Becs de Bosson 3'148m
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Wieder ein Gipfel den ich vom Sasseneire aus gesichtet habe. Der Gipfel mit den beiden charakteristischen Hörnern oder Türmen zieht einem doch geradezu an......!
Dies hat sich
Omega3 auch gedacht als er die Fotos meiner Sasseneire Tour sah. Das Praktische ist, dass man gleich die Schneeverhältnisse sieht. Also hat er sofort das Gesehene in die Tat umgesetzt.
Heute war nun mein Tag des Becs de Bosson und ich habe diesen Tag sehr genossen. Der Herbst zaubert ungeahnte Farben hervor und zugleich ist die Gegend völlig menschenleer. Der Start war wie schon öfter diesen herbst bei der Staumauer des Lac de Moiry. Beim Losmarschieren beleuchten gerade die ersten Sonnenstrahlen die Pointes de Mourti. Wie oft habe ich da hochgeschaut, heute ist die Freude tiefer und wohliger, denn inzwischen durfte ich dort oben stehen.
Der Anmarsch Richtung Becs de Bosson ist auf breitem und markiertem Wanderweg problemlos, man kann sich unterhalten oder die umliegende Gegend in Ruhe studieren. In der Nähe von Lona beim Pt.2670 kommt man an die Steilstufe welche von Grimentz herauf führt. Hier sind wir auch wie Omega3 direkt die grasige Südflanke zur Pointe de Lona aufgestiegen. Auf dem Gipfel befindet man sich zugleich auf dem langen Grat der nun westwärts an den Becs de Bosson heranführt. Dazwischen hat es aber ganz schöne Hindernisse zu bewältigen. Wir haben dazu etwas mehr Zeit gebraucht als angenommen. Zum Teil mussten wir uns eine Umgehung etwas suchen oder landeten auf ausgesetzten Felsköpfen wo ein Abklettern ohne Seil zu riskant schien. Insgesamt ist der Grat aber abwechslungsreich und die Kletterei ist meist vergnüglich. An neuralgischen Stellen hat es übrigens Abseilstellen.
Beim Col des Becs de Bosson beginnt dann der kurze SE-Grat zum Gipfel. Er ist steil aber wenig schwierig. Zweimal ist ein kleines Wändlein zu überwinden, hier sind aber Fixseile angebracht. Das Felsfenster zwischen dem Ost und Westgipfel taucht unverhofft auf und ist wirklich genial. Das Hindurchschreiten ist ein kleiner Höhepunkt der Tour. Kurz danach steht man vor dem Gipfelkopf, dieser ist mit wenigen Kletterzügen (I+) erstiegen.
Keine Frage, heute bei dem klaren Herbstwetter stehen auch wir mit offenem Mund da und sehen uns kaum satt an der Aussicht. Im Westen sind mittlerweile erste Wolken am Horizont aufgezogen, sie kündigen einen Wetterumbruch für den nächsten Tag an. Aber sonst ist nur blauer Himmel über uns.
Für den Abstieg dachte ich zuerst den SW-Grat zu wählen, aber ein kurzer Blick in die Tiefe genügt mir. Ohne Seil ist mir das zu heikel und ich besinne mich an das schuttige Surferlebnis von Omega3. Also suchen wir uns zwischen den beiden Gipfeltürmen das Couloir und benützen auch dieses für den rassigen Abstieg. In wenigen Minuten lassen wir so 200HM über uns....... Bei der Cabane des Becs de Bosson machen wir nun eine ausgiebige Pause. Danach ist ein Besuch auf die Pointes de Tsavolire obligatorisch für den Gipfelsammler. Nach diesem kurzen Abstecher machen wir uns auf den Rückweg über die schönen Weiden von Lona zurück zum Stausee. Als wir dort ankommen geht die Sonne unter und wir lassen uns müde ins Auto fallen. Schön war's!!
Dies hat sich
Heute war nun mein Tag des Becs de Bosson und ich habe diesen Tag sehr genossen. Der Herbst zaubert ungeahnte Farben hervor und zugleich ist die Gegend völlig menschenleer. Der Start war wie schon öfter diesen herbst bei der Staumauer des Lac de Moiry. Beim Losmarschieren beleuchten gerade die ersten Sonnenstrahlen die Pointes de Mourti. Wie oft habe ich da hochgeschaut, heute ist die Freude tiefer und wohliger, denn inzwischen durfte ich dort oben stehen.
Der Anmarsch Richtung Becs de Bosson ist auf breitem und markiertem Wanderweg problemlos, man kann sich unterhalten oder die umliegende Gegend in Ruhe studieren. In der Nähe von Lona beim Pt.2670 kommt man an die Steilstufe welche von Grimentz herauf führt. Hier sind wir auch wie Omega3 direkt die grasige Südflanke zur Pointe de Lona aufgestiegen. Auf dem Gipfel befindet man sich zugleich auf dem langen Grat der nun westwärts an den Becs de Bosson heranführt. Dazwischen hat es aber ganz schöne Hindernisse zu bewältigen. Wir haben dazu etwas mehr Zeit gebraucht als angenommen. Zum Teil mussten wir uns eine Umgehung etwas suchen oder landeten auf ausgesetzten Felsköpfen wo ein Abklettern ohne Seil zu riskant schien. Insgesamt ist der Grat aber abwechslungsreich und die Kletterei ist meist vergnüglich. An neuralgischen Stellen hat es übrigens Abseilstellen.
Beim Col des Becs de Bosson beginnt dann der kurze SE-Grat zum Gipfel. Er ist steil aber wenig schwierig. Zweimal ist ein kleines Wändlein zu überwinden, hier sind aber Fixseile angebracht. Das Felsfenster zwischen dem Ost und Westgipfel taucht unverhofft auf und ist wirklich genial. Das Hindurchschreiten ist ein kleiner Höhepunkt der Tour. Kurz danach steht man vor dem Gipfelkopf, dieser ist mit wenigen Kletterzügen (I+) erstiegen.
Keine Frage, heute bei dem klaren Herbstwetter stehen auch wir mit offenem Mund da und sehen uns kaum satt an der Aussicht. Im Westen sind mittlerweile erste Wolken am Horizont aufgezogen, sie kündigen einen Wetterumbruch für den nächsten Tag an. Aber sonst ist nur blauer Himmel über uns.
Für den Abstieg dachte ich zuerst den SW-Grat zu wählen, aber ein kurzer Blick in die Tiefe genügt mir. Ohne Seil ist mir das zu heikel und ich besinne mich an das schuttige Surferlebnis von Omega3. Also suchen wir uns zwischen den beiden Gipfeltürmen das Couloir und benützen auch dieses für den rassigen Abstieg. In wenigen Minuten lassen wir so 200HM über uns....... Bei der Cabane des Becs de Bosson machen wir nun eine ausgiebige Pause. Danach ist ein Besuch auf die Pointes de Tsavolire obligatorisch für den Gipfelsammler. Nach diesem kurzen Abstecher machen wir uns auf den Rückweg über die schönen Weiden von Lona zurück zum Stausee. Als wir dort ankommen geht die Sonne unter und wir lassen uns müde ins Auto fallen. Schön war's!!
Hike partners:
Fenek


![Dent Blanche und [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Pointes de Mourti] im ersten Sonnenlicht. Dent Blanche und [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Pointes de Mourti] im ersten Sonnenlicht.](http://www.hikr.org/files/81172s.jpg)
![auf dem Basset de Lona mit Blick zum Nordgrat vom [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Diablon 3'053m] auf dem Basset de Lona mit Blick zum Nordgrat vom [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Diablon 3'053m]](http://www.hikr.org/files/81173s.jpg)
![der [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Sasseneire] der [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Sasseneire]](http://www.hikr.org/files/81174s.jpg)
![[http://www.hikr.org/tour/post9076.html Sasseneire] mit See. [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Sasseneire] mit See.](http://www.hikr.org/files/81175s.jpg)


![Im Vordergrund Pointe de Lona, rechts davon [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Sex de Marinda], dahinter der lange Grat zum [http://www.hikr.org/tour/post8507.html Garde de Bordon] und alles überragend das Weisshorn. Im Vordergrund Pointe de Lona, rechts davon [http://www.hikr.org/tour/post9076.html Sex de Marinda], dahinter der lange Grat zum [http://www.hikr.org/tour/post8507.html Garde de Bordon] und alles überragend das Weisshorn.](http://www.hikr.org/files/81178s.jpg)


![das bereits von [u Omega3] beschriebene und dokumentierte [http://www.hikr.org/gallery/photo79279.html?post_id=9114 Felsfenster] das bereits von [u Omega3] beschriebene und dokumentierte [http://www.hikr.org/gallery/photo79279.html?post_id=9114 Felsfenster]](http://www.hikr.org/files/81181s.jpg)




















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