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Fuggstock, Gulderturm und Sonnenhorn


Published by Schlomsch , 10 July 2016, 20h50.

Region: World » Switzerland » Glarus
Date of the hike: 8 July 2016
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GL   Spitzmeilengruppe 
Time: 9:00
Height gain: 1500 m 4920 ft.
Height loss: 1500 m 4920 ft.

Der Weissenberge-Klassiker. Für uns zwar nur Ausweichtour, aber was für eine! 

Schon länger geplant habe ich mit Timi für heute die Wanderung durch den *kleinen Sardonakamin zum Piz Sardona und Piz Segnas inkl. Übernachtung in der Segnespass Mountain Lodge. Letzten Montag bin ich da hoch und habe nicht schlecht gestaunt, wie viel Schnee da noch liegt. So viel Schneestapfen, das muss heute nicht sein.

Fuggstock (2370m)

Ab der Bergstation der Weissenbergebahn auf der Alpstrasse bis Punkt 1312, dann den Abkürzungen folgend hinauf nach Weiden (1644m). Unbedingt Insektenschutz mitführen, die Bremsen sind derzeit äusserst agressiv!

Von Weiden durchs Längriet zu Punkt 1787, dann weglos in etwa der Gemeindegrenze Engi/Matt folgend über Chnoren in den Sattel südlich des Fuggstocks. Hier setzt eine deutliche Wegspur an, die durch die Schrofen aufs Gipfelplateau führt (T4). Auf dem Gipfelplateau leicht zum Gipfel.

Gulderturm (2519m)

Vom Fuggstock zur Fuggfurggel auf Wunsch von Timi nicht über den Grat, sondern unten durch. Dazu alles wieder zurück in den Sattel südlich des Fuggstocks, dann Querung auf etwa 2000m Höhe durch die Südostflanke des Fuggstocks, bis südlich der Fuggfurggel über Schrofen wieder aufgestiegen werden kann (T4).

Von der Fuggfurggel (2283m) über den sehr schönen Grat zu Punkt 2481. Schwierigkeiten bietet da einzig der felsige Aufschwung unmittelbar vor Punkt 2481, welcher auf der Westseite umgangen wird (T4+).

Ab Punkt 2481 über den Grat bis zu den Felsen vor dem Gulderturm. Diese können mitsamt dem Gulderturm rechtsseitig (südöstlich) umgangen werden. So gehen wir auf dem Rückweg. Zunächst folgen wir aber den Felsen linksseitig (nordwestlich) und gelangen so unters Guldertürmli (markanter frei stehender Felsblock nördlich des Gulderturms) (T5-) Hier setzt die Normalroute auf den Gulderturm an.

Jetzt auf der Normalroute erst durch einen markanten Kamin, dann über die Felsen auf der Südwestseite zum Gipfel (II). Das klettert Timi ganz toll, obwohl er nicht ganz schwindelfrei ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden :-)

Gemäss Gipfelbuch war seit letztem Dezember keiner mehr auf dem Gulderturm. Die letzten 3 Einträge stammen also von mir.

Sonnenhorn (2163m)

Im Abstieg vom Gulderturm sind wir nicht mehr durch den Kamin, sondern vor dem Kamin hinüber in den Sattel zwischen Guldertürmli und Gulderturm, dann nordöstlich hinunter und hinüber auf den Grat zum Gulderstock.

Den Gulderstock schenken wir uns. Auf dem Rückweg umgehen wir den Gulderturm auf der Südostseite (T4). Da hat *rkroebl schon Recht: Die Südostseite ist kürzer und deutlich einfacher als die Nordwestseite. 

Dann via Punkt 2481, 2432 und folgende über den Grat hinunter zum Sonnenhorn (2163m). Das ist zu Beginn kurz T4, wird dann aber laufend einfacher. Vom Sonnenhorn via Skihaus nach Weiden und zurück zur Bergstation.

Fazit: Immer wieder eine fantastische Tour. Schön, dass es auch für den Gulderturm gereicht hat. Und Dank an meinen Begleiter Timi, ohne den es diesen Bericht nicht gäbe. 

Hike partners: Schlomsch, Timi


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