Altmann (Versuch), Mutschen


Publiziert von dani_ , 1. November 2008 um 09:34.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:24 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG 
Aufstieg: 1550 m
Abstieg: 2200 m
Strecke:Wildhaus - Altmannsattel - Ruchbüel - Chreialpfirst - Roslenfirst - Mutschen - Zollhaus - Grabs
Kartennummer:2598 Werdenberg - Alvier

Start vom Parkplatz in Wildhaus um 8:35. Aufstieg zum Zwinglipass.

Nach Rast bei der Zwinglihütte auf dem Wanderweg zum Altmannsattel. Auf dem Weg sehe ich in der Westflanke des Altmanns ca 15 Steinböcke.

Vom Altmannsattel (2368m) Aufbruch zum Altmanngipfel. Das Gestein ist weglos, etwas steil (Einsatz von Händen und Füssen) und leicht mit Schnee bedeckt. Nach 1/3 der Strecke biegt der Normalaufstieg links in eine Rinne ein. Sie ist recht steil und leicht schneebedeckt, ausserdem Schmelzwasser. Wenn man ausrutschte, ginge es in der Rinne ca 150m nach unten. Ich entschliesse mich, nicht weiterzugehen. Der Abstieg zurück auf den Wanderweg ist mir heikel genug.

Nun möchte ich schnellstmöglich zum Mutschen. Ich verpasse den Weg, der direkt in der Ostflanke des Altmanns durch Geröll Richtung Zwinglipass verläuft. In den Fälentürm fällt es mir auf und ich gehe weglos über Wildseeli auf den Ruchbüel.

Von dort über Chreialpfirst auf den Roslenfirst. Am Ende des Roslenfirst kann man hinunter zum Fälensee schauen. Zurück zum Anfang des Roslenfirst und hinüber auf den Mutschen. Vom Mutschen schönen Blick ins Rheintal und hinter die Kreuzberge.

Es ist schon spät, daher entschliesse ich mich, nicht wie geplant über Saxer Lücke nach Grabs abzusteigen, sondern direkt. Das Gelände sieht von oben grasbewachsen und nicht so schwierig aus. Beim Absteigen sehe ich einen Weg, der nach unten führt. Das Gelände ist steil und mit 30cm hohem Gras bewachsen, man sieht daher nicht, wohin man tritt. Ausserdem ist das Gras sehr feucht. Ich habe es eilig, da sich die Sonne anschickt, unterzugehen, und rutsche einige Male aus. Die Grasflächen sind auch Weidefläche für Schafe, so rutsche ich einige Male in die braunen Kügelchen. Den Weg würde ich nicht so gerne nochmal absteigen. Hoch müsste er ganz ok sein, aber für runter ist es recht steil und die Sicht auf den Boden durch das hohe Gras stark eingeschränkt. Ich bin froh, als ich bei Burst (1350m) ankomme und es nicht mehr so steil ist.

Von Burst Abstieg über den Gamser Berg (Chueweid, Mettlen, Oberwis, Rotenberg). Bei Rüti links abgebogen und teilweise weglos zum Zollhaus.Vom Zollhaus weglos zum Simmi-Stausee. Es ist nun schon recht dunkel. Auf dem Wanderweg nach Grabs, Ankunft in Grabs Industrie (Gerjäls) um 21:20.


Tourengänger: dani_


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