Cheibehore und Stockeflue


Publiziert von Mo6451 Pro , 28. November 2014 um 21:26.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Simmental
Tour Datum:28 November 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 704 m
Abstieg: 719 m
Strecke:8 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern-Bern - Erlenbach i.S.; GondelbahnStockhorn Talstation - Chrindi
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Chrindi - Stockhorn Talstation; cff logo Erlenbach i.S. - Bern - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

poudrieres hatte in den letzen Tagen eine schöne *Tour auf hikr gepostet. Da machte es richtig Laune, diese doch einmal zu begehen. Nur leider ging es nicht mehr in dem Umfang, doch dazu später.

Für heute war in den Höhen wieder schönes Wetter angesagt. Dieses muss man einfach nutzen, bevor eventuell der Schnee kommt. Am frühen Morgen stieg ich in den Zug nach Bern, wie immer ist dieser überfüllt. In Bern muss ich dann eine halbe Stunde warten, bis der Lötschenberger Richtung Simmental fährt. In Erlenbach i.S. verließ ich den Zug, mit mir etliche andere Wanderer. Vom Bahnhof Erlenbach bis zur Talstation Stockhornbahn benötigt man laut Hinweistafel 15 Minuten. Es geht auch schneller.

Mein Ziel war die Mittelstation Chrindi. Von hier wähle ich den südlichen Wanderweg unterhalb des Hinterstockesees. Größtenteils liegt dieser Weg im Schatten, der Frost der letzten Nacht hat ihm einige glatte Stellen beschert. Man durchläuft zwei Tunnel, anschließend geht es links ab und etwas steiler nach oben zu P 1764. Dort verlasse ich den Wanderweg und folge den temporären Ausschilderungen des Schneeschuhtrails. Eine anspruchsvolle Route für Schneeschuhe.

Zurzeit gibt es nur noch einige Schneefelder, die entweder umgangen werden können oder gut zu queren sind. Irgendwann stoße ich auf verblasste rwr Markierungen, die aber irgendwie nicht weiter führen. Also wieder zurück und den neueren Markierungen gefolgt. Irgendwie lande ich wieder an der gleichen Stelle und entschließe mich, diesmal über den Stacheldrahtzaun zu steigen. Im Abstieg habe ich dann die richtige Stelle gefunden.

Der Wanderweg verläuft nun auf der Nordseite unterhalb des Grates. Er ist schmal und ausgesetzt und leider auch etwas feucht. Ich folge dem Grat, bis es nicht mehr weiter geht. Der Gipfel des Cheibehore (1952) ist erreicht, der Gipfelstein dient auch als Markierungsstein. Bis hierher bin ich nur einer Wanderin begegnet, die sich aber schon im Abstieg befand.

Nach einer Pause und dem Bewundern des vorzüglichen Panoramas geht es auf dem Wanderweg zurück bis zum P 1799. Bisdahin gibt es etliche kleine Schneefelder, aber alle unproblematisch. Bei P 1799 gehe ich weiter weglos geradeaus und folge anschließend einer Spur Richtung Stand.

Dort treffe ich wieder auf den markierten Wanderweg, dem ich ein Stück folge. Dann biege ich weglos nach Süden ab um anschließend ebenfall weglos zur Stockeflue (1950) aufzusteigen. Bis zum höchsten Punkt folgt man einem schmalen, recht abschüssigen Grat.

Nach einer weiteren Pause geht es auf dem gleichen Weg zurück. Da der erste Abstieg über durchgängige Schneefelder erfolgt, lege ich zur Sicherheit die Kathoolas an. Zurück am Punkt bei der Höhenlinie 1800 biege ich weglos nach Norden ab. Richtungsweisend sind dabei die Markierungsstangen für den Schneeschuhtrail. Bald stoße ich wieder auf den markierten Wanderweg, dem ich jetzt in nördlicher Richtung um den Oberstockesee folge. 

Später teilt sich der Weg und ich folge dem Wegweiser zur Oberstockealp. Kurz vorher biegt links der Wanderweg zur Strüssliflue ab. Ursprünglich hatte ich vor, hier zum Stockhorn aufzusteigen. Leider aber ist der Weg jetzt auch gesperrt. So bleibt mir nichts anderes übrig als dem Wanderweg weiter zum Hinterstockesee zu folgen und anschließend zur Station Chrindi zurückzukehren.

Die nächste Seilbahn bringt mich zurück zur Talstation und weiter geht es zu Fuß zum Bahnhof. Die Sonne, die bis Mittag geschienen hatte, hat sich mittlerweile hinter Wolken versteckt und der blaue Himmel ist ebenfalls verschwunden. Im Tal ist es merklich kühler als oben auf den Bergen.

Ein schöner Tag geht zu Ende, noch eimal herbstlich golden. Die Frage ist: wie lange noch.

Tour im Alleingang.





Tourengänger: Mo6451

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