Widderstein 2533 m


Publiziert von alpstein Pro , 29. November 2008 um 11:37.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:30 Juni 2007
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Strecke:Baad - Bärgunttal - Hochalppass - Widderstein und retour
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Lindau-Oberstaufen-Kleinwalsertal-Baad
Kartennummer:Walther Flaig, Alpenvereinsführer, Rother Verlag

Ziel meiner Bergtour im Sommer 2007 war der 2533 m hohe Widderstein in den Allgäuer Alpen, dem ich nach langer Zeit mal wieder einen Besuch abstatten wollte. Als Ausgangspunkt nahm ich dieses Mal nicht den Hochtannbergpass im  Bregenzerwald, sondern Baad im hinteren Kleinwalsertal.

Durch das Bärgunttal ging es zunächst über einen Alpweg gemächlich einem Wildbach entlang taleinwärts zur Bärguntalm auf ca. 1400 m Höhe und dann über einen schmalen Pfad stetig steigend Richtung Hochalppass auf ca. 1950 m Höhe. Dabei wird der Widderstein von Norden her auf seiner Westseite umgegangen bis man dann am Hochalppass ankommt, wo sich der Blick nach Süden und Osten öffnet. Über dem Lechtal war der Biberkopf zu sehen, der ja der südlichste Gipfel Deutschlands sein soll.

In östlicher Richtung traversierte der Weg den Hang weiter Richtung Widdersteinhütte. Nach ein  paar Hundert Metern zweigte er dann zum Gipfel links ab. Bis hierher war die Tour ein leichtes Unterfangen. Von nun an war sie  weiss-blau-weiss ausgeschildert und die Wegweiser und eine Tafel mahnten, dass der Weg zum Gipfel nur geübte Berggeher in Angriff nehmen sollten.

War der Startpunkt der Tour genau im Norden des Berges, stand ich nun unterhalb der Felsschlucht, die auf der Südseite zwischen zwei Felswänden, in denen auch Kletterer unterwegs waren, Richtung Gipfel führt. Es ist nicht die Ausgesetztheit der Route, die ab hier Vorsicht gebietet, sondern lockeres Gestein, das, einmal losgetreten, nachfolgende Bergwanderer gefährden kann.

Die weiss-blau-weisse Markierungen dienten als Orientierung, eine Wegspur war ab nun aber kaum mehr zu erkennen. Oft fanden nach einigem Suchen nur die Zehenspitzen halt und die Hände wurden ab hier auch häufig zum Fortkommen benötigt. Nach ca. 1 Std. im Fels habe ich dann erstmals das Gipfelkreuz erblickt.

Auf dem Gipfel angekommen bot sich mir dann trotz Bewölkung eine prächtige Rundschau über die Gipfel des Lechtales, Lechquellengebirge und den Bregenzerwald.

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast bei zunehmend aufklarendem Wetter trat ich dann den Rückweg an. Wahlweise kann man über den Aufstiegsweg oder über die Widdersteinhütte und das Gemsteltal an den Ausgangspunkt Baad zurück gelangen.

 


Tourengänger: alpstein

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