Von Balsthal über die Roggenflue zur Burguine Alt-Bechburg


Publiziert von donalpi , 14. September 2015 um 21:06.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:12 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Aufstieg: 640 m
Abstieg: 415 m
Strecke:Balsthal-Roggenflue 995 m-P. 977-Roggenschnarz 931 m.-Tiefmatt 809 m.-Schlosshöchi 856 m.-Burgruine Alt-Bechburg-Holderbank SO 652 m.
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bahn oder Bus nach Balsthal Pw. Parkplatz beim Aufstiegsweg zur Burg Alt Falkenstein.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus von Holderbank SO nach Balsthal.
Unterkunftmöglichkeiten:Balsthal, Klus, Holderbank SO, Langenbruck
Kartennummer:LK 1107 LK 1108

Diesen Samstag wollen wir wieder einmal eine Wanderung im Jura unternehmen, wir begeben uns auf Makubus Spuren, denn er hat diese Tour schon auf hikr. publiziert, allerdings ging er noch weiter bis nach Langenbruck.

Wir finden direkt beim Einstieg in den Schlossweg einen Parkplatz und steigen auf gutem Weg, teils über Treppen zum Schloss hinauf. Dann bei einem Wasserreservoir rechts hoch und den weiss/rot/weissen Markierungen und der Felskante entlang in Richtung Roggenflue .
Der Aufstieg ist sehr abwechslungsreich, mal im Wald, dann wieder an der Felskante mit schönen Aussichtspunkten, dann wieder über Treppen und an drahtseilgesicherten Stellen vorbei.
Dann folgt die Weide oberhalb des Oensinger Roggens, wo sich eine kleine Bank für eine Ruhepause anbietet. Hier stossen wir auf den Jurahöhenweg, hier endet auch die weiss/rot/weisse T2 Strecke, von nun an ist alles T1. Am Oensinger Roggen ist eine grosse Pferdegruppe versammelt, scheint überhaupt hier in der Gegend sehr viele Pferdehalter zu geben.
Nach einer kurzen Rast auf der kleinen Bank geht es steil aufwärts, mehrheitlich über Treppen und dann im Wald kann man wählen, die "Kurvenvariante" oder alles gerade hinauf....
So erreichen wir den Aussichtspunkt Roggenflue 995 m. mit Sitzbänken und Infotafeln, aber die Fernsicht ist  nicht so überragend, dass man jeden "Piz" lokalisieren könnte. Bis hierher sind wir, obwohl es Samstag ist, noch keinen anderen Wanderern begegnet.
Nun geht es teils eben und durch Waldpartien mit Föhren über P. 977 bis zum Roggenschnarz, 931 m. Wie von Makubu beschrieben, ist das kleine Plateau beim Abstieg zur Tiefmatt der eigentliche Gipfel des Roggenschnarz und nicht der P. 955, so sieht das auch auf der neuen Karte aus. Wollte zuerst dem kleinen Weglein in der Kurve links folgen, erkannte aber dann den Aufstieg direkt in der Kurve durch eine kleine Rinne, es sind nur ein par Meter bis zum Plateau und leicht zu erklettern.
Wenn das nicht der richtige Gipfel des Roggenschnarzes wäre, hätte ich den Felsgipfel "Piz Makubu" getauft....Nun muss ich aber Elsbet nacheilen, die schon den steilen Abstieg über die unzähligen Treppen hinuntergelaufen ist, dann auf die Weide und wir sind beim Rastplatz bei der Tiefmatt. Hier gibt es nun eine Zwischenverpflegung, den Kafi dann im Alprestaurant Tiefmatt.
Nun bevölkert sich die Gegend, denn man kann das Restaurant auch mit dem Auto erreichen, daher die vielen Spaziergänger in der Umgebung des Restaurants.
Nach einem guten Kafi mit Rahm geht es in Richtung Wisshöchi, wo Warntafeln vor den Mutterkühen warnen, deshalb machen wir auch wie die meisten Leute einen Bogen um das weidende Vieh.
Nach kurzer Steigung erreichen wir die Schlosshöchi, 856m. und steigen zum Hof Oberschloss hinab.
Hier wartet Elsbet, derweil ich noch zur Burgruine Alt-Bechburg hinaufsteige. Es sind noch einige Mauerreste erhalten, man kann über kleine Steintreppen noch einen kleinen Rundgang machen. Eine Tafel erinnert daran, dass der Baubeginn schon vor dem Jahre 1100 stattfand und zuerst die Grafen von Bechburg  und dann auch die Herren von Falkenstein hier hausten. Die Burg brannte aber im Jahre 1713 ab und wurde nicht mehr aufgebaut. Einige Teile wurden in den Dreissigerjahren noch restauriert.
Beim Hof hat es viele Schweine, die haben hier einen grossen Auslauf und sogar einen kleinen Bach, geniessen ein würdiges Leben, so sollte es überall sein!
Nun noch der Abstieg auf der Strasse nach Holderbank SO und da wir noch eine halbe Stunde bis zur Busabfahrt zur Verfügung haben, gibt es noch ein Bierchen. Freut mich sowieso, als ich sehe dass hier
Ziegelhof-Bier aus Liestal serviert wird, kann mich noch gut an den Besuch in dieser Brauerei erinnern als ich 21 Jahre jung war.....
Wie gesagt, nur der Aufstieg bis zur Einmündung in den Jurahöhenweg ist T2, wobei bei trockener Witterung auch ein T1 gelten könnte.
Tour mit Elsbet.

Diese Woche war ich viel unterwegs:

   -- am Montag mit einem Freund aus Dänemark zuerst über den Leiternweg auf den Wildspitz

   -- dann am Abend hinauf zum monatlichen Treffen am Scheligsee am Pilatus, 1215 m., mit spätem    
      Nachtabstieg...

   -- dann am Dienstag auf den Schimbrig 1815 m.  (meine 37igste Besteigung, wohnen ja auch schon seit 
       30 Jahren während der Freizeit im "Stettili")

   -- am Donnerstag noch ein Spaziergang mit Elsbet vom Eigental zur Krienseregg. 
    
  
 


Tourengänger: donalpi


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Kommentare (2)


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Makubu Pro hat gesagt: :-))
Gesendet am 14. September 2015 um 22:46
zuviel der Ehre, lassen wir dem Roggenschnarz seinen Namen

... aber ich könnte neu unter dem Namen Schnarz Berichtli schreiben ;-))

donalpi hat gesagt: RE::-))
Gesendet am 16. September 2015 um 11:15
Gute Idee, könntest unter "Schnarz" Touren im Jura beschreiben, unter "Makubu" Touren in den Alpen....


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