Nach Scheidegg und rund um Lindenberg


Publiziert von monigau , 14. April 2015 um 10:19.

Region: Welt » Deutschland » Alpenvorland
Tour Datum:12 April 2015
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 279 m
Abstieg: 281 m
Strecke:14.4 km - Lindenberg - Scheidegg - Waldsee - Goßholz - Kellershub

Ein Hauch von Frühling,

aber nur ein ganz kleiner, empfing mich auf meinem ausgedehnten Spaziergang, der eigentlich so nicht geplant war. Ich wollte nur mal schnell ein wenig raus. Aber dann ging ich immer weiter und weiter und weiter.....

Gestartet bin ich auf der Hub und wanderte nach Süden über eine Wiese Richtung Bergfriedhof, wohl einer der Friedhöfe mit der schönsten Aussichtslage - das Panorama reicht vom Grünten bis zum Bregenzerwald. Nach dem Friedhof geht es am Tor kurz rechts hinunter auf der Straße, danach wieder links auf einen Wiesenweg. Auf der Hügelkante entlang, links die prächtige Aussicht zur Nagelfluhkette, führt der Weg dann hinunter zur Alpenstraße, die überquert werden muss.

Danach folgte ich dem Weg nach Scheidegg und zum Roderbühl, einem markanten Aussichtspunkt.

Der Roderbühl entstand als Teil eines Moränenzuges aus einer Zunge des Rheingletschers, der Granite bis aus dem Engadin hierher transportierte. Am höchsten Punkt befinden sich die Überreste eines Bunkers aus dem 2. Weltkrieg, die an die Flugwache erinnern. Auf Grund der Rundumfernsicht bot sich dieser Standort zur Luftüberwachung des gesamten Bodenseeraums an.

Neu sind auf dem Höhenweg die Informationswürfel zur Wandertrilogie Allgäu. Dem Wanderer bieten sich nun beschilderte Wege im gesamten Allgäu mit allen Schwierigkeitsgraden an. Hier geht's zur interessanten Info über die Wandertrilogie Allgäu. Der Wegabschnitt, auf dem ich mich befand, gehört zur Wasserläuferroute. Man kann sich auch auf die Himmelsstürmer- oder Wiesengängerroute begeben. In den Verkehrsämtern liegen sehr schöne und informative Broschüren aus.

Der Roderbühlhügel ist von einer Golfanlage mit zwei künstlichen Seen umgeben und man kann, gemütlich auf einer Aussichtsbank sitzend, den Golfern zuschauen. Vom Aussichtspunkt geht es nun bergab und durch ein Tunnel gefahrlos unter der viel befahrenen Deutschen Alpenstraße hindurch Richtung Reitstall und Hansenweiher.

Beim Durchqueren des Schulgeländes der Mittelschule Lindenberg bewunderte ich die neuen Kunstwerke. Vorbei an Einzelhäusern und Wohnblocks der Lindenhöhe, links der Blick auf die neuen riesigen Gebäude der Firma Liebherr, schlängelt sich der Weg über Treppen hinunter Richtung Waldsee. Diesen ließ ich heute im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und wanderte durch den schönen Wald am moorigen Bach entlang Richtung Nadenberg.

Dort bestieg ich den Aussichtsturm, von dem man nun, dank der Abholzung störender Bäume, eine noch bessere Rundumsicht hat. Über Goßholz und Kellershub gelangte ich dann zu meinem Anfangspunkt zurück.

Tourengänger: monigau


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