Simelihorn und Heidosuon


Publiziert von Kik Pro , 10. September 2015 um 22:31.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum: 9 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m

Dank dem Mailänder Expo-Zug sind wir kurz vor 9 Uhr in Gspon. Wir laufen durch die oberste Zeile der hübschen dunklen Holzhäuser und gelangen so auf den steilen Weg zum Häuschbiele. Hier wärmt bereits die Sonne. Neue Wegmarkierungen queren die Hänge zum Schäferhüttchen 2418, wo ein farbenprächtiger Güggel herumstolziert.  Einen Hirten sehen wir nicht, nur zwei Hirschkühe springen in den Wald.
Die Markierungen geben weiter die Richtung an, wenn auch nicht immer klar ist, was Schafspuren sind und was die Route. Nach dem Pässchen des Lägend Tschuggo queren wir die Geröllsenke zum Rücken, der zum Simelihorn  führt. Eine schwarzweisse Ziegenherde zieht an uns vorbei und hinunter zum Findletällisee. Ein rechter Schutthaufen, so sieht das Simelihorn aus. Aber die markierte Spur über den Rücken führt recht bequem bis zu den Türmchen im NO-Grat und um sie herum. Nur gerade die letzten 40 Höhenmeter muss über steiles Blockwerk gestiegen werden.

Der Gipfel des Simelihorn bietet eine grossartige Aussicht und viele Sitzplätze. Die hohen Gipfel sind weiss gezuckert und der Mattmarkstausee glänzt im Gegenlicht. Ein Kolkrabe leistet uns Gesellschaft. Beim Abstieg probieren wir, ob die Querung des Gipfelhangs, so wie die markierte Spur auf der Karte eingezeichnet ist, angenehmer wäre. Das ist sie nicht, eine gewisse Portion Blockwerk muss sein. Wir steigen zum Findletällisee ab, der uns im Aufstieg gelockt hat, zum Blausee und zur Schöpfe der Suone Heido. Sie führt viel Wasser, das bis nach Visperterminen geleitet wird (und dort in Heidawii verwandelt... ). Auf dem guten Weg folgen wir ihr nach Gebidum, immer wieder mit Prachtsblicken rückwärts in den Kessel unter dem Fletschhorn und talaus bis zum Aletschgletscher. Von dort sind wir schnell in Giw und schweben mit der Sesselbahn nach Visperterminen.

Tourengänger: Kik

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