Hoher Straußberg im Föhnsturm / con tempesta di favonio


Publiziert von Winterbaer Pro , 18. September 2015 um 12:34.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Ammergauer Alpen
Tour Datum:16 September 2015
Wegpunkte:
Geo-Tags: D   A 
Aufstieg: 1405 m
Abstieg: 1405 m
Strecke:19,4 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Ammerwald Hotel - kostenlose Parkbuchten an der Straße
Unterkunftmöglichkeiten:Ammerwaldhotel
Kartennummer:BY 6 Ammergebirge West Hochplatte, Kreuzspitze 1:25000 Landesamt f. Vermessung und Geoinformation

Am voraussichtlich wettermäßig noch schönsten und einzig niederschlagsfreien Tag der Woche zieht es uns wieder in den Ammerwald. Wir wollen mal wieder den Hohen Straußberg von Süden versuchen.

Die sehr steile, weglose Passage in dem hohen Gras des Südhanges des Hohen Straußbergs bis hoch zum Ostgrat, ist im Aufstieg immer sehr anstrengend, wenn man sie in der Direttissima nehmen will. Je höher man aber kommt, um so besser die Aussicht nach Osten, Süden und Westen. Tief darunter die Straße, die von der Bleckenau zur Jägerhütte führt.

Am Grat angekommen entschädigt die grandiose Aussicht in alle Himmelsrichtungen für alle Mühen. Ist man trittsicher und schwindelfrei, gelangt man nun direkt am Grat oder etwas unterhalb weglos zum Gipfelkreuz.

 

Aufpassen müssen wir heute, dass uns der heftige Föhnsturm nicht vom Grat herunter weht. Nach Norden fällt der Hohe Straußberg nämlich fast senkrecht ab. Aber der Vorteil dieser stürmischen Verhältnisse sind eine sehr gute Fernsicht und immer wieder schöne Wolkenschauspiele am Himmel.

 

Nach dem Abstieg und der Rückkehr zum Niederstraußbergsattel ist es erst Nachmittag und noch lange nicht dunkel. Normalerweise steigen wir ja erst immer vom Berg ab, wenn es schon Nacht ist, um den Tag ganz auszunützen:-).

 

Die schräg stehende Sonne zaubert jetzt so ein schönes Licht, dass wir heute noch nicht nach Hause wollen. Also nochmal hoch ins Köllebachtal zu den Murmeltieren geschaut, wenn man schon mal da ist?

Der moderate Anstieg vom Ochsenängerle ins Köllebachtal ist nun eine richtige Erholung im Vergleich zu den steilen Grashängen der Südseite des Hohen Straußbergs.

Die Murmeltiere müssen jetzt noch ganz viel fressen, bevor sie in nicht mal 2 Wochen in den Winterschlaf gehen und dabei wollen wir sie nicht weiter stören. Also aufwärts, zum Roggentalsattel. Und wenn man schon mal da ist.... schon wieder auf den „Schönsten Berg“ der Welt zum Sonnenuntergang?

Gesagt getan und die Abendstimmung ist einfach wunderschön, wie immer in den Bergen und wir lieben ja gerade diese Zeiten immer so sehr.

Die Gemsen grasen unter dem Roggentalsattel direkt neben dem Weg und lassen sich von uns gar nicht stören. Nur der starke Föhnsturm am ausgesetzten Grat zur Hochblasse stört ein bisschen und man muss noch besser aufpassen, dass man auf den schmalen, rutschigen Passagen nicht herunter fällt.

 

Am Gipfelkreuz angelangt treffen auf die Berge im Osten schon die letzten Sonnenstrahlen. Viel Zeit bleibt nicht zum Genießen, da verschwindet die Sonne auch schon verfrüht in einer Wolkenschicht am Horizont. Außerdem macht die Hochblasse ihrem einheimischen Namen wieder alle Ehre: Hoachblosn und hier ist der Wind nochmal ein Stück stärker und jetzt auch ganz schön frisch, als den ganzen Tag schon in Gratnähe oder am Gipfel.

 

Was für ein schöner Tag war das heute! Nur ein ganz nettes Allgäuer Pärchen auf dem Hohen Straußberg haben wir getroffen, sonst keinen Menschen, nur Tiere.

 

Der Preis für unsere abendlichen „Eskapaden“ auf noch einen Gipfel zum Sonnenuntergang ist aber jetzt der lange Abstieg im Dunkeln mit der Stirnlampe über den Westrücken zum Ochsenängerle, dann zur Jägerhütte und schließlich wieder einmal „Kehren zählen“ am Schützensteig. Angenehme Abwechslung auf dem altbekannten Steig zum Ammerwaldhotel sind auch heute wieder unsere Kröten- und Molchfreunde.

 

Wieder ein voll ausgenützter, wunderschöner Tag in den Ammergauern. Am Tag darauf wird am Nachmittag der Föhn zusammenbrechen und es regnet erst mal wieder. Wir sind voll und ganz zufrieden, Danke Berge es war eine sehr schöne, lange Tour!

 

Übrigens vielen Dank für die netten Gipfelbuchgrüße an den Winterbaeren auf dem Hohen Straußberg und der Hochblasse!:-)

 

 

 

 

Secondo la previsione oggi sarà l`unico giorno della settimana con tempo bello e senza precipitazioni e di nuovo andiamo nell`Ammerwald. Vogliamo visitare un`altra volta il Hoher Straußberg dal sud.

Il passaggio molto ripido senza traccia attraverso l'erba alta del versante sud dell'Hoher Straußberg fino al crinale orientale è sempre una salita molto faticosa, se si la vuole prendere in direttissima. Ma il più alto si va, la più bella è la vista a est, sud e ovest. In basso di noi la strada che conduce dalla Jägerhütte alla Bleckenau.


Raggiunti in cresta la magnifica vista in tutte le direzioni ci risarcisce per tutta la fatica della salita ripida. Se uno ha il passo sicuro ed è privo di vertigini, ora può procedere alla croce di vetta direttamente sul crinale o leggermente al di sotto senza sentiero.

Oggi però dobbiamo fare attenzione dalla tempesta violenta di favonio che non ci soffi dal crinale verso il basso. I pareti a nord dell'Hoher Straußberg cadono in giù quasi verticalmente. Il vantaggio delle condizioni di tempesta di favonio sono una ottima visibilità e dei bellissimi spettacoli delle nuvole al cielo.

Dopo la discesa e il ritorno a
l Niederstraußbergsattel è solo pomeriggio e ancora lontano dal buio. Noi restiamo spesso in montagna fino alla notte per utilizzare completamente la giornata :-).
 
Il sole obliquo
ora evoca un`atmosfera così bella che non vogliamo ancora ritornare a casa. Allora ancora una volta visitare le marmotte nel Köllebachtal.... se ci sei proprio già arrivato in questo bel posto?
L
a salita moderata dall`Ochsenängerle in alto nel Köllebachtal è ormai un vero e proprio recupero dai ripidi pendii erbosi del versante sud dell`Hoher Straußberg.

Le marmotte ora
devono mangiare tanto possibile prima di andare nel letargo tra due settimane e non le vogliamo disturbare ancora. Quindi procediamo in alto per il Roggentalsattel. E se siamo già lì .... di nuovo potremmo salire sulla "montagna più bella del mondo” per il tramonto? Perché non?
Detto fatto e l'atmosfera serale è assolutamente bella, come sempre in montagna e come ci piace sempre tantissimo.

I camosci pascolano sotto il Roggentalsattel proprio accanto al sentiero non si lasciano disturbare. Solo la forte tempesta di favonio sulla cresta all`Hochblasse ci “minaccia” un po' e si deve stare molto attenti di non cadere in giù sui passaggi stretti e, esposti e scivolosi.

Arrivati alla croce di vetta le montagne nella parte orientale si trovano già negli ultimi raggi di sole. Non ci resta molto tempo per godere il sole perché oggi scomparirà prematuramente in uno strato di nuvole all'orizzonte. In più l`Hochblasse ancora fa ogni onore al suo nome originario: Hoachblosn, cosa in dialetto vuol dire “soffia in alto”. Adesso il vento qui è ancora più forte e ora anche molto più fresco che tutto il giorno quando ci siamo trovati in cresta o in cima.

Che bella giornata che abbiamo potuto vivere oggi! Abbiamo incontrato solo una coppia molto simpatica dell`Algovia in cima dell`Hoher Straußberg, altrimenti nessun uomo, solo degli animali.

Il prezzo per la nostra serata
prolungata su un`altra cima per osservare il tramonto è, che ora dobbiamo scendere con la frontale attraverso il lungo dorsale ovest all`Ochsenängerle, poi alla Jägerhütte e, infine, ancora una volta, contaremo le curve dello Schützensteig, che ci porta all` auto nella valle. Cambiamento piacevole sul percorso all`Ammerwaldhotel un altra volta sono gli nostri amici rospo e il tritone.

Un`altra volta abbiamo sfruttato pienamente una bella giornata nelle Alpi dell`Ammergau. Il giorno successivo nel pomeriggio il favonio crollerà e piove.
Siamo veramente soddisfatti, grazie
belle montagne! È stata una gita lunga e bellissima!

A proposito: grazie per i gentili saluti al Winterbaer nel libro di vetta sull`Hoher Straußberg e sull`Hochblasse:-)!


Tourengänger: Winterbaer


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Kommentare (7)


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Menek hat gesagt:
Gesendet am 18. September 2015 um 18:36
Bel girone e foto sempre di qualità...

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. September 2015 um 23:11
Grazie, Domenico!

Runner Pro hat gesagt:
Gesendet am 23. September 2015 um 10:18
wie immer: tolle Fotos !!

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. September 2015 um 23:11
Danke für`s Angucken:-)!

Runner Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. September 2015 um 10:42
immer wieder gerne... die Kamera muss ich mir mal angucken. Brauche nämlich mal ne anständige !

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. September 2015 um 12:08
Ja ja die Kamera, die mit dem Zoom...ist schon nett. Aber ich weiß net, ob sie für Euch Bergläufer nicht zu groß und schwer ist?
Ich benutze, wenn ich nur eine Hand frei hab auf Tour immer die kleinere G12, die hab ich ja auch immer dabei. Die kann ich mit einer Hand ein- und ausschalten. Bei der SX 50 muss ich den Objektivdeckel abnehmen, das schaff ich nur mit einer Hand, wenn ich die Kamera derweil auf die Bauchtasche auflege und wehe......wenn sie mir dabei mal runterkracht! Aber Spaß macht das Zoommonster auf jeden Fall. Du bist ja so fit, da machen Dir die 633 g der SX 50 auch nix aus, was:-)?

Gute Läufe wünsch ich!

VG
Uschi

Runner Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. September 2015 um 13:23
Danke für die guten Wünsche, welche ich natürlich und sowieso im Echo auch Dir zukommen lasse ;-)

Ja, die Kamera ist auch als Ferien- und Wanderkamera gedacht, nicht zum Laufen. Da bin ich gut ausgerüstet mit meiner kleinen Sony :-)


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