Vom Lac de Dix zum Lac de Mauvoisin (Etappe 2)


Publiziert von Baeremanni Pro , 10. August 2015 um 17:27.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum: 7 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 784 m
Abstieg: 1291 m
Strecke:Ca. de Lovie - Col du Bec d'Aigle - Le Dâ - Col du Sarshlau - Écurie du Crêt - Écurie du Vasevay - Pont de Mauvoisin (Postauto Haltestelle)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Hütte ist aus dem Val de Bagnes erreichbar siehe www.louvie.ch
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto ab Haltestelle Pont du Mauvoisin oder Retsuarant Mauvoisin (gibt aber noch einen ca. 1/2 stündigen Aufstieg dazu)
Kartennummer:5027T Grand St-Bernard Combins - Arolla und Ausdrucke aus Schweizmobil 1: 25000

Nach einer einigermassen ruhigen Nacht machte ich beizeiten Tagwache, so dass ich um 08:00 schon wieder auf die Wanderschaft war. Erst einen kurzen Abstieg von der Hütte zur Brücke über den „Dyure de Louvie“, dann hinauf zum See. Nach etwa der Hälfte des Ufers geht es dann mit dem ersten Aufstieg des Tages los. Aber ich bin ja wieder ausgeruht und auch schon etwas an die Höhe gewohnt, so geht es recht rassig hinauf zum Col du Bec d’Aigle auf 2567 MüM.
Nun ein kurzes Stück entlang eines Felsbandes (mit Handketten gesichert), Dann aber wieder mal herunter auf die Alp Le Dâ auf 2365 MüM.
Auf der anderen Talseite wieder hoch, erst noch etwas am Hang entlang steigend, dann ab etwa 2450 recht ruppig und steinig, stellenweise war wieder einmal „Blockhüpfen“ angesagt (Wie ich das liebe ???)
Nach zwei drei kleineren steilen Stufen komme ich auf den Col de Sarshlau. Ein nur schmaler Grat, dieser Pass und auf der Westseite geht es steil hinunter.
Auf eine vorgesehene Rast verzichte ich, die Schafe haben jeden einigermassen ebenen Platz verschissen und es stinkt fürchterlich, wahrlich kein Genuss.
Dann muss ich auch noch die Schafe vom Weg herunter jagen, sonst ist kein durchkommen.
Sehr steil und rutschig (wegen den Schissen) hänge ich mich an meine Wanderstöcke und komme heil die ersten 100 Höhenmeter hinunter. Was nun folgt kann füglich als Genusswandern bezeichnet werden. Talaufwärts dem Hang entlang, aber tendenziell immer absteigend komme ich oberhalb P.1710 in den Wald. Dieser ist grösser als auf der LK eingetragen und so gehe ich die letzten Meter im Schatten. Es ist aber auch merklich wärmer geworden.
Kurz bevor ich auf die Strasse komme höre und sehe ich das Postauto bergwärts fahren. An der Strasse komme ich dann zur Postautohaltestelle „Pont de Mauvoisin“. In knapp 20 Minuten fährt von dort der Postkurs heimzu.
Ich verzichte deshalb auf den Aufstieg hinauf nach Mauvoisin, da ich sonst fast zwei Stunden auf das nächste Auto warten müsste.
 
Kleine Replik zu dieser Etappe 22 des Alpenpässeweges  (Schweiz Mobil 6):
Diese Etappe ist in der angegebenen Zeit von 10:55 ab Cabane Prafleuri kaum zu schaffen. Ab Staumauer Dixence noch 1:20 zusätzlich. Ideal wäre im Laufe des Nachmittages in die Cab. Prafleuri zu gehen, dann am folgenden Morgen in die Cabane Louvie und erst in einer weiteren Etappe weiter nach Mauvoisin. Jüngere schaffen vielleicht die Mordsetappe an einem Stück, aber für Senioren, siehe den Vorschlag.
 
Aber trotz aller Plage und Murks eine tolle Wanderung.

Tourengänger: Baeremanni

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