Endzeitstimmung im Alpstein


Publiziert von alpstein Pro , 27. Oktober 2008 um 19:17.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:27 Oktober 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-SG   CH-AI 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Strecke:Laui (1072 m)-Gamplüt-Jöchlisattel (2294 m)-Nädliger (2321)-Altmannsattel (2334 m)-Rotsteinpass-Laui
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bodensee-Kreuzlingen-Wil-Unterwasser-Alpli
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dto.
Unterkunftmöglichkeiten:Rotsteinpass geschlossen
Kartennummer:SAC-Führer Säntis-Churfirsten

Im Vertrauen auf den Wetterbericht von SF-Meteo, dass die Schlechtwetterfront vom Föhn noch bis zum Abend zurückgehalten werden soll, haben wir uns heute Montag auf den Weg in's Toggenburg gemacht. Geparkt haben wir oberhalb von Unterwasser am Parkplatz Laui, wo ausser uns nur ein weiterer PKW stand. Es war relativ mild mit 8°, der Himmel bedeckt. Kein Vogelgezwitscher und keine sonstigen Geräusche, die Alphütten waren verlassen. Eine gespenstische Stille herrschte.

Zunächst dem geteerten Weg nach machten wir uns auf den Weg, um dann bald Richtung Gamplüt abzubiegen. Bei Gamplüt folgten wir dem Wegweiser Richtung Tesel und dann der weiss-blau-weiss markierten Route hoch über den Wildhuser Schafboden Richtung Schafberg. Am beeindruckenden Moor vorbei und über eine Felsstufe ging es dann weiter über den teilweise etwas mühsamen Aufstieg zum Jöchlisattel (2294 m). Dort empfing uns ein eisiger Wind. Den Jöchliturm, ich war erst im September oben, ließen wir daher links liegen und gingen weiter über den Nädliger Gratweg Richtung Altmannsattel (2386 m).Der Schnee von der letzten Woche war fast vollständig abgetaut.

Vom Altmannsattel stiegen wir dann durch die Fliswand zum Rotsteinpass (2120 m) ab. Zum Glück waren die Drahtseile nur auf einem kurzen Stück abgebaut worden. So erreichten wir ohne Probleme den Rotsteinpass, wo wir den ersten Bergwanderer des Tages antrafen, aber ein geschlossenes Berggasthaus. Die Wirtsleute hatten es verständlicherweise vorgezogen noch vor dem bevorstehenden Wintereinbruch ins Tal zu gehen. Nach einer Stärkung auf der windgeschützten Rückseite mit Blick ins Appenzell traten wir über den Flis-Schafboden (1721 m) den Rückweg an. Bis zur Ankunft am Parkplatz liefen uns den ganzen Tag gerade mal 3 Bergwanderer über den Weg. Das Wetter hat, im Gegensatz zu meinem linken Knie,  bis zum Schluß durchgehalten.

Tourengänger: alpstein

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