Kleiner Königstuhl und Feldernock


Publiziert von klemi74 , 5. September 2015 um 20:32.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Nockberge
Tour Datum:27 Juni 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 470 m
Abstieg: 1030 m

Bei jedem Aufenthalt auf der Pirkeggalm sehen wir den Kamm, der vom bekannten und leicht erreichbaren Kleinen Königstuhl nach Norden zieht. Begangen haben wir ihn noch nie, das wollte ich heute mit dem Jürgen ändern. Das Gute war, dass wir die Möglichkeit hatten, einen Pkw am Ziel abzustellen und uns anschließend hinauf zur Karneralm kutschieren zu lassen - für diejenigen, die einen Tag im Tal verbringen wollten, kein großer Umweg, uns hat einen ewigen Hatsch auf der Teerstraße erspart.

An der Karneralm läuft man kurz durch die recht verlassene Ferienhaussiedlung und anschließend auf gutem Almweg sanft bergauf zur Abzweigung des Steiges in Richtung Königstuhl. Durch eine Senke mit lockerem Wald geht es hinauf zu einem kleinen Sattel und anschließend steiler entlang eines Weidezaunes hoch zum Westrücken des Königstuhls. Dieser Rücken ist unglaublich breit, so hat man - obwohl es echt nicht weit ist - den Eindruck, dass sich der Weg zum Gipfel in die Länge zieht. Während der Berg sonst eher grasig ist, wird der oberste Kopf aus einer kleinen Felsformation gebildet, die aber kein Problem darstellt.

Hier waren wir schon ein paar Mal, die folgende Überschreitung war uns hingegen nicht bekannt. Sie ist in der Karte als Wanderweg eingezeichnet, es handelt sich um einen Abschnitt des Arnoweges, sozusagen also dem Salzburger Landesrundweg. Vor Ort ist sie aber nur schlecht markiert und beschildert, der Abschnitt scheint reichlich wenig begangen zu werden.
Schwierigkeiten gibt es nicht, möglichen Kraxelstellen am Grat (nicht schwerer als I) kann man immer leicht in den Flanken ausweichen. Die Orientierung auf dem zunehmend breiter werdenden Rücken stellt grundsätzlich kein Problem dar, solange man nicht die Stelle sucht, an der man ihn verlassen muss.
Wir wollten hinunter zur Niggeialm, da diese bewirtschaftet sein soll. Dazu sind wir an einem markanten Steinhaufen (in der Karte als Windriegel eingezeichnet) weglos nach links durch den Zirbenwald mit vielen Alpenrosen abgestiegen und haben tatsächlich nur wenige Meter neben der Hütte die Almstraße erreicht.
Die Hütte war leider nicht geöffnet, es handelt sich eh nur um eine winzige Alm, die sicher nicht mehr als 20 Sitzplätze bietet. So stand der Abstieg auf immer breiter werdenden, nie steilen Forststraße an.

Fazit:
Leichte Tour mit ein paar schönen Ausblicken auf die Niederen Tauern, aber sicher kein Highlight meiner Bergsteigerkarriere. Ganz nett sind die kleinen Seeaugen mit den darin schwimmenden Molchen.  

Gehzeiten:
Zum Königstuhl: 50min
Zur Niggeialm: 1h45
Ins Tal: 1H

Anmerkung:
Ich habe keine Bilder, veröffentliche die Tour aber trotzdem, da es bislang zu keinem der Wegpunkte einen Bericht gibt.

Tourengänger: klemi74


T2
T2

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