Skitour Stadelfeldschneid


Publiziert von Matthias Pilz Pro , 17. Januar 2015 um 17:47.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen
Tour Datum:15 Januar 2015
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 5:45
Aufstieg: 1205 m
Abstieg: 1178 m

Die Gsuchmauer und die Stadelfeldschneid sind zwei klassische Gesäuseanstiege, die meist nur bei Firn gemacht werden. Die derzeit optimalen Verhältnisse ermöglichen es aktuell auch, diese Touren bei Pulverschnee zu machen.
Meist werden die Touren vom Johnsbachtal aus gemacht. Landschaftlich noch etwas schöner, dafür aber auch länger, ist der Anstieg aus dem Radmertal. Hier muss entweder ein sehr langer Forstweg oder der steile Sommerweg zur Neuburgalm gemacht werden. Von der Alm geht es dann länger bergab, bevor wir etwas mühsam ins Südkar querten. Hier gäbe es aber wesentlich bessere Varianten. Ab hier ist der Anstieg dann zwar steil, allerdings sehr schön und spektakulär.
Die Abfahrt durch das Südkar zählt wirklich zu den besten Abfahrten der heimischen Berge, bei Pulverschnee ist sie ein wahrer Genuss.
Um uns den Gegenanstieg zum Neuburgsattel zu ersparen, fuhren wir nach Johnsbach ab und per Taxi zurück nach Radmer.

AUFSTIEG: Vom P im Radmertal (P. 959, Kapelle) folgt man der Wiese schräg aufwärts und gelangt so auf einen Forstweg, dem man folgt. Man kann die Kehren auch abkürzen, sollte sich aber immer an den Schildern orientieren und Richtung Neuburgalm aufsteigen. Auf 1280m verlässt man die breite Autobahn Richtung Gscheideggkogel und folgt dem flachen Forstweg zur Neuburgalm. Von der Alm in Kürze in den Neuburgsattel und hier nun am Forstweg abwärts zur malerischen Foitlbaueralm. Vom hinteren Ende der Alm weiterhin leicht fallend dem Forstweg in das Gsuchmauer-Südkar folgen (Waagrechte Querversuche sind NICHT zu empfehlen). Ab hier nun immer im Kar aufwärts, eine Steilstufe (ca. 40°) überwindend, und so auf einen flachen Boden. Von dessen hinterem Ende nun linkshaltend auf einem leichten Rücken aufwärts in den Sattel zwischen Gsuchmauer und Stadelfeldschneid. Ab hier nach links zu Fuß über die steile Wiese (Trittsicherheit) hinauf zum Gipfel der Stadelfeldschneid.

ABFAHRT: Vom Gipfel in Kürze zurück zum Skidepot, dann entlang der Aufstiegsspur durch das Südkar abfahren. Das Kar bis zu dessen Ende zur Pfarralm abfahren. Nun entweder Wiederaufstieg zum Neuburgsattel oder Abfahrt entlang der Skimarkierung (Forstweg) durch die Ebner-Klamm zum P. Ebner im Johnsbachgraben.

LAWINENWARNSTUFE / SCHNEE: 2 (Überwiegend sonnig, milder, mäßige Lawinengefahr) ; Über Nacht hat es etwa 5cm geschneit. In schattseitigen Hochlagen hat sich der Neuschnee auf pulvrigem Altschnee abgelagert. Ich einigen Steilhängen haben sich gut erkennbare Triebschneelinsen gebildet.

MIT WAR: Birgit, Bernhard

WETTER: Anfangs noch hohe Schleierwolken, dann aber sonnig und kaum Wind

Tour beschrieben von Matthias Pilz (mammut-extreme@gmx.at), ©Matthias Mountaineering

Tourengänger: Matthias Pilz


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