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Bayrische Voralpen   T3  
6 Nov 18
Die Reißenwand (1351 m) und ihr Walchensee-Blick: ein kleiner Berg mit großem Auftritt!
Die Reißenwand, ist ein felsiges Hufeisen, das 550 Hm direkt über dem Walchensee aufsteigt. Sie steht seit Jahren auf meiner schier endlosen To-Do-Liste und heute, endlich, war es soweit! Wie sehr sich so etwas lohnt, erweist sich immer erst vor Ort. Ich war On Top einfach begeistert: für mich war die Reißenwand eine der...
Publiziert von Vielhygler 11. November 2018 um 22:02 (Fotos:28 | Kommentare:2)
Bayrische Voralpen   T3  
4 Nov 18
Aus dem Schatzkästlein der Tegernseeberge: das Felskreuz an der Baumgartenalm
Was wir beim Wandern in den Bergen unserer Heimat besonders lieben, ist die Erkundung neuer Ziele. Wie schön, daß wir dabei immer Altbekanntes wiedersehen wie heute die schöne Riedersteinkapelle. Doch am Tegernsee gibt es auch viel Neues zu entdecken: das heutige, einsame Felskreuz hat sich ganz besonders gelohnt! Kurze...
Publiziert von Vielhygler 7. November 2018 um 23:14 (Fotos:28)
Bayrische Voralpen   T5  
25 Sep 18
Rustikal-Tour am Schinder: Öderberg (1267 m), Pfaffenkopf (1620 m) und Rotkogel (1687 m).
Heute soll es auf den Rotkogel (1687 m), einen wirklich einsamen, aber imposanten Felsklotz im Schindergebiet der Bayerischen Voralpen, gehen. Endlich, denn der Rotkogel ist mir bisher irgendwie immer ausgekommen- oder ich ihm? Logischer Ausgangspunkt zum Rotkogel ist der vorgelagerte, freisichtige Pfaffenkopf (1620 m), auf den...
Publiziert von Vielhygler 2. Oktober 2018 um 23:26 (Fotos:40 | Kommentare:2)
Bayrische Voralpen   T3+  
21 Sep 18
Ein felsiges kleines Ziel und ein wunderbarer Grat: Brunnerstein (1243 m) & Rainerkopf am Tegernsee
Im schönen Mangfallgebirge gibt es weglos immer noch UNENDLICH viel Neues zu entdecken, meine To-do-Listen werden von Jahr zu Jahr länger statt kürzer! UNENDLICH froh war ich deshalb auch, daß ich heute wenigstens auf einem neuen Ziel, nämlich ENDLICH auf dem Brunnerstein war! Nicht minder gefreut hat es mich, daß es mir...
Publiziert von Vielhygler 26. September 2018 um 23:52 (Fotos:32)
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Was mich in Bewegung bringt, ist...



.. eine Leidenschaft für Bewegung, Stimmungen und Ausblicke.. Die Berge zwischen Lech, Inn und Salzach sind gewissermaßen mein „Kerngebiet“. Hinzu kommen „außerkerngebietlich“ noch die Loferer/Leonganger und das Tennengebirge. Hier möchte ich in den Hochgebirgsgruppen möglichst viel und von den anderen Bergen möglichst alles erkunden: a neverending quest..
Ich bin auf meine (oft weglosen) Touren auf immer wieder neue Ziele meistens gut vorbereitet und an Ort und Stelle dann auch in verschneiten Wasserlöchern, im weglosen Dürrholz oder in den Latschen einigermaßen leidensfähig.
Eine Tour sollte für mich, ob kurz oder lang, ob leicht oder schwierig, eine „runde Sache“ sein, eine stimmige innere Harmonie besitzen wie eine Geschichte oder auch ein Song..
Hikr.Org gefällt mir, weil ich Spaß am gelegentlichen Schreiben habe und jetzt auch (wieder) angefangen habe zu fotografieren und außerdem, weil ich viele Berichte in unserem Forum informativ, gut und inspirierend finde.

Was mich außerdem noch bewegt, ist..



..auf langen Hinaushatschern auf sandigen Forstautobahnen der quälende Gedanke, daß unsere geamte Bergwelt natürlich profitabel sein muß und zwar für die Eigentümer, Pächter und Nutzer... Unsere in vielen Jahrhunderten gewachsene alpine Kulturlandschaft wird in immer schnellerem Tempo kommerzialisiert, kapitalisiert, aufgewertet, entwickelt, industrialisiert und die Folgen sind überall zu sehen.

Mir stellen sich dann an Ort und Stelle oft ganz einfache Fragen: muß es sein, daß die Gülle, die aus Trinkwasserschutzgründen im Talgrund von Landl nicht mehr in der vorhandenen riesigen Menge ausgebracht werden darf, den ganzen Herbst auf die Ackernalm hinauf gefahren und unterhalb des Veitsberges großflächig verspritzt wird?

Müssen Forststraßen immer dermaßen breit sein? Da wird nicht mehr der Baum zum LKW gebracht, da kommt der Tieflader in unendlichen Serpentinen zum Baum und zwar zu jedem einzelnen. Viele Eingriffe sind gar nicht wieder gutzumachen....

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Beispiel Rofan: Nachruf und Abgesang..
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Ich bin froh, daß ich im zentralen Rofan schon praktisch alles kennengelernt habe. Ich war im tiefsten Winter auf dem Gschöllkopf und der Haidachstellwand und im Sommer auf den Roßköpfen, auf dem Dalfazkamm und dem spannenden Grubalackenkamm…es war trotz Seilbahn immer traumhaft schön dort. Wenn ich die Augen schließe, dann steigen aus dem Herzen die Bilder noch auf..

Ein Mal war ich noch dort und habe mir den „Air-Rofan Sky-Glider“ und die NS-nostalgisch benannte und auch entsprechend martialisch wie eine MG-Gefechtsstation anmutende „Adlerhorst- Aussichtsplattform“ auf dem Gschöllkopf angesehen... ein einziges Mal war ich noch dort und habe miterlebt, wie eine Ameisenkolonne von Hunderten von Klettersteigenthusiasten dicht an dicht und einer vom nächsten gestreßt an kurzem Band gesichert über die Haidachstellwand hinweggekrabbelt ist auf dem neu eingerichteten „Achensee-5- Gipfel-Klettersteig... genau einmal war ich noch im zentralen Rofan und habe mir die alpintouristische Prostitution angesehen, die eine unheilige Seilschaft von Talgemeinden, dem Land Tirol, Alpenverein, und Seilbahnbetreiber dort mit dem herrlichen, aber kleinen und deshalb um so empfindlicheren zentralen Rofangebirge veranstaltet hat... und ein allerletztes Mal war ich auch noch auf der bestimmt hochprofitablen "Erfurter Hütte" des DAV und ich hätte gar nicht soviel bestellen können, wie mir schon schlecht geworden war.
Ein weiteres ist jetzt auch schon gewiß: die Konkurrenz schläft nicht und wird ebenfalls aufrüsten, ausbauen und neue Maßstäbe setzten und schon in wenigen Jahren wird sich für diesen armseligen "Sky- Glider" kein Mensch mehr interessieren und geilere Klettersteige gibt`s dann auch überall und die Rofanberge werden abgetakelt und unattraktiv geworden über Inn und Achensee im Eck stehen und kaum ein Freier drängt noch in die Gondel. Was machma dann?

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Aus diesem Wechselspiel zwischen Glück und Trostlosigkeit erklärt sich vielleicht der gelegentlich satirische und punktuell gallige Humor in manchen Berichten des Vielhyglers..sonst würde er`s nämlich gar nicht aushalten…
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