Hochrhein Höhenweg Tiengen(D) - Rafz (CH)


Publiziert von Baeremanni Pro , 25. März 2015 um 17:10.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum:24 März 2015
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D   CH-ZH 
Zeitbedarf: 7:15
Aufstieg: 724 m
Abstieg: 653 m
Strecke:Tiengen (D) - Küssaburg (D) - Wannenberg (D) - Rafz (CH)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV
Kartennummer:Schwarzwaldverein Blatt 9 (Schluchsee Wutachtal) und Ausdrucke Schwarzwaldverein Wanderdienst und Schweiz Mobil

Ich weiss nicht, ob es wohl eine Alterserscheinung ist, dass man sich immer wieder mal an Orte hinzu gezogen fühlt, welche man vor „Urzeiten“ mal erlebt hat. Mir kommt es mindestens so vor!
Nun, die Küssaburg war für mich wieder mal so ein Ziel.
Beim Surfen im Internet stiess den auch auf die Wanderseite des Schwarzwaldvereines, eine gute Stütze zur Planung. Schlussendlich konnte ich die auf dieser Seite erschaffene GPS-Datei nach Schweiz Mobil laden und die Karte auch hier ausdrucken, da Schweiz Mobil den Rand des Schwarzwaldes auch noch abdeckt. Zudem fand ich in meiner Kartensammlung auch noch das Blatt 9 „Schluchsee - Wutachtal“ des Schwarzwaldvereines.
Also wieder mal beizeiten auf die Bahn und über Waldshut nach Tiengen. Schon am Bahnhof waren die ersten gelben Romben „Küssaburgweg“ des Schwarzwaldvereines. Durch die schöne Altstadt hindurch an den Fluss Wutach. Ein kurzes Stück gegen den Flusslauf entlang, über einen Steg auf die andere Seite. Weiter entlang der Wutach, welche sich hier recht tief eingegraben hat bis zur Lauffenmühle. Nun zügig bergauf bis zum Kriegerdenkmal im Reiherwald.  Weiter immer so um rund 400 – 470 MüM rund (Also tiefer als mein Zuhause) durch lichten Wald und über Wiesland zum Ort Berchtersbohl.
Jetzt kommt der giftige Aufstieg hinauf zur Ruine der Küssaburg.  Laut Infotafeln waren die Schweizer anlässlich der Bauernkriege so um 1520 herum. auch mal hier am Brandschatzen und waren nicht ganz unschuldig an der heutigen Ruine. Nach der Besichtigung habe ich hier Mittagsrast gemacht.
 
Der Weiterweg führte mich am heutigen „Spitzenberger Ferienwohnung Küssaburg" vorbei. Dieses Haus war zu meiner Jugendzeit eine Jugendherberge. Wie manches Mal haben wir wohl unsere Fahrräder von Baden her kommend da hinauf gestossen. Hatte sich damals aber „gelohnt“, es ging hier meistens „recht lustig“ zu. War dann wohl auch der Grund, dass die Bude geschlossen wurde, dem Vernehmen nach sogar polizeilich. Aber da war ich schon nicht mehr dabei!!!
 
Der Weiterweg zieht sich  in leichtem auf und ab, am Gipfel des Wannenberges vorbei. So komme ich auch am Sender Wannenberg des SWR vorbei. Diese „Nadel“ sieht man schon lange , mindestens von der Küssaburg her. Bei P.629  oberhalb des Reutehofes wäre eigentlich die Wanderung Richtung Griessen geplant gewesen. Doch der Tag war optimal zum Wandern und ich entschliesse mich weiter auf dem Höhenweg zu wandern.
Beim Bergscheuerhof quere ich den Wangenpass, mache auch den grossen Bogen um den „kalter Wangen“ herum. So umgeht man den Landstrassentippel auf der vielbefahrenen Strasse, macht dafür den doppelten Weg. Auf der Ostseite des Berges wieder fast südwärts. Dabei eine schöne Rundsicht über den Klettgau. Beim Wegkreuz „Käppeleberg“ beginnen wieder die Markierungen der Schweizer Wanderwege und der Weg folgt nun etwa ein Kilometer mehr oder weniger entlang der Grenze. Immer im Wald treffe ich auf das Forsthaus Buechholz, was zu einer kurzen Rast einlädt.
Doch ich muss weiter immer Ost-Nord an der Kante der Hochfläche entlang, welche sich dem Rafzerfeld entlang zieht. Im Hüsliholz komme ich auf den Tössegg-Klettgauweg. Die Signalisierung stimmt nicht mit der Karte überein und führt in einer weiten Schlaufe um den Schürlibuck herum. Ohne diesen Umweg hätte ich den früheren Zug erwischt (Gottseidank!) So komme ich halt dafür zu spät hinunter ins Dorf Rafz, so habe ich nun Zeit für den Durst zu löschen. Zum Dessert spende ich mir ein Glas Rafzer Riesling und die Zeit bis zur Abfahrt des Postautos ist sinnvoll genutzt. Man ist schliesslich nicht alle Tage im Zürcher Weinland.

Tourengänger: Baeremanni

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