Schönecker Burg und Ichter Berg


Publiziert von detlefpalm , 9. September 2015 um 22:41.

Region: Welt » Deutschland » Westliche Mittelgebirge » Eifel
Tour Datum:27 Juni 2015
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 182 m
Abstieg: 182 m
Strecke:10.5 kilometer
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Schönecken

Schönecken gehört zu den Eifeler Kalkmulden. Auf Tafeln entlang des Pfades wird die Geologie und vor allem die Pflanzenwelt der Magerwiesen erklärt. Auf dem typischen Boden entstehen sie durch den selektiven Verbiss bei der Beweidung durch Schafe.

http://www.schoenecken.com/index.htm

http://www.eifelregio.net/Urlaub/schoenecken

http://www.brunhilde-rings.de/fuehrungen/altburgtal/

Unser Rundweg beginnt auf halber Höhe auf der jenseitigen Seite des Flusses Nims, von hier wird die beherrschende Position der Burg Schönecken deutlich.

Der Weg hinauf zur Burg selbst führt quer durch das Ortszentrum auf dem Burgweg und weiter über die steilen Treppen des Burgstiegs, vorbei an der Burgkapelle. Die Burg ist die auffälligste Sehenswürdigkeit, die historischen Häuser des Burgfleckens stehen eng gedrängt zu ihren Füßen. Einige Häuser werden im Zuge der Ortskernsanierung restauriert.

Nach dem großen Brand 1802 wurden viele Häuser aus den Steinen der Burg wiederaufgebaut. Sie selbst steht seitdem als Ruine mit leeren Fensterhöhlen über dem Ort. Im Mittelalter gebaut, gehörte sie u.a. den Grafen von Vianden, ging Ende des 14. Jahrhunderts an Luxemburg und war zuletzt im Besitz der Erzbischöfe von Trier.

Die kahle Hochfläche rings um die Burg wirkt, als hätten die Schafe sie nach dem Weiden gerade verlassen, übrig sind nur von Eichhörnchen abgenagte Kiefernzapfen.

Steil geht es hinab ins Altburger Bachtal. Am Talschluss findet sich auf einer dicht bewaldeten Hochfläche der Hinweis auf den Keltenring bzw die Keltenfliehburg. Wir erinnern uns an die keltischen Treverer, die der Stadt Trier den Namen gaben, bevor sie von den Römern besiegt wurden.

Der Ichter Berg eröffnet etwas Aussicht und viel Wind, das in die Mulde geschmiegte Dorf Hersdorf ist sicher einen Abstecher wert.

Sehr fotogener Abstieg vorbei an bluehendem Holunder in die Schönecker Schweiz genannte Tallandschaft. Rückweg im Schalkenbachtal vorbei am Felsen Jungfraulei ins Nimstal zum Parkplatz


Tourengänger: detlefpalm


Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»