Balmhornhütte


Publiziert von bulbiferum , 29. Juli 2015 um 20:24.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:26 Juli 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem PW bis Eggenschwand

Die kleine schnuckelige Balmhornhütte haben wir seit unserem letzten Besuch im Gasterntal auf der Pendenzenliste.  Nach Kaffee und Nussgipfel in der Beiz bei Eggenschwand wandern wir den Kanderfällen entlang hoch ins Gasterntal.  Etwa einen Km nach dem Waldhaus beim P. 1367, biegen wir rechts ab und folgen dem Hüttenweg zur Balmhornhütte.  Der Weg ist sehr gut angelegt. Zuerst geht es steil hinauf, dann flacht es ein wenig ab. Dafür führt er nun teilweise ausgesetzt, aber immer gut gesichert der Flanke entlang. In diesem Weg stecken offensichtlich sehr viele Arbeitsstunden. Fast in jede Steigung wurden grosse Steine als Tritte verankert. Entsprechend bequem geht es vorwärts.
Bei der Hütte entschliessen wir gleich weiter hochzugehen. Wir gehen weiter gleichmässig hoch. Bei ca. 2400m spüre ich langsam wie irgend etwas nicht mehr so ist wie gewohnt. Die Beine werden schwer und ich bringe kaum noch einen Fuss vor den andern. Auf 2560m ist der Ofen dann endgültig aus. Der Gästerenspitz wäre eigentlich bequem in Reichweite aber bei mir geht nichts mehr. Warum ist mir nicht klar aber es soll so Tage wie diesen geben. Wir beschliessen zur Hütte zurück zu gehen.
 
Dort werden wir sehr herzlich mit einer Tasse Tee empfangen. Wir lassen es uns bei Suppe, Kuchen, Kaffee usw. gut gehen. Nach über einer Stunde am Tisch vor der Hütte brechen wir wieder auf. Die Krise ist wie weggeblasen und wir bringen den Abstieg zügig hinter uns. Um 17:30 erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt. Obwohl wir den Gästerenspitz nicht erreicht haben, war es wieder ein schöner Tag im Gasterntal

Tourengänger: bulbiferum


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Kommentare (1)


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Kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 30. Juli 2015 um 11:37
> Bei ca. 2400m spüre ich langsam wie irgend etwas nicht mehr so ist wie gewohnt. Die Beine werden schwer und ich bringe kaum noch einen Fuss vor den andern. Auf 2560m ist der Ofen dann endgültig aus.

ich nehme an, es ist der höhenunterschied (die dünnere luft). passiert mir vorallem anfang saison, wenn ich von basel (~260m) auf die ersten touren in die alpen gehe. bei mir liegt die "magische grenze" etwa auf 2000m. darüber wird das gehen zusehends mühsamer.

bei den nächsten touren legt es sich dann meist wieder.


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