Nach dem Gewitter doch noch auf den Galgenstangenkopf


Publiziert von Gherard Pro , 4. Juli 2015 um 10:48.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Karwendel
Tour Datum: 3 Juli 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:12 km: Abzweigung im Risstal - Paindlalm - Grafenherberge - Galgenstangenjoch . Galgenstangenkopf und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Etwa 3,5 km südlich von Vorderiss beschränkte Parkmöglichkeit an der Abzweigung des Fahrwegs zur Paindlalm
Kartennummer:Alpenvereinskarte BY10 Karwendel Nordwest

Selbst auf hikr.org sucht man vergebens nach eindrucksvollen Fotos des Galgenstangenkopfes, meist sind es - allerdings sehr schöne - Panoramafotos, wo Deuschle sei Dank, unter vielen anderen Gipfeln auch der Galgenstangenkopf gekennzeichnet ist. Vielleicht wird er deshalb so selten besucht, weil er sich angesichts der Vielzahl hübsch anzusehender Karwendelgipfel etwas im Hntergrund hält.

Unsere Tour begannen wir an der Abzweigung des Fahrweges zur Paindlalm, etwa 3,5 km südlich von Vorderiss. Dem Weg folgend überqueren wir den Rissbach. Nach etwa 700 Metern können wir die weite Schleife abkürzen, in dem wir rechts einer alten, teilweise überwachsenen alten Wegtrasse folgen, die direkt vor der Paindlalm auf den neu-angelegten Weg trifft. Weiter auf einem Fahrweg, doch nur etwa 100 m dann geht es auf einer alten Wegtrasse sehr steil hinauf (kein Wegweiser, keine Markierung). Nach etwa 300 m ist die Versuchung groß, der Wegtrasse weiter zu folgen, die in angenehmer Steigung weiter nach SW führt. Aber leider müssen wir hier steil und auf einem kaum zu erkennenden Pfad steil hinauf. Wenn man ihn nicht verliert, erreicht man nach weiteren 300 Metern auf etwa 1200 m Höhe einen deutlicheren Pfad, der von SW kommt. Diesem Weg, der sich geschickt und in moderater Steigung hinaufwindet, folgen wir nun durch einen zauberhaften Forst.

Den vielen zauberhaften Details können wir uns allerdings beim Abstieg widmen, denn der Sorge, die prognostizierte Hitze könnte uns heute zu viel werden, die der Erleichterung gewichen war, das einige Wolken die Sonne dämpfte, wurde abgelöst durch eine gewisse Unruhe (!) als wir Donnergrollen hörten, der Wind deutlich auffrischte und es zu regnen begann. Glücklicherweise waren wir schon nahe der Grafenherberge, unter deren schützendes Dach wir das Gewitter aussitzen konnten. Danke lieber Schutzengel! Als erfahrene Bergwanderer hatten wir natürlich eine wärmende Jacke eingepackt. Alles kann man schließlich nicht dem Schutzengel überlassen.

Irgendwann war der Regen vorbei und wir stiegen die letzte Etappe hinauf zum Galgenstangenjoch und weiter zum Galgenstangenkopf. Leider kein Gipfelkreuz, auch kein Gipfelbuch, aber eine wunderschöne Aussicht.

Abstieg auf dem nun bekannten Pfad. Jetzt allerdings mehr Zeit und Ruhe als beim Aufstieg um den Zauber dieses Waldes zu genießen.

Tourengänger: Gherard

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