Rothorn 2526müM: Zwischen Nebel und Schnee


Published by KraxelDani , 24 September 2008, 10h32.

Region: Monde » Switzerland » Bern » Oberhasli
Date of the hike:20 September 2008
Waypoints: Planplatten 2245m. 7364 ft. (5) Rote Nollen 2329m. 7639 ft. (2) Höhi Egg 2439m. 8000 ft. (2) Läuber 2491m. 8170 ft. (2) Rothorn 2526m. 8285 ft. (5) Balmeregghorn 2255m. 7396 ft. (7) Erzegg 2200m. 7216 ft. (2) Gumm 2140m. 7019 ft. (1) Chringen 2152m. 7059 ft. (2) Bonistock 2169m. 7114 ft. (4)
Geo-Tags: Westliche Melchtaler Alpen   CH-BE   CH-OW   Östliche Melchtaler Alpen 
Time: 6:30
Height gain: 600 m. 1968 ft.
Height loss: 650 m. 2132 ft.
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Access to start point:Gondelbahn ab Meiringen / Hasliberg nach cff logo Planplatten
Accommodation:Berghotel Bonistock, siehe Bemerkung unten!
Maps:1210 Innertkirchen

Eines der vielen Rothörner...
Wieder einmal eine Tour mit altbekannter Begleitung, diesmal aber im Schongang.
Unten Nebel: Wetterbericht 1600-1800m, effektiv 2000-2200m
Oben Schnee: Nordhang ab ca. 2300m, Südhang ab ca. 2500m
Leider kamen wir in der zweiten Tourenhälfte nicht mehr aus dem Nebel. Vorher immer wieder interessantes Wolkenspiel, darum aber keine Rundumsicht.
Vom Läuber scheint das Rothorn imposant und schwer besteigbar, ist aber einfach zu meistern. Die Fortsetzung zum Glogghüs muss ich mir für ein anderes Mal aufsparen.

Route vom 1. Tag einer zweitägigen Tour zu dritt (Hier die Tour vom 2. Tag).
Start (nach 5 Stunden Anfahrtsweg und erstem Aussicht geniessen): 10.45 Uhr, Ankunft: 17:45

allg. Wegbeschreibung:
  • Planplatten - Läuber: T3
    unmarkierter Weg auf dem Grat.
  • Läuber - Rothorn - Balmeregghorn: T4
    Ab Sattel 2448 müM weissblauweisse Markierungen, 2 Schlüsselstellen gleich zu Beginn. Siehe detaillierte Beschreibung von HBT, der am nächsten Tag hier war. Wieder zurück auf diesen Sattel. Dann Abstieg auf dem weissblauweiss markierten Pfad.
  • Balmeregghorn - Tannalp: T2
    einfachster Weg, auch bei dickstem Nebel unverfehlbar.
  • Tannalp - Bonistock: T3
    Aufstieg in weitem Zickzack zu Chringen, dann auf dem Grat zum Bonistock.

Noch einige Bemerkungen zur Übernachtung:
Ein "Berghotel" hat gegenüber SAC-Hütten Vor- und Nachteile:
+ gutes Essen (Salatbuffet)
+ Duschmöglichkeit
+ eigenes Zimmer für die Gruppe
- Morgenessen erst ab 8.15 Uhr
- keine Hüttenschuhe vorhanden
- wenig stilvolle Architektur

Der absolute Hammer-Minuspunkt war jedoch das Eintreffen einer ca. 15-köpfigen Polterabendgruppe im Schwingerkostüm, die mit viel Alkohol auf tiefstem Niveau bis um ca. 0100 Uhr durchgrölte (mit Verstärkeranlage). Da war ans Schlafen direkt darunter nicht zu denken. Muss man für einen Polterabend in die ruhige Bergwelt, damit man keine Nachbarn stört?
Folge davon war ein Wirt, der am nächsten Morgen in seiner Katerstimmung das absolute Gegenbeispiel von gastfreundlich war.

Schade, ansonsten könnten wie die Unterkunft empfehlen.

Hike partners: KraxelDani

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