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MunggaLoch

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City Schaffhausen / Davos
State SH / GR
Country Schweiz
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Dieser Platz hier ist ja reserviert, um etwas über sich selber zu schreiben.

Aufgewachsen in den bündner Bergen ist mir, wie wohl noch so vielen Kindern, das Wandern irgendwann langweilig geworden! Ironischerweise habe ich die Freude daran erst wieder gefunden, als ich ins Unterland gezogen bin und die Berge so fern waren...
Da kam die Idee auf, in jedem Kanton auf dem höchsten Punkt gewesen zu sein. Das Unterfangen faszinierte mich vor allem auch aus dem Gesichtspunkt, mal in Gegende zu kommen, wo ich sonst nie hingehen würde. An Anfang suchte ich mir jeden Ausflug mit dem Gedanken aus, noch irgendwo auf einen höchsten Punkt zu laufen. Mittlerweilen ist dies etwas schwieriger geworden. Es sind nicht mehr viele übrigen und diese können nicht einfach so noch nebenbei besucht werden. So schlägt es mich auch immer mehr auf andere Hügel, Berge, Hörner und so weiter!

Mit diesen Zeilen hier möchte ich aber auch meine Berichte hier kritisch hinterfragen. Es ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass bei mir viele Texte mit einem kurzen Blick auf das Wetter beginnen. Ist das bei anderen Autoren auch so? Muss ich mal näher unter die Lupe nehmen. Und besonders spielt hier das "schlechte" Wetter eine zentrale Rolle. Wieso dies ist, habe ich allerdings herausgefunden. Oder ich meine es zumindest: Falls die Propheten vom Wetterdach nämlich gutes Wetter ansagen, gehe ich auf eine Tour. Wird es dann schlecht, dann beschwere ich mich hier über die schlechte Wettervorhersage. Ist es umgekehrt, und es ist schlechtes Wetter angesagt, dann gehe ich nicht auf die Tour. Und selbst wenn es dann besseres Wetter wird, gibt es ohne Tour nichts zu schreiben. Ich glaube deshalb kommt Bucheli in meinen Berichten schlecht weg ;-)

Weiter möchte ich noch kurz ein Wort oder ein paar Sätze über die Punkte "Zeitbedarf" und "Schwierigkeit" der Touren verlieren:
In meinen Berichten sind diese beiden Punkte selten oder nie beschrieben. Was soll ich bei Zeit denn schreiben? Nur Marschzeit? Oder mit Pausen? Und wie schnell ich gelaufen bin? Oder ob ich vorher krank war und eher schlenderte? Oder ob ich gerade sehr fit und schnell bin? Ich meine, jeder sollte bei grösseren Touren selber aus der Karte herauslesen können, wie lange er dafür braucht.
Dasselbe giltet für den Schwierigkeitsgrad. Bei den T's ist es ja noch recht gut beschrieben, was welche Stufe bedeutet. Doch was ist mit einer Grashalde, wenn sie nass ist? Dann empfinde ich es als schwieriger, wenn sie jedoch trocken ist, ist sie kein Problem. Und beim Schwierigkeitsgrat einer Kletterstelle wirds noch schwieriger. Der eine schätzt die Stelle als Blockkletterei ein und geht es ohne Seil, dem nächsten ist es schon zu gefährlich, würde es als 3 einstufen und klettert lieber mit Seil. Wer ab und zu klettert kennt das ja: in einen Gebiet schafft man ein 5b locker, in anderen Routen scheitert man aus unerfindlichen Gründen schon an einem 4c.

Deshalb tue ich meine Empfindungen über Zeit und Schwierigkeiten hier nicht kund. Bin aber selbstverständlich gerne bereit, jemandem Auskunft über eine Tour zu geben. Dann aber eher persönlich und mit ein paar weiteren Infos über die damaligen Gegebenheiten...

Soweit so gut. Ich freue mich weiterhin über viele schöne Touren und finde es auch toll, über diese informative Seite neue Leute für Touren kennengelernt zu haben.

Martin (www.MunggaLoch.ch)
Gubristtunnel, 10. Okt. 2008, 2:37 Uhr

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