Tschütta, P.2811


Publiziert von Anna , 29. September 2008 um 22:37.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Unterengadin
Tour Datum:27 September 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Aufstieg: 1900 m
Abstieg: 1800 m
Strecke:Ramosch - Vnà - Zuort - Griosch - Alp Pradigant - Tschütta - P.2811 - Tschütta - Alp Pradigant - Pra San Peder - Vnà - Ramosch

Unsere Hikr-Freunde Sputnik und ironknee wollten seit lange den Piz Tschütta bestiegen. Piz Tschütta ist ein sehr schwieriger Berg, aber sehr charmant, zu schwierig für mich, Stani und Zina. Auch wenn man er nicht bestiegen kann, gibt es viele Möglichkeiten für eine einfache Grass-Wanderung bis zu den Füssen des imposanten Felsteils des Berges.

Dann Samstagmorgen starten wir zu Fuss in Ramosch und durch einen Pfad (T2, 35 Minuten) ging wir nach Vnà. Von Vnà eine Forststrasse (T1, 1 Stunde) geht nach Hof Zuort. Das Wetter war nicht so schön und wir fragten uns, ob die Expedition stattfinden würde.

Wir sollten Sputnik und Ironknee um 11Uhr30 im Hof Zuort treffen, aber wir waren alle 4 Zweibeine und den Vierbeine  30 Minuten im Voraus. Seit mehr als zwei Jahre kennen wir Sputnik und Ironknee durch hikr.org, E-Mail und private Nachrichten, aber wir hatten noch nicht getroffen!

In Zuort blieben wir eine gute Stunde, endlich uns persönlich kennen zu lernen.

Um 12Uhr sind wir wieder unterwegs nach dem Biwak-Platz (P.2811) von unseren Freunden. Das Wetter verbessert und langsam die Wolken lassen den Piz Tschütta in Ruhe.

Eine detaillierte Beschreibung der Route zu diesem Punkt findet man in dem ersten Teil  des Berichtes von Sputnik. Wir hatten alle viel Spass und machten lange Pausen um zu sprechen, picknicken  und spielen mit Zina.
Besonders, blieben wir eine ganze Weile auf dem Tschütta (ca. 2400m.), den Ort der, den Name am Berg gegeben hat:

Tschütta ist eine steile Schafweide am Südfuss des Berges, den die Engadiner Piz Tschütta, die Samnauner Stammerspitz nennen.  Die Namen gehören zu veltlin. Ciutar, engad. Tschüttar, tschütter, in Mittelbünden tschittar „beobachten, schauen, lauern“. Sie sind Jäger-Ausdrücke, wie Guggi, Luss im Berner Oberland, bezeichnen den Ort, wo der Jäger nach den Gämsen Ausschau zu halten pflegt [1].
 
Wir sind noch eine Weile auf P.2811 geblieben und es war sehr schwierig sich zu entscheiden zurückzugehen, weil die Begleitung sehr gut war und die Aussicht wunderbar.  Wir haben unsere Freunde gesagt dass wir würden am Sonntag den Piz Ot (einen einfachen Gipfel am Fuss des Piz Tschütta) machen, so könnten wir vielleicht uns noch vom Grat zum Grat wieder sehen.

Um 18Uhr mussen wir dann wirklich gehen, sonst die Nacht würde uns vor der Forststrasse treffen.

Wir waren dann zurück am Pra Pradigant vor der Nacht und zu Hause um 21Uhr15. Val Sinestra an der Nacht war sehr prächtig und wir waren sehr froh aufgrund unserer wunderbaren Wanderung.

Der schwierigste Teil der Wanderung ist zwischen die zwei Bäche am P.2196 und die grosse Wiese oberhalb des Flusslaufes. Hier haben wir gewählt als Aufstiegsroute eine 20m steile grasige Rinne, die soll mit T4 bewerten worden. Aber, etwas Meter links von dieser Rinne gibt eine einfachere Rinne, die man auch benutzen kann. Deswegen, bewerte ich diese Tour mit T3.

Bericht von Sputnik: www.hikr.org/tour/post8832.html
Bericht von Ironknee:www.hikr.org/tour/post8848.html

[1] Bündner Alpen  -  Band VIII - Silveretta und Samnaun - Bernard Condrau


Tourengänger: Anna, Stani™, Sputnik, Zina, ironknee

Galerie


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