südöstlicher Balkan, Herbst 2015 7|8 - von Borovec auf den Jastrebec; zurück hinuntergegondelt


Publiziert von Felix Pro , 29. September 2015 um 20:47.

Region: Welt » Bulgaria
Tour Datum: 9 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: BG 
Aufstieg: 1090 m
Abstieg: 20 m
Strecke:Borovec - Велчево мостче (Velčevo mostče) - Talstation mittlere Winter-Transportanalge südlich des Jastrebec' - Jastrebec
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Gondelbahn Jastrebec - Borovec; Bus von Borovec via Samokov nach Skopje und Istanbul
Kartennummer:Bulgaria, Northwest Rila and Borovets, 1:35'000

Mein letzter Bergtag in Bulgarien beginnt in Borovec wieder unter einer Hochnebeldecke; unter dieser wandere ich, erst dem vorgestrigen Anstiegsweg zum Musala folgend, der Strasse entlang zur Abzweigung, welche auf einem Fahrweg in den Wald, ins Tal, hinein führt.

 

Auf ihm wandere ich, auf selber Route wie vor zwei Tagen, meist durch den Wald hoch - mit baldiger, erfreulicher Aufklarung und nachfolgend schönem Wetter - bis zum Unterstand bei der Велчево мостче (Velčevo mostče); wieder mache ich hier eine Pause - während dieser erkundigt sich einer der drei Männer, welcher mit einem alten Militärfahrzeug Richtung Wintersportanlagen hochfahren und beim Bach eine Pause einlegen, bei mir nach meinem Vorhaben. Wie ich ihm erkläre, ich wolle auf dem an den Bäumen markierten Weg direkt zur Gondelbahn-Bergstation hochsteigen, rät er mir dringend ab - zu viele (Leg)-Föhren seien dort …

Ich schaue mir den ersten Wegverlauf, welcher noch recht gut begehbar ist, an; mit Fortdauer meiner Erkundigungstour gelange ich sehr schnell in unüberwindbares stämmiges Dickicht - eine Motorsäge und viel Zeit hätte es erfordert, sich einen Weg durch den Dschungel zu bahnen …

 

So kehre ich - glücklicherweise vorgewarnt - um, und die wenigen Höhenmeter wieder ab, quere die Brücke, und folge meinem vorgestrigen Aufstiegsweg Richtung Хижа Мусала (Hiža Musala). Wo der eigentliche Hüttenweg beginnt, wo also der schmale Pfad durch dichtes Unterholz zur Linken abzweigt, führt der breite Saumweg über den Bach zur Talstation der mittleren der drei Transportanlagen. Auf der Karte hatte ich im Vorfeld einen Weg zur Talstation der rechtseitigen, als nördlicheren, ausmachen können - ihm folge ich bis zu dieser; er entpuppt sich als schmale Abfahrtspiste. Ber der Station angelangt, erkenne ich, dass ab hier das weitere Fortkommen ein einfaches ist: der Saumweg führt auch hier als schmale Piste weiter hoch - unschwierig erreiche ich so die ersten „Vorboten“ der Wintersportanlagen auf Jastrebec.

Bereits hier begegne ich doch zahlreichen Touristen, welche sich mit der Gondelbahn herauf transportieren liessen, wie auch doch wenigen Berggängern, welche wohl zur Хижа Мусала (Hiža Musala)  und zur Besteigung des Musalas aufbrechen.

Ich „inspiziere“ nun während längerer Zeit die verschiedenen attraktiven, kleineren Gipfelfelsen, und geniesse den (verhangenen) Rückblick zum höchsten bulgarischen Berg einerseits, vor allem jedoch den gegensätzlichen Weitblick in die Ebene um Somokov anderseits.

 

Nach längerer Pause (und Einsammeln von vielen, nur „mangelhaft versteckten“ Abfällen und Petflaschen) besteige ich die - für unsere Verhältnisse eher historisch anmutende - Gondelbahn, welche mich während einer halbstündigen Fahrt wieder nach Borovec hinunter bringt.

 

Da ich heute wieder mit „Vollpackung“ unterwegs bin (nach dem morgendlichen Auschecken im Hotel), welche auch für die um 5 min längere Aufstiegszeit zur Brücke „verantwortlich“ ist, nehme ich - nach einem letzten Bier im Wintersportort - den nächsten Bus nach  Samokov, wo ich guten Anschluss habe, und von dort nach Sofija - hier verbleiben mir doch etwelche Stunden Wartezeit, bis der Nachtbus (Abfahrt um 20.30 Uhr) mich wieder zurück in die Türkei bringt.

 

ñ             1 h 25 min bis Велчево мостче (Velčevo mostče)

 

ñ              1h bis Jastrebec 


Tourengänger: Felix


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