinengefährdet - drum die hohe Bewertung!

Gehzeiten
Zum Höhlensteinhaus 1h30
Zur Kalaalm 1h35
Abfahrt nach Schneeberg 10min
Nach Breitenau 45min

Mit Andi, Kerstin, Martin und Roman

Hike partners: klemi74


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