Hochänzi - Napf - Hengst


Publiziert von TomClancy , 3. November 2008 um 00:43.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum: 1 November 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   Napf   CH-LU 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 1070 m
Abstieg: 1070 m
Strecke:Luthern Bad - Ober Niespel - Änzegg - Änzisattel - Höchänzi - Änzisattel - Nideränzi - Napf - Hengst - Chrotthütte - Mittler Ey - Vorder Ey - Luthern Bad
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto nach cff logo Luthern Bad. Parkplatz bei der Kirche

Im Mittelland ist es trüb und kalt. Die Webcam zeigt, dass der Napf über der Nebelgrenze liegt. Also los!

Bereits in Luthernbad lasse ich den Nebel hinter mir. Es ist vorerst noch bitter kalt. Der Weg führt mich über Ober Niespel  und die Änzegg auf den Änzisattel. Bereits im Aufstieg steigen die Temperaturen angenehm. Im Änzisattel ist es ziemlich zugig und ich ziehe die Windjacke an. Ich nehme den Aufstieg aufs Höchänzi in Angriff.

Ich gehe nicht auf den Gipfel, sondern mache bei Pt. 1339.2  eine Panoramaaufnahme, da man weit herum nirgends mehr so frei fotografieren kann. Anschliessend gehe ich Richtung Napf. Bei Nideränzi ziehe ich die Schneeschuhe an, nicht weil es sie unbedingt braucht, sondern weil ich mich rüüdig gefreut habe, wieder auf den grossen Pfoten unterwegs zu sein. Bald kommen aber wieder waldige Passagen und die Schneeschuhe sind eher hinderlich. Kurz nach Schlüechtli ist ein plätschernder Brunnen. Während ich mich erfrische, erschreckt mich ein Jogger, der mit behenden Schritten dem Gipfel entgegenstürmt. Mann, so fit sollte man sein!

Auf dem Napf sind nur wenig Leute. Ich trinke vor dem Restaurant ein Most und verzehre dann etwas weiter weg mein Picknick. Mein "Rückwärtiges" bestaunt mich live in der Webcam und macht per "Print Screen" ein Beweisfoto. Der Abstieg führt mich Richtung Stächelegg. Ich kann nur empfehlen, dort den kurzen Aufstieg auf den Hengst unter die Füsse zu nehmen. Erstens ist der Tiefblick wirklich beeindrucken und zweitens hat es oben ein ganz liebevoll geführtes Gipfelbuch. Zudem gibt es eine Feuerstelle mit Bänkli, die bei trockener Witterung zum verweilen einladen. Die steile Flanke des Hengst kommt nicht zur Ruhe. Andauernd poltern Steine aus der Nagelfluh in den Abgrund.

Anschliessend steige ich via Hapfigchnubel und Chrotthütte Richtung Tal ab. Wer in diesem Gelände Kartenlesen kann, hat einen klaren evolutionären Vorsprung :-) Das GPS ist im Wald und in den Gräben sehr unzuverlässig. Ich muss mich wirklich auf die Karte konzentrieren. Über Ey-Gatter - Mittler Ey komme ich an den Ausgangspunkt zurück. Eine interessante, durch die Schneeverhältnisse auch etwas anstrengende Tour findet ihr Ende. Auf dem Heimweg kehre ich noch bei meinen Schwiegereltern ein und bekomme ein feines Kafi.



Tourengänger: TomClancy

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