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Tag des Waldes


Published by Nyn, 21 March 2021, 19h56. This page has been displayed 362 times.

Mein kleiner visueller Beitrag dazu ist hier

Vieles zum Tag des Waldes und Vieles mehr rund um den Wald, Waldwirtschaft, Nachhaltigkeit, Erlebniswelt Wald und und und gibt es ausführlichst hier:

https://tag-des-waldes.de/



Comments (14)


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Nyn says:
Sent 22 March 2021, 06h56
Wo ich eben dabei bin. Es gibt auf ZDF auch viele tolle Dokumentationen zu verschiedenen,a uch naturkundlichen Themen.

Wusstet ihr, dass Bäume reden?

Dann schaut mal da rein:

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-die-sprache-der-baeume-100.html

Schubi says: RE:
Sent 22 March 2021, 15h00
Danke für den Hinweis, interessante und spannend gemachte Doku. Oft fragt man sich ja bei alten Bäumen, was die über all ihre Jahre schon so alles gesehen und "erlebt" haben. Das wird in der Doku, finde ich, sehr eindrücklich anhand einer alten Eiche im Berliner Grunewald filmisch erzählt.
Und auch die anderen, von euch unten schon angesprochenen Themen sind gut rübergebracht.

Nyn says: RE:
Sent 22 March 2021, 16h03
Ich schau eben Teil 2 der Doku - mit z.B. interessanten Zusammenhängen in puncto Borkenkäfer.

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/bilder/unsere-waelder-ein-jahr-unter-baeumen-100.html

Was wir heute durchaus wissen, ist, dass ein gut "durchmischter" Wald
-sowohl von der Altersstruktur, als auch den Baumarten- deutlich widerstandsfähiger ist
als Monokulturen. Leider lässt sich das nicht in 10 oder 20 Jahren korrigieren.
Deshalb aber nicht "damit" zu beginnen, beraubt künftige Generationen vieler Chancen.

Leider können wir in unserem beschränkten Menschenleben Manches nicht so gut erfassen oder streng wissenschaftlich prüfen, was den Sinn und Nutzen gewisser heutiger Maßnahmen angeht.
Aber wir können aus der Vergangenheit auch viel lernen.

So wie vor 2000 Jahren in Mittelmeerraum sehr viel für den Bau von Schiffen abgeholzt wurde, stehen heute die kurfristig rein wirtschaftlich und profitorientierten Parallelen in den Amazonas-Urwäldern. Sehen wir einige der Folgen im Mittelmerrraum von damals selbst heute noch massiv ( Erosion) - können wir uns doch leicht ausmalen, was das für andere Gebeite und Regionen bedeutet - von Klimawandel bis zu schwindener Vielfalt an Arten -Flora wie Fauna)

Später haben die "Mittelälter" -mit gesundem Menschenverstand! -erkannt, dass wenn Sie alles roden, sie irgendwann keine Ressouren mehr haben. Da begann man dann mit der Aufforstung.

Es ist also nicht zu spät!

ABoehlen Pro says:
Sent 22 March 2021, 09h45
Ein kleiner Beitrag zu mehr Wald (Bäumen), den jede/r leisten kann, ist die Verwendung der Internet-Suchmaschine https://www.ecosia.org/ anstelle von Google.

Nyn says: RE:
Sent 22 March 2021, 13h53
Danke f den link

Lactuca sativa L. says: Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 12h02
Schade wird der Wald wieder einmal nur auf die Bäume und anderen oberirdischen Lebewesen reduziert, obwohl diese nur einen verschwindend kleinen Anteil der Arten dieses Ökosystems ausmachen.

Das was den Wald so wertvoll macht, ist im Boden und geht unwiederbringlich verloren, wenn die Bäume abgeholzt und die Fläche "umgenutzt" wird.

Deshalb nützen auch all die (Ersatz)-Pflanzungen überhaupt nichts, um den Wald zu schützen. Denn bis sich bei Ersatz-Pflanzungen ein ähnlich wertvoller Boden entwickelt hat, geht es eher Jahrhunderte als Jahrzehnte und gewisse Organismen können gar ganz verloren gehen.

ABoehlen Pro says: RE:Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 13h32
Das ist unbestritten! Aber lieber Ersatzpflanzungen, die als CO2 Speicher wirken, als gar nichts.

Die grossräumige Abholzerei (nicht nur in tropischen Regenwäldern, sondern z.B. auch in den USA) ist ja offensichtlich nicht zu stoppen, solange sich damit immer noch so viel Geld machen lässt…

Nyn says: RE:Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 13h56
Die Bildung von Humus durch die Millionen von Kleinlebenwesen, die die "Reste" von oben umwandeln, ist ebenso Thema wie der CO2-Verbrauch PLUS Sauerstoffproduktion durch das Chlorophyll in den Blättern oben.

Wir sägen durch das Abholzen an unserem eigenem Lebens -Odem

Die Organismen im Boden brauchen (würde ich als Laie sagen) doch auch Material zum Verwerten. Wenn da nix mehr nachkommt, dann sterben sie auch....

In der verlinkten Doku wird übrigens Beides berücksichtigt, oben und unten!
Es lohnt sich, die ganz anzusehn

Lactuca sativa L. says: RE:Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 16h05
> In der verlinkten Doku wird übrigens Beides berücksichtigt, oben und unten!
>
>Es lohnt sich, die ganz anzusehn

Ich meinte, ich hätte alles relevante /tag-des-waldes.de/ angeschaut, dabei aber nix zu den unterirdischen Organismen gefunden zu haben.

Aber vielleicht hab ich da was übersehen. Kannst du mir den Direkt-Link geben?

Nyn says: RE:Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 16h12
Ich meinte die 3-Teilige Doku von TerraX auf ZDF
Diese ist nicht von der Tag-des-Waldes-Seite her verlinkt, sondern ich hab das selbst recherchiert. die Links als Kommentare gepostet.

Hier nochmal alle:

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-die-sprache-der-baeume-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/bilder/unsere-waelder-ein-jahr-unter-baeumen-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-im-reich-des-wassers-100.html


Lactuca sativa L. says: RE:Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 17h22
Ich meinte eben explizit die Werbesite der Holzwirtschaft, mit ihrer Wohlfühlbotschaft.

Die ZDF-Doks werde ich mir bei Gelegenheit mal ansehen. Danke

Lactuca sativa L. says: RE:Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht.
Sent 22 March 2021, 16h18
> lieber Ersatzpflanzungen

sind leider oft nicht ganz folgenlos, denn künstlich Bäume an Orten zu pflanzen an denen nie Bäume standen, zerstört das dort gewachsene Ökosystem, mit all den nicht vorhersehbaren Folgen.

Nyn says: RE: Folgen
Sent 22 March 2021, 19h12
Das ist eines der überaus spannenden + sehr kontroversen Themen:
Soll der Mensch -wenn ja wo und wieviel, eingreifen - oder soll er die Natur sich selbst regulieren lassen?

Ich bin da auch gespalten, weil wir-die Meschen-können uns ja schlecht einfach in Luft auflösen.

Bei allem, was wir -JEDER EINZELNE - tut oder nicht tut, entstehen ökologische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Folgen, die so komplex sind, dass diese keiner von uns sicher absehen kann.
Insofern sind Vorhersagen durch bestimmte Maßnahmen äußerst schwierig.

Ich persönlich honoriere und bewundere solche Leute, die entgegen manch üblicher Konventionen (Ego-Trip, Höher, weiter; schneller, alles ewig analysieren usw) in einem Bereich einfach mal etwas tun und sei es Bäume pflanzen!

Lactuca sativa L. says: RE: Folgen
Sent 22 March 2021, 22h53
Ich bewundere Leute, die Bäume stehen lassen.


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