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Bayrische Voralpen   T3  
17 Apr 19
Lerne deine Heimat kennen! Heute zwei Schlierseeberge: Breitenberg (1209 m) und Lechnerberg (1130 m)
Schön langsam kenne ich mich in unseren Voralpen gut genug aus, um zu wissen, wie wenig ich mich in unseren Voralpen eigentlich auskenne. Schliersee Ost? Teilweise Terra Incognita! Klar, am Schliersberg war ich mal und viel weiter südlich auf der Leitner Nasen, dem Hirschgeröhrkopf und natürlich dem Auracher Köpfl. Aber...
Published by Vielhygler 18 April 2019, 20h57 (Photos:28)
Bayrische Voralpen   T1 WT3  
16 Feb 19
Hilft der Schmickerstein bei Winterdepression?
Gegen Winterdepression hilft außer der Einnahme von Vitamin-D3-Tabletten vor allem Bewegung. Einfach Rausgehen, lautet der ärztliche Rat. Wohin? Irgendwohin! Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen, ich bin sowieso gern draußen und Lust auf Winter und Schneestimmungen hab ich obendrein. Das heutige, südlich von...
Published by Vielhygler 18 February 2019, 22h28 (Photos:23 | Comments:2)
Bayrische Voralpen   T3  
26 Dec 18
Ramskopf Süd (970 m) und P.1185: einfache, interessante Winter-Erkundung über Kochel- und Walchensee
Heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, soll es auf eine leichte,subalpine Spazier-Wanderung an der Nordseite des Herzogstands gehen. Die dortige Erkundung gilt einem langen, eigenständigen und gänzlich einsamen Höhenrücken. Leitmotivisch begleiten Ausblicke auf zwei besonders schöne Seen der Bayerischen Voralpen die Tour:...
Published by Vielhygler 3 January 2019, 22h24 (Photos:32)
Bayrische Voralpen   T1 WT3  
15 Dec 18
Wenn Frost klirrt über der Wolfsschlucht: Schneeschuhtour via Nordgrat auf den Großen Berg (1303 m)
Die Vorfreude auf den Schnee ist eine meiner Lieblings-Vorfreuden und deshalb bin ich schon seit Mitte November froher Erwartung und schiebe Winter-Bereitschaftsdienst. Schneeschuhe, Grödeln und Tellerstecken liegen seither im Auto, Gamaschen, Skibrille sowie Sturmhaube im Rucksack parat. Auch meine stets überbordenden...
Published by Vielhygler 20 December 2018, 22h50 (Photos:14)
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Was mich in Bewegung bringt, ist...



.. eine Leidenschaft für Bewegung, Stimmungen und Ausblicke.. Die Berge zwischen Lech, Inn und Salzach sind gewissermaßen mein „Kerngebiet“. Hinzu kommen „außerkerngebietlich“ noch die Loferer/Leonganger und das Tennengebirge. Hier möchte ich in den Hochgebirgsgruppen möglichst viel und von den anderen Bergen möglichst alles erkunden: a neverending quest..
Ich bin auf meine (oft weglosen) Touren auf immer wieder neue Ziele meistens gut vorbereitet und an Ort und Stelle dann auch in verschneiten Wasserlöchern, im weglosen Dürrholz oder in den Latschen einigermaßen leidensfähig.
Eine Tour sollte für mich, ob kurz oder lang, ob leicht oder schwierig, eine „runde Sache“ sein, eine stimmige innere Harmonie besitzen wie eine Geschichte oder auch ein Song..
Hikr.Org gefällt mir, weil ich Spaß am gelegentlichen Schreiben habe und jetzt auch (wieder) angefangen habe zu fotografieren und außerdem, weil ich viele Berichte in unserem Forum informativ, gut und inspirierend finde.

Was mich außerdem noch bewegt, ist..



..auf langen Hinaushatschern auf sandigen Forstautobahnen der quälende Gedanke, daß unsere geamte Bergwelt natürlich profitabel sein muß und zwar für die Eigentümer, Pächter und Nutzer... Unsere in vielen Jahrhunderten gewachsene alpine Kulturlandschaft wird in immer schnellerem Tempo kommerzialisiert, kapitalisiert, aufgewertet, entwickelt, industrialisiert und die Folgen sind überall zu sehen.

Mir stellen sich dann an Ort und Stelle oft ganz einfache Fragen: muß es sein, daß die Gülle, die aus Trinkwasserschutzgründen im Talgrund von Landl nicht mehr in der vorhandenen riesigen Menge ausgebracht werden darf, den ganzen Herbst auf die Ackernalm hinauf gefahren und unterhalb des Veitsberges großflächig verspritzt wird?

Müssen Forststraßen immer dermaßen breit sein? Da wird nicht mehr der Baum zum LKW gebracht, da kommt der Tieflader in unendlichen Serpentinen zum Baum und zwar zu jedem einzelnen. Viele Eingriffe sind gar nicht wieder gutzumachen....

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Beispiel Rofan: Nachruf und Abgesang..
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Ich bin froh, daß ich im zentralen Rofan schon praktisch alles kennengelernt habe. Ich war im tiefsten Winter auf dem Gschöllkopf und der Haidachstellwand und im Sommer auf den Roßköpfen, auf dem Dalfazkamm und dem spannenden Grubalackenkamm…es war trotz Seilbahn immer traumhaft schön dort. Wenn ich die Augen schließe, dann steigen aus dem Herzen die Bilder noch auf..

Ein Mal war ich noch dort und habe mir den „Air-Rofan Sky-Glider“ und die NS-nostalgisch benannte und auch entsprechend martialisch wie eine MG-Gefechtsstation anmutende „Adlerhorst- Aussichtsplattform“ auf dem Gschöllkopf angesehen... ein einziges Mal war ich noch dort und habe miterlebt, wie eine Ameisenkolonne von Hunderten von Klettersteigenthusiasten dicht an dicht und einer vom nächsten gestreßt an kurzem Band gesichert über die Haidachstellwand hinweggekrabbelt ist auf dem neu eingerichteten „Achensee-5- Gipfel-Klettersteig... genau einmal war ich noch im zentralen Rofan und habe mir die alpintouristische Prostitution angesehen, die eine unheilige Seilschaft von Talgemeinden, dem Land Tirol, Alpenverein, und Seilbahnbetreiber dort mit dem herrlichen, aber kleinen und deshalb um so empfindlicheren zentralen Rofangebirge veranstaltet hat... und ein allerletztes Mal war ich auch noch auf der bestimmt hochprofitablen "Erfurter Hütte" des DAV und ich hätte gar nicht soviel bestellen können, wie mir schon schlecht geworden war.
Ein weiteres ist jetzt auch schon gewiß: die Konkurrenz schläft nicht und wird ebenfalls aufrüsten, ausbauen und neue Maßstäbe setzten und schon in wenigen Jahren wird sich für diesen armseligen "Sky- Glider" kein Mensch mehr interessieren und geilere Klettersteige gibt`s dann auch überall und die Rofanberge werden abgetakelt und unattraktiv geworden über Inn und Achensee im Eck stehen und kaum ein Freier drängt noch in die Gondel. Was machma dann?

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Aus diesem Wechselspiel zwischen Glück und Trostlosigkeit erklärt sich vielleicht der gelegentlich satirische und punktuell gallige Humor in manchen Berichten des Vielhyglers..sonst würde er`s nämlich gar nicht aushalten…
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