Schwarzhorn und Einigs Alichji kombiniert mit Jeizibärg Lauf
|
||||||||||||||||||
Gestern Sonntag fand der jährliche Jeizibärg Berglauf von Gampel nach Jeizinen hoch statt (siehe auch die Homepage von Jeizinen www.jeizinen.ch). An diesem Lauf hatte ich in der Vergangenheit schon mehrmals teilgenommen. Es war jeweils ein besonderes Ereignis. Der Lauf ist vor allem bekannt für seine gute Organisation, für die gute Stimmung am Ziel und für das gemütliche Beisammensein nach dem Lauf. Gestern zeigte sich auch der Wettergott äusserst freundlich. Es war wie ein Tag aus dem Bilderbuch.
Aus dem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst, Bier und Kuchen unter einem fantastischen Walliser Himmel und bei einmaliger Aussicht wurde aber für mich diesmal nichts. Ich habe den Lauf in mein Projekt, Gipfel vom Bahnhof Brig aus zu besteigen, integriert. Und so zog es halt mich und meine Frau nach der Ziellinienüberquerung noch hinauf auf das Schwarzhorn und auf das Einig Alichji.
Den Lauf hatte ich in der Vergangenheit auch schon schneller absolviert. Ich war mit den "Wanderern" unterwegs. Diese schossen aber gleich nach dem Startschuss derart hitzig den Berg hoch, dass man meinen mochte, das Wandern würde bald einmal von der Regierung verboten werden. Nachdem mir einer in der Hitze des Gefechtes dann noch seinen Nordic Walking Stock in den linken Oberschenkel pflanzte, sah ich nur noch lauter Absätze vor mir. Insgeheim hatte ich aufgrund der dieses Jahr schon bewältigten Höhenmeter schon gehofft, etwas schneller den Berg hoch gehen zu können. Aber die Motivation zu grösserem Schweissvergiessen war einfach nicht vorhanden. Und wenn man den ganzen Sommer in seinem Rhythmus unterwegs ist, dann machen plötzlich Rennen um die Wette gar keinen besonderen Spass. Irgendwann erreichte ich doch noch das Ziel. Beim Zieldurchlauf in Jeizinen kam ich mir fast wie der Papst in Rom vor - links und rechts viele Menschen, die einem zulächeln und applaudieren, und wie der Papst in Rom grüsste auch ich freundlich zurück. Also Papst in Rom möchte ich nicht sein - vor allem, wenn man nichts Besonderes geleistet hat, ist der Applaus schon ein wenig peinlich. Und nach Jeizinen gemütlich hochwalken ist schon nichts Besonderes. Hier nochmals mein Dank an die Organisatoren des Events, vor allem an Benno, meinen Arbeitskollegen.
Schön war dann auch der dritte Teil der Reise. Ein schöner Wanderweg führt von Jeizinen vorerst zur unteren und dann auch noch zur oberen Feselalp hoch. Zuletzt folgt man mehr oder weniger einer Naturstrasse, die aber nicht zu flach ist, so dass das Wandern auch da noch Spass macht. Überhaupt scheint die Gegend ein wunderbares Wanderparadies zu sein, vor allem auch jetzt im Herbst, wenn alles so farbenfroh ist. Das Schwarzhorn und das Einigs Alichji sind leicht zu besteigen. Der Abstieg Richtung Westen und dann noch ein Couloir hinunter sollte aber nicht unbedingt mit Turnschuhen gemacht werden. Besonders schön ist auch die Aussicht, die man auf der ganzen Tour geniessen kann. Bald einmal kann man das einmalige Bietschhorn bewundern. Wer kennt einen anderen Berg, der wie das Bietschhorn von allen Seiten so prächtig aussieht? Man hat auch einen schönen Blick ins Lötschental. Und auch die Berner Alpen sind etwas Besonderes, weil doch sehr verschieden von den Walliser Alpen.
Und noch zum ersten Teil der Wanderung von Brig nach Gampel. Ich veranstaltete ein kleines Intervall-Training, und lief immer wieder hundert bis zweihundert Meter. Mit der Zeit vergeht einem aber die Lust an solchen Spielereien. Dann ist es Zeit, seinen iPod zu montieren und Astronomie oder Science Podcasts zu lauschen. Aber ich kann sagen, solche Wanderungen haben, auch wenn sie eintönig scheinen mögen, immer wieder ihren Reiz. In der Nacht bekommt man mach eine Stimmung mit, die Otto-normal-Verbraucher in der Regel nie erlebt. Interessant ist auch, dass es, je weiter man das Rhonetal hinunter schreitet, desto kälter wird. In Niedergesteln musst ich meinen Faserpelz anziehen. Dort rauchten praktisch alle Kamine - wir in Naters haben diesen Herbst die Hezung noch nie eingestellt.
Aus dem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst, Bier und Kuchen unter einem fantastischen Walliser Himmel und bei einmaliger Aussicht wurde aber für mich diesmal nichts. Ich habe den Lauf in mein Projekt, Gipfel vom Bahnhof Brig aus zu besteigen, integriert. Und so zog es halt mich und meine Frau nach der Ziellinienüberquerung noch hinauf auf das Schwarzhorn und auf das Einig Alichji.
Den Lauf hatte ich in der Vergangenheit auch schon schneller absolviert. Ich war mit den "Wanderern" unterwegs. Diese schossen aber gleich nach dem Startschuss derart hitzig den Berg hoch, dass man meinen mochte, das Wandern würde bald einmal von der Regierung verboten werden. Nachdem mir einer in der Hitze des Gefechtes dann noch seinen Nordic Walking Stock in den linken Oberschenkel pflanzte, sah ich nur noch lauter Absätze vor mir. Insgeheim hatte ich aufgrund der dieses Jahr schon bewältigten Höhenmeter schon gehofft, etwas schneller den Berg hoch gehen zu können. Aber die Motivation zu grösserem Schweissvergiessen war einfach nicht vorhanden. Und wenn man den ganzen Sommer in seinem Rhythmus unterwegs ist, dann machen plötzlich Rennen um die Wette gar keinen besonderen Spass. Irgendwann erreichte ich doch noch das Ziel. Beim Zieldurchlauf in Jeizinen kam ich mir fast wie der Papst in Rom vor - links und rechts viele Menschen, die einem zulächeln und applaudieren, und wie der Papst in Rom grüsste auch ich freundlich zurück. Also Papst in Rom möchte ich nicht sein - vor allem, wenn man nichts Besonderes geleistet hat, ist der Applaus schon ein wenig peinlich. Und nach Jeizinen gemütlich hochwalken ist schon nichts Besonderes. Hier nochmals mein Dank an die Organisatoren des Events, vor allem an Benno, meinen Arbeitskollegen.
Schön war dann auch der dritte Teil der Reise. Ein schöner Wanderweg führt von Jeizinen vorerst zur unteren und dann auch noch zur oberen Feselalp hoch. Zuletzt folgt man mehr oder weniger einer Naturstrasse, die aber nicht zu flach ist, so dass das Wandern auch da noch Spass macht. Überhaupt scheint die Gegend ein wunderbares Wanderparadies zu sein, vor allem auch jetzt im Herbst, wenn alles so farbenfroh ist. Das Schwarzhorn und das Einigs Alichji sind leicht zu besteigen. Der Abstieg Richtung Westen und dann noch ein Couloir hinunter sollte aber nicht unbedingt mit Turnschuhen gemacht werden. Besonders schön ist auch die Aussicht, die man auf der ganzen Tour geniessen kann. Bald einmal kann man das einmalige Bietschhorn bewundern. Wer kennt einen anderen Berg, der wie das Bietschhorn von allen Seiten so prächtig aussieht? Man hat auch einen schönen Blick ins Lötschental. Und auch die Berner Alpen sind etwas Besonderes, weil doch sehr verschieden von den Walliser Alpen.
Und noch zum ersten Teil der Wanderung von Brig nach Gampel. Ich veranstaltete ein kleines Intervall-Training, und lief immer wieder hundert bis zweihundert Meter. Mit der Zeit vergeht einem aber die Lust an solchen Spielereien. Dann ist es Zeit, seinen iPod zu montieren und Astronomie oder Science Podcasts zu lauschen. Aber ich kann sagen, solche Wanderungen haben, auch wenn sie eintönig scheinen mögen, immer wieder ihren Reiz. In der Nacht bekommt man mach eine Stimmung mit, die Otto-normal-Verbraucher in der Regel nie erlebt. Interessant ist auch, dass es, je weiter man das Rhonetal hinunter schreitet, desto kälter wird. In Niedergesteln musst ich meinen Faserpelz anziehen. Dort rauchten praktisch alle Kamine - wir in Naters haben diesen Herbst die Hezung noch nie eingestellt.
Hike partners:
eugen






















Comments