Ein Klassiker im Lidernengebiet


Publiziert von Dimmugljufur Pro , 15. Juli 2015 um 13:22.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:14 Juli 2015
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   CH-UR 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Strecke:12 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Axenstrasse bis Silenen, Abzweigung nach Riemenstalden bis Talstation Chäppeliberg
Unterkunftmöglichkeiten:Lidernenhütte SAC

Grenzenloser Sonnenschein angesagt, dazu im Vergleich zu letzter Woche moderate Temperaturen, also Wanderschuhe geschnürt und eine wunderbare Genusstour zwischen Riemenstalden und Chinzig in Angriff genommen. Die Ziele heute: Rossstock und Chaiserstock als Rundweg.

Zu später Stunde, 09:20 standen Andrea und ich an der Talstation Chäppeliberg und durften erst einmal gut 40min anstehen, aber das kommt halt davon, wenn man sich spät auf den Weg macht =) Kurz nach 10 gings los von der Bergstation aus über die Aberweid zum Mälchbödeli und vo da aus über den chli Tisch dem Grat entlang, um ab und zu etwas vom tief liegenden Spilauer See erblicken zu können.

Rund um 12.00 hatten wir den Aufstieg zum Rossstock hinter uns und bereits erste Gefährten von der Schlange an der Chäppelibergbahn wieder angetroffen. Auf dem breiten Gipfel gönnten wir uns nur eine kurze Rast mit Eintrag ins Gipfelbuch, dann gings, immer wieder von einigen Wolken begleitet, wieder bergab bis in die Rossstocklücke. Die kurze Kraxelpartie mit Stahlseil stellt dabei kein Hindernis dar.

Vor dem Mittagsrast wurde im Sprint schnell noch der Fulen mitgenommen, er liess sich einfach nicht auslassen ;-) Schliesslich suchten wir uns kurz nach 13:00 bei den Liderner Planggeli einen Rastplatz und verschlangen unsere Käse-Cervelat-Brötli. Mit bestem Blick auf den folgenden Chaiserstock und dessen Kletterpartien natürlich.

Auf dem Weg dahin begegneten wir wiederum "alten" Bekannten vom Bähnli am Morgen und später auch zwei Damen im Abstieg, mit denen wir am Abend das Rückfahrtsbähnli teilen sollten. Die Schlüsselstellen des Chaisterstock sind allesamt gut gesichert und so von Schuhsolen abgerieben und gummiert, dass es schon fast wieder rutschig wird. Aber trotzdem immer wieder spassig, sich an der Flanke vorbei zur Kette zu balancieren und danach den Restaufstieg zu bewältigen. Auf jeden Fall hatten wir den Gipfel kurz nach 15.00 Uhr erreich und mussten leider erkennen, dass rundherum Wolken die Fernsicht vermiesten. Deshalb wurde nichts aus einer ausgedehnten Fotosession, worauf wir uns bald wieder auf dem Abstieg in Richtung Lidernenhütte befanden.

Der Weg dahin zieht sich dann einigermassen und führt am Schmal Stöckli vorbei, das ich ein andermal auch noch mit einbeziehen werde. Kurz auf der Hütte eingekehrt, dann ab zur Bahn und da trafen wir wie gesagt wieder auf die beiden Mädels, welche unsere Route praktisch gleich in umgekehrter Richtung absolviert haben ;-)

Eine schöne Tour mit einigen Höhenmetern, schönen Ausblicken und vielen Variationsmöglichkeiten.

Tourengänger: Dimmugljufur


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