Ein eindrückliches Felsentor in einer kargen Landschaft


Publiziert von AndiSG , 16. September 2015 um 20:52.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Oberhalbstein
Tour Datum:10 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 970 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Postauto nach Julier, La Veduta
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Ab Bivio, posta mit dem Postauto

Die Wolken sind heute schon etwas dichter und so fahren wir trotzdem mit dem Postauto hinauf nach La Veduta am Julierpass.

Wir sind die einzigen die das Postauto hier verlassen. Über die Strasse und gleich geht's langsam hinein ins Val d'Angel. Der Weg steigt nach einer längeren Hangquerung langsam immer höher. Nummern an Felsblöcken geben Informationen über die erdgeschichtlich oder geologischen Begebenheiten dieser Gegend. Ein Prospekt der Explora-Tour ist gratis in den Tourismusbüros sowie in den Hotels erhältlich. Dieser Prospekt  ist wirklich zu empfehlen.

Beim Punkt 2530 m verlassen wir den Hüttenweg zur Jenatschhütte und steigen nach links auf einem sehr gut ausgebauten Weg hinauf zur Kuppe. Hier ist das Himmelstor erstmals sichtbar. Kurz bevor wir die Anhöhe erreichen zweigen wir nach rechts auf einer Wegspur ab und kommen bald auf das karge Hochplateau. Nun, wo ist das Himmelstor?

Ich steige über Geröll und Gestein nach Norden und schon will ich aufgeben. Aber dann entdecke ich es. Eine wirklich anziehendes Steingebilde. Nun sehe ich auch, dass man von der anderen Seite viel besser dazukommt. Ich geniesse die Ruhe und die eindrückliche Stimmung. Etwas weiter entfernt wurde ein schöner Steinkreis hergerichtet vermutlich für ein spirituelles Ritual.

Ich kehre zurück zu meiner Partnerin und wir steigen hinauf auf den Pass. Aber nein, dass ist gar noch nicht die Fuorcla digl Leget. Zuerst steigen wir wieder ein paar Meter ab bevor ein steiler Aufstieg auf die Fuorcla hinaufführt. Nun taucht auf der anderen Seite der See auf, zudem wir nun absteigen. Wie in einer Mondlandschaft liegt dieser hier oben.

Nachdem wir uns mit zwei Herren unterhalten haben steigen wir steil hinunter ins Val da Natons hinunter. Am Anfang durch rutschiges Gelände, später dann über Geröll dem Bach entlang immer tiefer runter. Beim Punkt 2296 m sehen wir plötzlich wie auf der anderen Talseite es zu regnen beginnt. Es dauert nur rund 25 Minuten, dann beginnt es auch bei uns zu regnen und es wird merklich kühler. Man sieht wiedereinmal, wie schnell sich das Wetter in Bergen ändern kann. Zudem waren die Prognosen für heute eigentlich gut.

Zügig wandern wir hinunter zur Alp Natons. Unter einem schützenden Baum machen wir kurz Pause bevor wir durch den Wald hinunter nach Bivio steigen. Als wir das Dorf erreichen kommt die Sonne wieder hinter den Wolken hervor. Naja, es war trotzdem eine schöne Wanderung.

Tourengänger: AndiSG


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