Rigi "Arschbaggen" - es hat nicht sollen sein


Publiziert von Mo6451 Pro , 10. September 2015 um 18:14.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:10 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-SZ 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 1164 m
Abstieg: 434 m
Strecke:8,55 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern - Küssnacht; Bus Nr. 2 Küssnacht - Station Seebodenalp; LSB Station Seebodenalp - Seebodenalp
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Rigi Bahn - Rigi Kulm - Vitznau; Schiff Vitznau - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

Heute wollte ich das trockene und schöne Wetter nutzen um endlich mal über die sog. "Arschbaggen" der Rigi aufs Haupt zu steigen. Aber es war der berühmte Satz mit dem x, es war nix.
Guten Mutes stieg ich an der Station Seeboldenalp in die Luftseilbahn.


Exkurs: Die Luftseilbahn wird offensichtlich erneuert, natürlich schöner und größer. 2018 soll die neue Bahn in Betrieb gehen, so das Plakat in der Gondel.

Auf der Seebodenalp ist es am Morgen kühl und Nebel liegt in den Hängen der Rigi. Der Blick auf den Gipfel liegt auch noch im Nebel. Hoffentlich löst sich dieser bald auf.
Von der Seebodenalp folge ich den Wegweisern nach Rigi Kulm.

Exkurs: In dem neuen Wanderbuch Rigi von David Coulin ist der Weg über die Arschbaggen beschrieben. Über Holderen über Rütersplangg dann Richtung Tristenboden. Nur leider fand ich keine der hier angegebenen Bezeichnungen vor Ort.

Es kam, wie es kommen musste, ich stieg weiter hinauf Richtung Rigi Kulm., immer in der Hoffnung, die beschriebene Brücke vor der Rütersplangg zu finden. Fehlanzeige.
Schon auf der Höhe von 1510 m kam mir die Sache doch sehr komisch vor. Also Karte raus und da musste ich feststellen, dass der Weg schon auf der Höhe von ca. 1150 m abzweigt.
Also wieder absteigen.

Nch erneutem Studium der Karte gibt es ungefähr in der Höhe von 1280 m eine Querung zum Ronenboden. Der Weg ist in der Karte eingezeichnet. Anfangs ist der Pfad etwas zugewachsen, im weiteren Verlauf aber gut zu sehen und auch zu begehen. Lediglich bei der Überquerung der beiden Bäche ist etwas Vorsicht geboten, wenn man hinunter in die kleinen Tobel steigt. Glitschig und steinig.

Am Ende des Weges stoße ich auf den Pfad, den ich vorher nicht gefunden habe. Also aufwärts zum Ronenboden. Kaum um die Ecke stutze ich, ein rot/weißes Band versperrt den Weiterweg. Holzfällarbeiten. Das darf doch nicht wahr sein.
Ich ignoriere die Absperrungen und steige weiter aufwärts, vielleicht geht es ja doch. Nein, es geht nicht. Jede Menge schöner dicker Bäume sind der Säge zum Opfer gefallen und versperren auf weiter Fläche den Weg. Am Morgen habe ich die Waldarbeiter mit der Säge gehört. Es wird wirklich gearbeitet. Was nun?

Auf gleichem Weg wieder zurück zur normalen Aufstiegsroute und alle Höhenmeter und ein paar mehr wieder erkraxeln. Das einzig Positive, ab 1400 m verlässt man die Nebelzone, strahlender Sonnenschein und Wärme erwartet mich. Welch eine Wohltat.

Trotz des üblichen Trubels mache ich mich nach einer Mittagspause hinauf zum höchsten Punkt. Noch mehr Trubel, nein, dass will ich nicht. Also rein in die Bahn und hinunter nach Vitznau. Dort besteige ich das Schiff nach Luzern und wieder Trubel.

Nun müssen die Arschbaggen weiter warten.

Tour im Alleingang




Tourengänger: Mo6451


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