COVID-19: Current situation

Österreich öffnet Grenze ab 4. Juni (ausser zu Italien)


Published by dulac, 3 June 2020, 20h12. This page has been displayed 1293 times.

Ab morgen, Donnerstag den 4. Juni, öffnet Österreich seine Grenzen zu allen Nachbarländern. Ausgenommen davon ist vorläufig die Grenze zu Italien. Siehe Meldung im ORF von heute Abend.




Comments (28)


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Nyn says:
Sent 4 June 2020, 16h14
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/grenzen-oeffnen-oesterreich-urlaub-schon-ab-morgen-wieder-moeglich,S0rh92p

Bestätigt! AUT ist wieder offen, außer nach Italien.
Leider spielt das Wetter nicht mehr mit...

sven86 says:
Sent 12 June 2020, 22h41
Bin mal auf die Eindrücke und Berichte von diesem (verlängerten) WE gespannt, sowohl aus D aber auch aus AT. Hoffentlich zeigt sich jetzt tatsächlich eine Entspannung. Oder verlagert sich womöglich das Problem etwas nach AT? Die Zustände, wie hier auch mehrfach beschrieben, gerade etwa in Hinterstein oder im Oberstdorfer Bereich waren ja schon krass.

sven86 says: RE:
Sent 12 June 2020, 22h54
Hmm, scheint ja eher nicht so zu sein, wenn ich das lese?

[/www.merkur.de/lokales/bad-toelz/kochel-am-see-ort28931/urla...]

Winterbaer Pro says: Bergwahnsinn hält an
Sent 13 June 2020, 00h42
Freitag, 12.06.20, nach Fronleichnam, also Fenstertag und einzig richtig sonniger Tag nach tagelangem Regen. Österreich darf wieder besucht werden.
6.30 (!!!!) Uhr Park- und Stellplätze im Graswangtal belegt! Wohnmobile in allen Ecken, wo man rein fahren kann, aber nicht übernachten darf.
An der Brücke in Graswang (Kuhalm, Kienjoch usw.) absolutes Halteverbot aber viele Autos. Parkplatz Elmaugries (Kienjoch, Kuchelberg, Frieder) voll. Scheinbergparkplatz dicht, Kreuzspitzparkplatz ebenso, Ammerwaldalm (Roggental-Hochplatte und Co.) viele Autos. Ammerwaldhotel (noch geschlossen bis 15.06) alle Parkplätze an der Straße voll.

Auf den Bergen im Ammerwald Karawanen und großes Geschrei. Sogar auf den ehemals ruhigen Bergen Massen wie im Biergarten. Einfach der Wahnsinn. Ob das noch was mit Corona zu tun hat oder ob die "Berggaudi" immer mehr Mode wird, keine Ahnung. Lustig ist es nicht:-(

evil_horst says: RE:Bergwahnsinn hält an
Sent 14 June 2020, 09h27
>Ob das noch was mit Corona zu tun hat oder ob die "Berggaudi" immer mehr Mode wird, keine Ahnung. Lustig ist es nicht:-(

Gar nimmer. Und da hast Du noch gar nicht die Motorradl-Massen erwähnt, die mit offenem Gas durch die Täler donnern... Das und diese Massen überall sind eh die Tendenz seit ein paar Jahren, verschärft jetzt noch durch Corona.

Am Staffelsee gings am Freitag zu, sowas hab ich noch nicht erlebt. Auf den Inseln, die unter Naturschutz stehen, alle 20 Meter ein Feuer, Zelte, Geschrei, Versuche die Musi der anderen mit der eigenen zu übertönen... Das Totholz wird aus den Wäldern gezerrt und aufs Feuer geschmissen, scheinbar wissen unsere städtischen Naturfreunde nicht, das das zu einem funktionierenden Ökosystem gehört, wahrscheinlich ist es ihnen aber einfach nur wurschd... Und natürlich wird die ganze Scheiße gleich auf Insta oder wie das alles heißt geteilt, damit möglichst viele sehen wie cool und naturverbunden man ist... Und wo man überall hinfahren kann um Krach zu machen.

Da griabiger Feierabend mit ner Hoibn aufm See so nicht funktioniert, werd ich mir wohl beim nächsten Mal nen großen Bohrer einpacken... :D ;)

dulac says:
Sent 13 June 2020, 01h38
Die Verhältnisse sind zur Zeit wohl recht unterschiedlich. Hier meine Erfahrung:

Habe das gute Wetter heute (Freitag) für eine Tour im Montafon mit öV ab Bregenz genutzt. Alles ganz easy. Die Züge nur mäßig besetzt, alle halten sich an die Vorgaben (Mundschutz). Der Bus von Schruns nach Gaschurn nur wenige Fahrgäste. Erkennbar hat die Fremdenverkehrssaison noch nicht begonnen, sonst wäre er voll besetzt gewesen, und hätte u.U. noch einen Verstärker benötigt. Auf der Tour von Gaschurn zur Versalspitze mit Abstieg nach Partenen ist mir nicht eine einzige Menschenseele begegnet. Nur von Ferne waren zwei Zweiergruppen erkennbar, die aber offensichtlich eine andere Route gewählt hatten. Die Bergbahnen sind derzeit, soweit ich sehen konnte, hier generell noch nicht wieder in Betrieb.

Bei dieser Gelegenheit, falls er's aus Zufall liest, noch ein Dankeschön an Stefan83, dessen Bericht von letztem Herbst mich erst auf diesen wunderschönen Aussichtsgipfel aufmerksam gemacht hat, und jetzt war ich schon zum zweiten Mal droben.

Winterbaer Pro says: RE:
Sent 13 June 2020, 10h38
Das Problem ist einfach schon mal: Bayern hat für ein riesiges Einzugsgebiet mit mehreren Großstädten einfach viel zu wenig Berge! Alles drängt nach Süden, immer schon. Wenn jetzt der Rest von Deutschland (der vorher um die Zeit in Italien oder auf Malle war) auch noch in den paar bayerischen Bergen (von denen viele sowieso teilweise schon in Österreich oder zumindest mit dem Anstieg dort liegen) seinen Spaß sucht, ist wirklich die Hölle los. Mehr noch als vorher. Verrotzte Taschentücher überall auf den Wegen...
Ich versteh`s nicht ganz, man könnte ja wieder nach Italien fahren, vielleicht mit rel. leeren Stränden. Aber Söder wollte es ja so!:-(

Erersor says: überfüllter Gipfel
Sent 13 June 2020, 19h24
Wir waren am Freitag am Hohen Ifen und mit uns noch ca. 150 weitere.
Habe noch nie so viele Leute auf einem Berggipfel gesehen obwohl die Bahn noch zu ist.
An dem Tag waren bestimmt 300-400 Leute oben

Nyn says: Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 10h08
Wer an einem Tag wie dem Freitag (Pfingstferien in BW+Bayern, super Wetter nach längerer Schlechtwetterphase) an einem der vordem eh schon beliebten und gut erreichbaren Berge (wie Winterbaer sagt, Einzugsgebiet von Großstädten) zu Gange war, dürfte dort wenig Stille gefunden haben.

Ich war an dem Tag auch bergsteigen. Jedoch: Keine Modegipfel, lange Zustiege, teils weglos und in einer Kombination, die wohl so kaum je gemacht wurde. Während des zentralen Abschnitts meiner Überschreitung traf ich 3 Leute, alles Einheimische, während des Abstiegs (Alp- und Talwege) nochmal 3 Pärchen, davon ein Einheimisches, eins mit MTB - das wars.

Es geht also! Selbst an einem solchen Tag.

Nachdem mehrfach von einem Ausverkauf der letzten Rückzugsgebiete die Rede war und ich ja a.a.O. für mehr Sensibilität plädiert habe, überlege ich schon, ob ich meine Eindrücke wirklich allen zeigen soll. Andererseits sind diese Berge auf hikr schon mehrfach präsentiert worden, sie sind auf jeder Karte zu finden und auf die Eckpunkte führen markierte, ganz normale Wanderwege.

Ich werde folglich publizieren, so wie immer ohne minutiöse Beschreibungen, dafür viele Bilder sprechen lassen. Der Bericht folgt demnächst

Winterbaer Pro says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 11h52
> Jedoch: Keine Modegipfel,

Leider werden auch die stillen Ecken zunehmend Modegipfel. Und das bestimmt vor allem auch aus dem Grund, wie evil_horst es beschrieben hat. Alles wird überall mit Selfiepose eingestellt, wie toll man ist, was man kann und entdeckt hat, wie naturverbunden. Bestes Beispiel noch einmal Selbstdarsteller wir AlpineFex mit einer großen, hohlköpfigen Gefolgschaft auf Youtube.

"In Zukunft werden auch weitere Videos von denen etwas weniger begangenen Gipfeln in den Ammergauer Alpen kommen welche nur schlecht im Internet beschrieben werden.
Es macht mir Spaß genau diese Berge zu entzaubern und zugänglicher zu machen."

hat er auf seinem Angebervideo von der Kleinen Klammspitze auf einen kritischen Kommentar genantwortet:-( Er will die Berge entzaubern, dieses eingebildete ............Da wird einem schlecht, wenn man das liest!

Man sieht die Leute nur noch mit ihrem Handy in der Hand herumgrölen und sich selber knipsen, damit man es ganz schnell irgendwo publik machen kann. Rücksicht auf die Natur dabei null, Hauptsache, die eigene Visage überall gepostet und sein krankes Ego in den Social Media der heutigen Zeit künstlich aufgemotzt.

Dass sie am Staffelsee überall Feuer machen, dass sie ihren Müll am Berg und überall hinterlassen, dagegen muss man halt vorgehen! Harte Strafen fürs Wildcampen, wo es verboten ist (im ganzen Graswangtal ist es schon lange verboten!)

Wir waren vor 30 Jahren auch an der Halbammer im Bachbett mit den Kindern. Kurz darauf haben da die Städter übernachtet, Feuer gemacht und es hagelte heftige Strafen. Anders geht`s halt nicht!

Beschweren sich die Einheimischen, dass sie von Massen überrollt werden, dass im Tal alles wild zugeparkt wird, dass katastrophale Zustände herrschen, kommt aus München die Kritik: es kämen ja auf dem Oktoberfest auch alle zu ihnen, um die Stadt vollzukotzen.

So schnell hat sich doch die Menschheit jetzt auch nicht vermehrt, dass sie alle in den Bergen sind und in ihrer tollen Stadt gar nicht aushalten?

> und ich ja a.a.O. für mehr Sensibilität plädiert habe

Sensibilität für die Natur gibt es bei diesen Leuten nicht. Da zählt nur das eigene Vergnügen!

> Ich werde folglich publizieren, so wie immer ohne minutiöse Beschreibungen, dafür viele Bilder sprechen lassen.

Das hilft auch nix! Gar nix mehr nirgends einstellen ist die einzige Möglichkeit, nicht auch noch selbst zu der Entwicklung beizutragen!

Nyn says:
Sent 14 June 2020, 12h46
Ich stimme dir in fast allem zu, winterbaer
Strafen für Umweltfrevler sind z.B. viel zu lasch.

Diese Entwicklung aufzuhalten, dazu müsstest du entweder das Internet komplett abschalten, oder es bedürfte mMn eines grundlegenden Umdenkens derer, die viele Leute bewusst und ganz gezielt animieren, bei großer Reichweite und Wirkung an "Unbedarfte". Natur(schutz)-kunde gehört eigentlich als Pflichfach an alle Schulen und stünde jedem Anderen ebnso gut an.

Solange aber wirtschaftliche Interessen (in dem Fall Tourismus) die naturschutzlichen Belange überwiegen, -und das ist in vielen anderen Bereichen ebenfalls so- wird sich daran nichts ändern. Wenn in x Jahren dann die Attrakivität der Region durch die zu intensive Nutzung durch zuviele auf zu engem Raum so weit gelitten hat, dass die Touris ausbleiben - dann, dann werden die Leute ev. merken, dass sie sich ein Ei gelegt haben - vorher nicht.

Sorry, wir haben hier 100e von Berichten auf hikr aus allen möglichen Alpengebieten, wo sich noch niemand über ein zuviel an Zulauf beklagt hat, -auch jetzt in Coronazeiten nicht- das scheint mir in der extremen Ausprägung ein sehr regionales Problem der dt.+dt/öster. Grenzberge zu sein. Ja, ich weiß, das hilft den Betroffenen nun jetzt nicht wirklich. ((

Aber wie wilst du die Leute dazu bringen, dass sie h länger und im Kurzurlaub/urlaub woanders hinfahren als immer schon? Kontingente vergeben? ...

Ist es nun deshalb tatsächlich an mir, Geheimnisse, die gar keine sind, weiterhin zu verschweigen?
Ich denke nein.



evil_horst says: RE:
Sent 14 June 2020, 20h27
>Solange aber wirtschaftliche Interessen (in dem Fall Tourismus) die naturschutzlichen Belange überwiegen, -und das ist in vielen anderen Bereichen ebenfalls so- wird sich daran nichts ändern. Wenn in x Jahren dann die Attrakivität der Region durch die zu intensive Nutzung durch zuviele auf zu engem Raum so weit gelitten hat, dass die Touris ausbleiben - dann, dann werden die Leute ev. merken, dass sie sich ein Ei gelegt haben - vorher nicht.

Das was Winterbaer und ich hauptsächlich bemängeln, kann man ausnahmsweise mal nicht der Tourismusindustrie anhängen, denn: Die meisten von den Leuten, die momentan die Parkplätze und Orte zuparken oder auf jeder Insel am See an neuen Campingplatz eröffnen, lassen überhaupt kein Geld da... erschließt sich beim Blick auf die Kennzeichen der Auto's... (ich nenne keine Buchstaben... ;))...

Nyn says: RE:
Sent 14 June 2020, 20h33
Ok..., das seh ich ein. Auch die "Politik" hat mit Schuld
Wenn Naturschutz insgesamt dort einen höheren Stellenwert hätte, dann würden solche Eskapaden von "Vandalen" deutlich mehr kontrolliert und viel härter geahndet werden. - und nicht nur als Kavaliersdelikt fahren...

..also ist doch Söder der "böse Bube"?

evil_horst says: RE:
Sent 14 June 2020, 22h17
Das der und seine Parteispezl die bösen Buben sind, dafür hätte es Corona in meinen Augen nicht extra gebraucht... ;)

Aber es wär natürlich zu einfach. Das, was sich da momentan potenziert, ist ja seit Jahren die Entwicklung. Immer weniger Naturverbundenheit, immer mehr Darstellungstrieb. Dafür kann man nicht einmal die CSU komplett verantwortlich machen. Und es gibt auch keine einfachen Lösungen, wenn es die denn überhaupt gibt.

evil_horst says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 20h49
>Dass sie am Staffelsee überall Feuer machen, dass sie ihren Müll am Berg und überall hinterlassen, dagegen muss man halt vorgehen! Harte Strafen fürs Wildcampen, wo es verboten ist (im ganzen Graswangtal ist es schon lange verboten!)

Wir waren vor 30 Jahren auch an der Halbammer im Bachbett mit den Kindern. Kurz darauf haben da die Städter übernachtet, Feuer gemacht und es hagelte heftige Strafen. Anders geht`s halt nicht!

Es hat doch niemand was dagegen, wenn sich vereinzelt Leute abends im Biawaksack auf ne Insel hauen, es gibt auch ein paar Inoffizielle offizielle Feuerstellen, interessiert keine Sau, wenns ruhig abläuft... Oder am Wanderparkplatz im Auto pennen um in der Früh zeitig loszukommen... Unter normalen Umständen und bei entsprechendem Verhalten total ok. Aber derzeit gehts halt zu, und meine Befürchtung ist, das sich das etabliert. Wozu auf Malle fliegen, wennst am Staffelsee auch Technoparty feiern kannst... Voll cool. Wenn man das unterbinden will, brauchts Kapazitäten bei der Polizei, was mir dann allerdings auch nicht taugt, wenn ich meinen Feierabend genießen will und alle Stunde kimmt die Schandarmerie übern See gegast... Was nebenbei dann auch wieder an Schoaß ist zwengs dem Naturschutz. Naja, alles ned so einfach...

Um in Minga speien zu müssen, brauch ich ned extra aufs Oktoberfest... Um Gotts wuin! :D

Nyn says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 21h06
Ja, nicht so einfach. Die Masse macht es eben aus und deren oft besch....... Verhalten. ((

evil_horst says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 21h24
Am Freitag, da hab ich fast einen Anfall gekriegt... Die kommen da mit kompletter Campingausrüstung auf die Inseln, dann werden erstamoi lauthals no geschäftliche Gespräche geführt, das auch wirklich jeder spannt, das die naturverbundenen Manager da san... Und dann wird die fette Akkubox ausgepackt, weil wir müssen an Strom hamm... Und dann machma Holz, mia wuidn Manderl!

Ich habs 10 Minuten von daheim mitm Radl bis zu meinem Boot. Ich mag an Feierabend, und ich brauch a Hoibe und den See. Ich kann mich stundenlang amüsieren über das, was die Vögel dort treiben. Ich mag den Sound, den der See macht... Weil da fehlt sich nix.

Nyn says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 21h41
Um die 10 Minuten Weg zu einem offenbar zu anderen Zeiten sehr schönen Platzerl beneide ich dich schon etwas, um die plärrenden "Gäste" weniger. Nur wie die wieder loswerden, wenn sie mal den Geschmack gefunden haben?

evil_horst says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 14 June 2020, 22h41
Man arrangiert sich damit eh schon lange. Geht zeitversetzt, kennt seine Plätze und Touren... Wo es dann eben scheiße ist, wenn die im Internet auftauchen, egal ob nun bei Hikr oder sonstwo. Der Gentleman/die Gentlefrau genießt und schweigt, fertig. Mehr kann man nicht tun. Drastische Strafen setzen ein funktionierendes Kontrollsystem voraus... Zum Nachteil aller! Geschadet wird dann auch denen, die sich zu verhalten wissen.

Ich kann jeden verstehen der aus der Stadt kommt und sein Wochenende in der Natur verbringen will. Das Problem ist, das die Leute mehr und mehr die Stadt, des Internet und den ganzen Scheißkram in die Natur schleppen.

Winterbaer Pro says: RE:Es gab noch lauschige Ecken
Sent 15 June 2020, 11h33
Selbstbeweihräucherung bis zum Abkotzen!

Wenn man diesen Mist auch noch verlinkt, bekommt der Fuzzi noch mehr Geld dafür, ich weiß. Aber das muss man sich mal anschauen!

"Es macht mir Spaß genau diese Berge zu entzaubern und zugänglicher zu machen." sagt so einer. Da könnte ich richtig einen Anfall kriegen!

> Das Problem ist, das die Leute mehr und mehr die Stadt, des Internet und den ganzen Scheißkram in die Natur schleppen.

Leute, die selber keinerlei Beziehung oder Respekt vor der Natur haben, sondern sie nur für ihre eigenen Ziele benutzen.
Arme Berge!

sven86 says:
Sent 14 June 2020, 15h44
Danke für Eure Rückmeldungen. Ja, IT scheint mir aktuell tatsächlich noch relativ ruhig zu sein. War selber am Freitag an der Amalfiküste und vom Gardasee wurde ähbliches gemeldet.

Die Glaskugel habe ich natürlich auch nicht, aber ich stelle mal folgende sehr vorläufige und laufend zu überprüfende Hypothese auf:
1) Am Alpenrand wird es wohl tendenziell sehr voll bleiben infolge anhaltendem Söder-Effekt. Das betrifft auch das grenznahe AT (KWT, Tannheimer Tal etc). Hier ist der Drops für diesen Sommer vermutlich schon gelutscht. Das sind aber alles Gebiete die vorher schon beliebt und voll waren. Die Massen (gerade die, die bisher eher nicht im Gebirge unterwegs waren) werden wie die Motten vom Licht von den schon vollen Zielen angezogen.

Ich will hier nicht den Sinn von Hikr-Berichten zum 100. mal diskutieren. Meine (liberale) Position ist unverändert. Nur soviel: Bei der aktuellen Entwicklung dürften Instagram, facebook und mittlerweile auch Youtube eine deutlich größere Rolle spielen als Hike.org.

2) In der „Zweiten Reihe“ dürfte es wie bisher schon eher ruhig bleiben. Vermutlich schon etwas mehr, aber dann sind an einem schönen Tag halt mal 5 statt 3 Leute am Gipfel. Also Montafon, LQG, Lechtal, Tuxer, Kitzbühler etc. etc.
3) Fraglich aber, wie es in der richtigen Ferienzeit im Juli-August wird. Bayern wird voll sein. Wird es dann nach AT rüberschwappen? Zumindest könnte es schwieriger werden, bei passenden Verhältnissen mal ganz spontan für 1-2 Nächte ein Zimmer zu finden. Normalerweise in den meisten Gebieten kein Problem.

Winterbaer Pro says: RE:
Sent 14 June 2020, 16h51
> In der „Zweiten Reihe“ dürfte es wie bisher schon eher ruhig bleiben. Vermutlich schon etwas mehr, aber dann sind an einem schönen Tag halt mal 5 statt 3 Leute am Gipfel. Also Montafon, LQG, Lechtal, Tuxer, Kitzbühler etc. etc.

Ich find Autofahren (und anders kommt man bei uns kaum wohin) total langweilig und nervig. Möchte wirklich nicht noch 3 Stunden oder länger (und auch wieder heim!) für eine Tour fahren müssen, damit man noch ein bisschen seine Ruhe hat. Wie weit hier manche fahren für ihre unterschiedlichen Touren finde ich schon bewundernswert. Ich würde gerne woanders hin, wo nix los ist, aber die Anfahrt ist mir wirklich zu lang und zu fad, ermüdend.

Ich wär gerade sofort in Italien, auf der schönen Insel, wenn ich könnte:-( Italien ist auch gerade nicht das Risikogebiet, sondern Bayern, Herr Söder! Es besteht das Risiko, dort auf dem Berg auszuflippen mit den ganzen Schreihälsen!

Curi says: RE:
Sent 16 June 2020, 09h50
Soo schlimm habe ich es am Samstag nicht erlebt. War von Farchant am Brünstlkopf, Losmarsch kurz vor 7:00, bin im Aufstieg von zwei Leuten überholt worden, während einer halben Stunde Gipfelrast (9:45 - 10:15) kam noch einer vorbei, erst im zweiten Teil des Abstiegs (Forststraße Richtung Reschbergwiesen) ein paar Radlergruppen. Das ganze bei 5-Sterne-Wetter. 1100 Höhenmeter ohne "Infrastruktur" tut sich halt doch kaum jemand an.

evil_horst says: RE:
Sent 16 June 2020, 19h39
Naja, der Brünstlkopf wird schon häufig begangen, aber eher als Feierabendtour oder um sich mal die Beine zu vertreten... Spezl war am Kienjoch, da gings zu, anderer Spezl ist beim Anblick der Massen schon in Ugau umgedreht... Und Samstag ab Nachmittag setzte auch die Flucht vorm Gewitter ein... Gegen 20 Uhr hatte ich den See wieder fast für mich... ;-)

Curi says: RE:
Sent 16 June 2020, 20h51
So lang sind meine Feierabende leider nicht ;-)

evil_horst says: RE:
Sent 16 June 2020, 22h11
Passt scho, der Brünstlkopf hat eine schöne Aussicht, und an dem Tag hast ja eh alles richtig gemacht... ;-)

Deleted comment

Sent 16 June 2020, 19h23
Am Mittwoch, 03.06. traf ich auf meiner 16h-Tour auf der Reiteralm/Berchtesgadener Alpen nur zwei Bergsteiger! Am 04.06. fuhr ich ohne Kontrolle nach Lofer.


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