Herbstwanderung im Gros-du-Vaud


Publiziert von Baeremanni Pro , 30. Oktober 2014 um 17:24.

Region: Welt » Schweiz » Waadt
Tour Datum:23 Oktober 2014
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VD 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 497 m
Abstieg: 302 m
Strecke:Yvonand - Cronay - Donneloye - Bioley - Bercher
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV Bahn nach Yvonand
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV ab Bercher - nach Lausanne
Kartennummer:251T La Sarraz

Nein, dieser Bericht behandelt keine Bergwanderung. Doch das schöne Herbstwetter musste genossen werden. Beim Suchen in SchweizMobil stiess ich auf diese Region im Waadtland. Die Bezeichnung "Gros-du-Vaud" habe ich erst bei dieser Wanderung erfahren. Mindestens für mich war die Region praktisch unbekannnt. Einzig in Bercher war ich mal anlässlich einer Dampf-Sonderfahrt mit der LEB (Lausanne-Echallens-Bercher).
Vom Bahnhof Yvonand nur kurz durch das Dorf an das Flüsschen "La Menthue". Mehr oder weniger diesem entlang bis kurz vor Bercher. Mal durch die Täler, ja geradezu Schluchten, dann wieder über die Höhen.
Erst noch im Schatten, da war es noch recht frisch. Auf einem einstigen Kieswerkweiher rutschten gar die Enten auf dem dünnen Eis umher. Kurz vor Mauguettaz geht es vom Fluss weg. Nach dem Dorf steigt es nun recht kräftig an. Auf etwa 550 Müm geht es unter der Autobahn durch. Bei P.583 komme ich kurz aus dem Wald raus. Noch einen KIlometer und schon scheint mir die Sonne ins Gesicht. Leider wird der Weg ab jetzt auf dem betonierten Landwirtschaftweg fortgesetzt. Dies inklusive Dorf bis zum Abstieg nahe bei P611. Erst etwas steil hinunter, dann aber mit angenehmerem Gefälle wieder zu "La Mentue". Bei P. 472 über die Brücke. Wieder stark steigend hinauf nach Donneloye. Nun auf der Hauptstrasse hinunter bis zur Brücke gegen P.528. Hinunter und entlang des Baches "Les Vernettes" wäre eigentlich ein schöner Wanderweg. Durch Holzerarbeiten und viel Sickerwasser ist dieser aktuell in einem schlechten Zustand. Aber ja, man schlängelt sich so durch.
Nach einer Brücke geht es auf eiem guten Forstweg wieder mal bergauf und hoch zur Strasse. Dieser folgt man durch das Dorf Bioley-Magnoux. Vor der grossen Linkskurve zweigt der Weg durch ein Gehöft ab und nun wieder hinunter zur "La Mentue. Die teilweise noch bestehende Pflästerung aus "Bollensteinen" deutet darauf hin, dass dies wohl der einstige Normaleg war. Ja gur war hier nicht zu gehen, nasses Laub und Bollensteine sind nicht die optimale Grundlage zum Wandern. Wieder mal über eine Brücke. Bei P.513 muss ich den Fluss wieder überschreiten. Doch hier ist keine Brücke, sondern ein Damm unter welchem eine Tunnel für den Fluss durchführt.
Nun folgt wieder eine Partie feiner Wanderweg. Teilweise ziemlich hoch über der Schlucht, aber gut gesichert mit Geländer. Doch kurz vor P.530 fängt der Aerger wieder an. Wieder einmal wurde hier Beton verbaut, mit etwas Wasser und Schlamm darauf eine richtige Rutschbahn. Nun fast 2.5 km auf dieser Betonpiste, gut war diese doch zum grössten Teil trocken. Doch das war wahrlich kein Genuss in diesem schönen Tal.
Bei Le Martinet kann ich die Piste verlassen und es geht recht steil auf etwas ausgewaschenem Weg durch den Wald, dann über Wiesen hinauf zum Châteu de Bercher. Nun noch ein Stück, so ca. 60 Meter über dem Fluss hinein ins Dorf Bercher. Auch den Bahnhof finde ich und es reicht gerade noch zum einem Bierchen bevor mich der Zug nach Lausanne bringt.
Leider ist der Weg wie beschrieben nicht immer ideal zum Wandern, schade. Trotzdem habe ich ein Stück Schweiz kennengelernt, welches mir bislang eher unbekannt war.

Tourengänger: Baeremanni

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