Schlechtwetterrunde bei Muggenbrunn


Publiziert von frmat , 16. September 2015 um 12:32.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum:14 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 350 m
Strecke:9km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PKW nach Muggenbrunn, Ortsteil Neuhäuser, Wanderparkplatz am Skilift

Der Schwarzwald bietet auch bei mäßigem Wetter genügend Möglichkeiten für kleine Ausflüge. Heute war ein solcher Tag, an dem sich Petrus nicht so recht zwischen Sonne und Schauern entscheiden mochte. Passend zur Attraktivität des Wetters beschloss ich spontan den Trubelsmattkopf und seine Trabanten zu besuchen. Die kleine Wanderung bietet keinerlei Schwierigkeiten und ist auch bei Nässe gut durchführbar.

Der Ausgangspunkt für die wenig frequentierten Gipfel liegt oberhalb der Ortschaft Muggenbrunn. Nahe des Skilifts "Winkel 2" befindet sich ein Parkplatz für ca. 10 Autos. Von hier ist es nur eine knappe halbe Stunde zum ersten Tagesziel: Auf dem Köpfle befindet sich die Bergstation des Schlepplifts. Somit hat's auch keinerlei Orientierungsschwierigkeiten, es geht schlicht am Lift entlang nach oben (30Min, T1). Momentan ist die Aussicht noch gut und gegenüber grüßen Stübenwasen und Feldberg.

Dies sollte sich schlagartig ändern. Dumpfes Donnergrollen lässt nichts Gutes vermuten. Aber jetzt umdrehen und nochmal herkommen? Nein, so reizvoll sind diese Gipfel dann doch nicht. Also Regenzeug raus und weiter. Am Wasserbüttenen halte ich mich rechts. Über diverse Wander- und Forstwege, zuletzt durchs Unterholz erreiche ich von Süden her das Haldenköpfle (35Min, T1). Auch dieser Gipfel ist mit einem Schlepplift bebaut und wäre vom Notschrei deutlich leichter zu erreichen. Beeindruckende Sicht auf den gegenüberliegenden Schauinsland im strömenden Regen.

Da mittlerweile so oder so alles nass ist macht die Sache langsam wieder Spaß, folglich wird auch der Trubelsmattkopf noch besucht. Die Weglosstrecke hinauf ist recht weitläufig, sodass wieder einmal etwas Pfadfindergeist vonnöten ist (25Min, T1) . Der höchste Punkt ist jedoch deutlich markiert und unschwer zu finden. In 30Min unschwer zurück zum Ausgangspunkt.

Wenig spannender Ausflug ins Schwarzwaldgrün, der trotz oder vielleicht auch wegen des nicht enden wollenden Regens heute einen gewissen Reiz versprühte.

Tourengänger: frmat


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