Über den Glatten ins Schächental


Publiziert von Rhabarber , 24. August 2015 um 21:49.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:22 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   Ortstockgruppe   CH-SZ 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 914 m
Abstieg: 1350 m

Karstlandschaften sind immer etwas besonderes und ich bin auch immer wieder fasziniert, wie schnell man hier die Orientierung verlieren kann. Aber von der Glattalp bis zum Firner Loch sind die blau-weissen Markierungen so üppig vorhanden, dass zumindest bei schönem Wetter die Wegfindung kein Problem darstellt. Sobald man innerhalb den nächsten zehn Metern nicht mindestens zwei Markierungen sieht, ist man falsch.

Von der Glattalp geht es zuerst in weitem Bogen über den Schafboden zu den Stränzenfeldern. Nun führt der Weg hinein in den Inner Brüelchälen, eine eindrückliche Felsarena. Über Geröll umrundet man diese und steigt empor zum Mären. Der kurze Abstecher zum Nordwestgipfel lohnt sich wegen der prachtvollen Aussicht.
Nun fangen die Karstfelder an. Man folgt den Markierungen nach Süden. Dabei müssen laufend Felsen erklettert und Spalten zu überspringen werden. So wird kurzweilig das Firner Loch erreicht, wo man die Markierungen verlässt. Steinmännern folgend geht es in Richtung Glatten. Bis P. 2281 ging das gut. Nun folgten wir aber anscheinend den falschen Steinmännern und immer breitere Karstspalten mussten übersprungen werden. Gemäss SAC-Führer sollten eigentlich Steinmänner direkt zum Gipfel führen. Diese hatten wir verpasst und befanden uns nun zu weit östlich. Deshalb nahmen wir das GPS zu Hilfe und stiegen unmarkiert auf den Gipfel.

Nach einer Gipfelrast stiegen wir über Vorder Glatten hinunter zur Erst Chälen und dann den rosa Markierungen entlang am Chli Glatten vorbei zum Balmer Grätli. Da wir in absehbarer Zeit kein Postauto hatten, wanderten wir weiter zum Ruosalper Chulm und auf ein Zvieri zur Heidmanegg. Anschliessend via P. 1707 und dem Frittertal entlang zur gleichnamigen Postautostation.
Achtung: Der Weg östlich des Frittertals, welcher auf der Landeskarte eingezeichnet ist, exisitiert nicht mehr. So mussten wir weglos absteigen und über mehrere Zäune klettern.

Tourengänger: Rhabarber


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