Rheinwaldhorn


Publiziert von Urs , 1. April 2015 um 14:16.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Valsertal
Tour Datum:29 März 2015
Ski Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   CH-TI   Gruppo Rheinwaldhorn   Gruppo Pizzo di Cassimoi 
Zeitbedarf: 7:45
Aufstieg: 1431 m
Abstieg: 1681 m
Strecke:Läntahütte – Läntagletscher – Rheinwaldhorn, Adula – Läntagletscher – Läntahütte – Lampertsch Alp – Oksastafel – Canalbrücke – Brocha Hütta – Kapelle – Zervreila
Kartennummer:257S Safiental, 266S Valle Leventina, 267S San Bernardino

     
 

Nach einer recht erholsamen Nacht auf der Läntahütte ist das Morgenessen angesagt. An der Stelle vielen Dank an das Hüttenteam für die super Bewirtung. Als zweite Gruppe starten wir auf die Tour zum Rheinwaldhorn. Wir können von Anfang an ohne Strinlampen losmarschieren. Der 3.5 km lange, flache Zustieg gibt einem genug Zeit zum Aufwärmen. Danach folgt die Steilstufe auf den Läntagletscher. Die steilen Spitzkehren sind super angelegt und locker ohne Harscheisen machbar. Bis ca. 3000 m.ü.M. herrschen super Bedingungen. Jetzt zieht plötzlich ein eiskalter starker Wind auf. Es reicht schon fast, dass sich die Spur der Vorgruppe wieder zudeckt. Wenigstens haben wir die warme Ausrüstung so nicht vergebens mitgetragen. Sonst verläuft der Aufstieg über den Gletscher problemlos. Zuoberst müssen nochmals einige Spitzkehren bis zum Gipfel gemacht werden. Aufgrund der starken und eiskalten Windböen bleibt der Gipfelaufenthalt ein kurzes Vergnügen. Für ein Gipfelfoto und den Gipfelbucheintrag, trotz eisig kalter Finger, reicht es trotzdem (Danke an Stefan).
Zusammen mit der ersten Gruppe starten wir die Abfahrt vom Rheinwaldhorn. Der Schnee ist durch den Wind wieder gut in den Abfahrtsspuren vom Vortag verteilt. Dies beschert uns super Abfahrtsverhältnisse in meistens bestem Pulverschnee. Wir wählen eine direkte Linie für die Abfahrt. Den Felsen auf ca. 3000m.ü.M. passieren wir links und fahren hinunter zur mittleren Gletscherzunge. In der steilen Rinne (ca. 40°) herrschen ideale Bedingungen, was die Abfahrt zum Hochgenuss macht. Mit viel Schwung versuchen wir den flacheren Teil bis zur Hütte mit möglichst wenig Kraftaufwand hinter uns zu bringen. Dies gelingt auch mit nur wenigen Stockstössen. Pünktlich bei der Hüttenankunft verziehen sich alle Wolken und das Rheinwaldhorn erstrahlt vor blauem Himmel und im Sonnenschein. Für einmal werden die Spätaufsteher auf dem Gipfel mehr belohnt. Trotzdem geniessen wir nochmals ein verdientes Bierchen auf der Läntahütte.
Es folgt der letzte Teil vom Skitourenwochenende. Wir folgen den Spuren vorbei an Schäferhütte und Lampertsch Alp zur Oksastafel. Danach auf der fast flachen Strasse zur Canalbrücke, das ganze meistens in der klassischen Langlauftechnik (oder so ähnlich). Es ist sehr anstrengend und spätestens jetzt merkt jeder die zwei Tage Skitour in den Beinen. Für den Schlussanstieg zur Kapelle montieren wir nochmals die Felle. Die Abfahrt zum Parkplatz kann im sulzigen Schnee gerade noch ohne Stockeinsatz gemacht werden. Nach einer kurzen Einkehr im Zervreila- Restaurant folgt die lange Heimreise zurück ins Rheintal.  

 
 
     
 
Zeiten: 3:00 h  Läntahütte - Rheinwaldhorn
0:40 h  Rheinwaldhorn - Läntahütte
2:12 h  Pausen
Entfernung ungefähr (ebenenprojiziert): 21.9 km
Wetterverhältnisse: sonnig, am frühen Morgen bewölkt
Gipfelbuch: Rheinwaldhorn
Tourengänger: Gottlieb, Paul, Markus, Stefan, Andi, Urs
Tageszeit: 06:30 - 14:15 Uhr
 
 

Tourengänger: Urs, Stefan Ammann


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