Alpenüberquerungen


Published by Eisberg, 30 May 2019, 17h56. This page has been displayed 404 times.

Auf hikr.org wird wurden sicherlich schon einige Alpenüberquerungen geplant und durchgeführt. Vielleicht möchte der ein oder andere seine Routen hier darstellen, daher möchte ich dieses Thema mal wieder aktuell machen. 
 
Ich selbst möchte eventuell im Sommer eine "kleine" Alpenüberquerung machen und dabei den ein oder anderen spannenden Gipfel mitnehmen. Eine kurze Tour wäre z. B. Berchtesgaden - Lienz. 
 
Ob man das nun als Alpenüberquerung bezeichnen möchte, bleibt jedem selbst überlassen (auf der bekanntesten Tour Oberstdorf - Meran werden ja auch die Alpen nicht komplett überschritten). Eine komplette Überquerung der Alpen kommt für mich in diesem Sommer nicht in Frage, daher formuliere ich es eben als  "kleine" Alpenüberquerung. ;-)
 
Berchtesgaden - Lienz wäre so eine "kleine" Variante (hier findet man auch im Internet Routen). Und da ich in Österreich bislang nur eine Bergtour (auf die Birkkarspitze) gemacht habe, wäre das eine Möglichkeit, auch mal Österreich zu besuchen.
 
Eine Idee wäre auch eine "kleine" 5-Länder-Tour: Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Italien.
Mit kurzen Abschnitten in Deutschland (Start z. B. in Oberstdorf oder Lindau) und Österreich, über die Drei Schwestern und vielleicht den Grauspitz durch Liechtenstein, durch die Schweiz vielleicht zum Comer See ind Italien.

Vom Alpstein, über den Säntis, könnte man auch eine schöne Tour ins Tessin planen.

Hier werden übrigens 6 Routen in den Ostalpen beschrieben:
http://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2017/02/Faszination_Alpenueberquerung_Bergsteiger.pdf



Comments (2)


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Sent 2 June 2019, 09h41
Hallo Eisberg,

Alpenüberquerungen sind heutzutage ein probates Mittel, um der komplizierten und durchgeplanten Welt für eine Zeit entfliehen zu können. Ich finde den Gedanken daran auch toll. Hinzu kommt, dass man dabei wirklich erleben kann, was man selbst aus eigener Kraft erreichen kann.
Das Meer scheint so weit weg von daheim und daher wäre es für mich mal spannend, von meiner gewohnten Umgebung über die Alpen bis ans Meer zu wandern. Daher möchte ich irgendwann mal in München (meiner Geburtsstadt) starten und bis nach Venedig (für mich eine der schönsten Städte) wandern - Triest ist leider noch deutlich weiter. Mal sehen, ob es klappt...
Abschreckend finde ich allerdings, dass heutzutage viele Alpenvereinshütten in ihrem Streben, mit möglichst viel Komfort auch möglichst viele Gäste anzulocken, sehr erfolgreich sind. Es kann irgendwie nicht sein, dass man "Schutzhütten" über Wochen im Voraus buchen und eine Anzahlung leisten muss. Das ist nicht mehr die ursprüngliche Existenzberechtigung der Hütten. Denkbare Optionen wären eine Wanderung in den Randzeiten oder die Mitnahme eines Zelts.

Viele Grüße
Stefan

Eisberg says: RE:
Sent 2 June 2019, 10h25
Hallo,

also ich bin erst vor einigen Jahren aufs Bergwandern gekommen, da war ich fast 30, habe dann aber schnell gefallen daran gefunden. Zelten ist für mich bislang nie eine Option gewesen, da das einiges an zusätzlichem Aufwand bedeutet. Von daher finde ich die Alpenvereinshütten gut, so dass ich ein Bett und Verpflegung habe. Zudem spüre ich deutlich, wenn ich mit mehr Gepäck unterwegs bin. Wenn ich sehe was andere Leute für Gepäck mitschleppen, glaube ich, dass ich jedes kg mehr spüre, als viele andere. Insofern finde ich es gut, keine "Unterkunft" und zusätzliche Verpflegung mit mir herumtragen zu müssen.

Aber richtig; spontan loslaufen und dann in einer Hütte übernachten, wo man hängenbleibt, geht eigentlich nicht, da man vorher reservieren muss. Also muss man eine Mehrtagestour vorher planen - und das möglichst eher etwas kürzer, um die Etappen dann auch wirklich zu schaffen. Klar, mit dem Zelt ist man da natürlich weitaus flexibler.

Zudem gefallen mir volle Hütten auch nicht; finde es dann eher spannend, auch mal stundenlang laufen zu können und dabei kaum auf Menschen zu treffen. Aber wenn ich selbst die Hütten möchte, muss ich die Übernachtung natürlich genaus allen anderen zugestehen. ;-)

Übrigens habe ich Anfang 2018 mit Projekt Stuttgart - Nizza begonnen, wo ich von Stuttgart nach Nizza laufe. Das ist aber SEHR langfristig angelegt und hier laufe ich nach Lust und Laune die Etappen, bis ich irgendwann in Nizza ankomme. Das Projekt habe ich dann unterbrochen, weil ich ab Sommer 2018 durch die deutsche Regionalliga Südwest gelaufen bin - 1.400 km zu allen Stadien der Liga. Weil ich deshalb 1 Jahr keine "richtigen" Berge gesehen habe, möchte ich den Sommer vermehrt für die Alpen nutzen. Daher die Idee einer "kleinen" Alpenüberquerung - eine komplette Alpenüberquerung folgt ja ohnehin im Laufe der Zeit.

Gruß, Maik


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