Auf schroffen Wegen durch die Mela auf die Kleine Koschuta


Published by mountainrescue , 25 September 2016, 18h36. Text and phots by the participants

Region: World » Austria » Südliche Ostalpen » Karawanken und Bachergebirge
Date of the hike:25 September 2016
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Time: 4:45
Height gain: 1109 m 3638 ft.
Height loss: 1084 m 3556 ft.
Route:11,98 km Zell-Schaida-Potoksattel-Mela-Kleine Koschuta
Access to start point:Über Ferlach nach Zell-Schaida, dann Richtung Schaidasattel abzweigen und nach einigen Metern dem Hinweisschild Richtung Sportplatz bis zu diesem folgen
Accommodation:Unterwegs keine
Maps:Amap Digital, WK 234 Carnica Region - Rosental - Klagenfurt am Wörthersee, Wanderkarte 1:40000

Nachdem der gestrige "Ruhe-Tag" mit einem Besuch der Petzen und einem Flug von derselben gekrönt wurde, war heute wieder eine Tour angesagt!

Ein Tag ist schöner wie der andere und deshalb müssen diese mit Touren im südlichen Kärnten ausgenutzt werden.

Heute waren wir in einer eher ruhigeren Ecke unterwegs. Der Weg sollte uns vom Fußballstadion in Zell-Schaida, zuerst auf Forststraßen


und dann weiter auf Waldpfaden auf den Potoksattel führen. Von diesem folgt man(n)/frau einem gleich wieder steil ansteigenden Steiglein durch einen lichten Buchenwald, das sich an seiner Verflachung gleich wieder teilt. Rechts führt eine Kammwanderung unter den Wänden des Koschutamassivs zur gleichnamigen Schutzhütte, wir jedoch wenden uns nach links und folgen, entlang steil abfallender Abbrüche, dem Steig der durch die Mela auf die Kleine Koschuta bzw. zur Almwirtschaft Planina Dolga njiva (bereits auf slowenischem Staatsgebiet) oder auf die Tolsta Koschuta leitet.

Am Beginn des Kares, das durch die Mela leitet, befindet sich ein netter Unterstand, wo wo wir noch einmal den Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Danach geht es ins Kar.

Teilweise sind ausgesetzte Stellen versichert und ab und an sind rote Punkte an den Felsen zu sehen. Der Weg ist sehr steil, schottrig und daher begehen wir ihn mit äußerster Vorsicht. Luca, unser Klettermax, ist wieder voll in seinem Element und genießt den Weg durch die Mela. Am Gipfel angelangt beschließen wir, auch auf Grund der nicht "rastfreundlichen" Gegend, zurück zum Unterstand zu steigen und dort ausgiebig zu rasten. Wir sind froh, als wir wieder wohlbehalten unten ankommen und die bröselige Mela hinter uns gelassen haben.






Nach einer ausgiebigen Rast-, Jausen-, Schnitten- und Ruhepause geht es auf dem gleichen Weg zurück ins Tal.


Fazit der Tour: Eine landschaftlich und bergsteigerisch großartige Tour in der beeindruckenden Kulisse des Koschutamassivs. Trittsicherheit, beständiges, trockenes Wetter und etwas Wegfindungsgabe sind unabdingbar, wenn man(n)/frau die Tour durch die Mela gehen möchte.
Eine Gegend für Bergsteiger, die die Einsamkeit lieben!


Twonav Anima 3*/CGPSL 8* 
Dauer: 4:38
Zeit in Bewegung: 4:05
Zeit im Stillstand: 0:33
Strecke: 11,98 km
Maximale Höhe: 1714 m
Maximale Höhendifferenz: 824 m
Kumuliertes Steigen: ↑ 1109 m
Gesamt Abstieg: ↓ 1084 m
Mittl.Geschw.Bew.: 2,8 km/h

Hike partners: mountainrescue, harlem


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