Schwalmere, Hoganthorn, Drättehorn


Publiziert von Mathias , 30. September 2008 um 10:35.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:29 September 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 9:00
Aufstieg: 1700 m
Abstieg: 1700 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Grütschalp. Luftseilbahn ab Lauterbrunnen.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Grütschalp

Von der Grütschalp durch den Wald zum Sousläger, dann dem Talboden folgen. Aufstieg dem Chantbach entlang. Auf ca. 2000m holt der markierte Wanderweg zu einem weiten Bogen nach Osten aus. Direkter geht es auch auf einem unmarkierten Weglein weiter aufwärts (da wo der makierte Weg den Chantbach auf ca. 2000m quert, verlässt man ihn). So gelangt man auf gut 2200m in einen kleinen Talkessel und erreicht durch die Grashänge rechterhand den "offizielle" Weg in der Nähe von P.2372 wieder. Diesem folgt man auf den Gipfel der Schwalmere (2777m).
Von da zurück in den Sattel 2674 und direkt weiter auf das Hoganthorn (ebenfalls 2777m; einige Felsen). Von hier wäre es möclich, dem Grat Richtung Drättehorn zu folgen. Da die Route über den Grat vom Hoganthorn nicht voll einsehbar ist, und wegen des Schnees gehe ich lieber auf Nummer sicher und steige ab auf das Bödeli auf der Westseitedes Grats. Wiederaufsteig auf den Drättehorn-Westgrat: beschwerliches Schnee-Stampfen. Dann über den Westgrat aufs Drättehorn (2794m).
Abstieg Richtung Chienegg, wieder mit einem Bogen nach Westen um den Felsriegel in der Südflanke zu umgehen. Über die Chienegg zum Chilchfluepass, dann durch das Soustal zurück zum Sousläger und zur Grütschalp.

Grossartiges Wetter mit guter Fernsicht. In Schattenlagen ab ca. 2400m Schnee. Und die Schweizer Luftwaffe ist heute (Montag) weitgehend ruhig geblieben. Danke!

Das Gebiet zwischen Schwalmere und Sefinenfurgge gehört meiner Meinung nach zum schönsten, das das Berner Oberland zu bieten hat: wilde und vielfältige Landschaft, gute Tourenmöglichkeiten auch für nicht-T6-Freaks, und trotz allem relativ gute Erreichbarkeit.

Tourengänger: Mathias


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