Gänderhorn
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An einem jagdfreien Sonntag mitten in der Hochjagd einen Berg zu besteigen, birgt zusätzliche Gefahren in sich. Wenn man sich dann noch in eine rote Jacke kleidet und mit Stöcken die Berge hoch krabbelt, ist das dann schon fast fahrlässig. An jagdfreien Tagen sind die verwegensten Jäger unterwegs. Und so besteht die Gefahr, dass man - rot bekleidet - leicht als Rotwild angesprochen werden könnte. Und wenn ein Alpinist mit Stöcken unterwegs ist, so gleicht er doch sehr stark einem Reh, einer Gämse oder einem Schaf - höchste Gefahr lauert, denn dies sind alles beliebte Jagdobjekte.
Doch wir hatten Glück und konnten das Gänderhorn unbeschadet besteigen. Nur das Wetter liess in dieser Gegend zu wünschen übrig - meistens betrug die Fernsicht höchstens hundert Meter. Wenigstens regnete es den ganzen Tag nicht, und die angekündeten Winde bliesen auch anderswo hin.
Von Brig zur Belalp hoch bin ich alleine gewandert, dann ging es weiter mit meiner Frau. Wir gingen über Grashalden zum „schenu Biel“ hoch, dann ging es unter dem Griesighorn durch, und dann über ausgedehnte Geröllhalden und einige vom Gletscher glatt geschliffene Platten zum Gänderhorn hoch. Auf dem Gipfel liess sich das Bietschhorn zwischendurch einmal blicken, dann war es vorbei mit der erwarteten schönen Aussicht. Es war aber angenehm warm. Beim Abstieg querten wir lange zu „Roti Blatte“ hinüber, bevor wir dann irgendwann auf die - zur Sommerzeit kaum als solche wahrgenommenen - Pisten stiessen. Über „Lüsga“ ging es dann zur Seilbahnstation hinunter. Bis in den Oktober hinein fährt die Seilbahn nach Blatten auch noch um 20:00 Uhr.
Eigentlich hatte ich eine Tour auf das Seehorn im Simplongebiet geplant. Doch als der Wecker kurz nach ein Uhr in der Früh schellte, und ich den verhangenen Himmel sah, war ich alles andere als motiviert, mich dort hin zu begeben. Und so folgten sieben weitere Stunden tiefen Schlafes. So ging meiner Tour aufs Gänderhorn eine rekordverdächtige Nachtruhe von dreizehn Stunden voraus. Dies hatte zur Folge, dass ich am Berg noch müder war als sonst.
Doch wir hatten Glück und konnten das Gänderhorn unbeschadet besteigen. Nur das Wetter liess in dieser Gegend zu wünschen übrig - meistens betrug die Fernsicht höchstens hundert Meter. Wenigstens regnete es den ganzen Tag nicht, und die angekündeten Winde bliesen auch anderswo hin.
Von Brig zur Belalp hoch bin ich alleine gewandert, dann ging es weiter mit meiner Frau. Wir gingen über Grashalden zum „schenu Biel“ hoch, dann ging es unter dem Griesighorn durch, und dann über ausgedehnte Geröllhalden und einige vom Gletscher glatt geschliffene Platten zum Gänderhorn hoch. Auf dem Gipfel liess sich das Bietschhorn zwischendurch einmal blicken, dann war es vorbei mit der erwarteten schönen Aussicht. Es war aber angenehm warm. Beim Abstieg querten wir lange zu „Roti Blatte“ hinüber, bevor wir dann irgendwann auf die - zur Sommerzeit kaum als solche wahrgenommenen - Pisten stiessen. Über „Lüsga“ ging es dann zur Seilbahnstation hinunter. Bis in den Oktober hinein fährt die Seilbahn nach Blatten auch noch um 20:00 Uhr.
Eigentlich hatte ich eine Tour auf das Seehorn im Simplongebiet geplant. Doch als der Wecker kurz nach ein Uhr in der Früh schellte, und ich den verhangenen Himmel sah, war ich alles andere als motiviert, mich dort hin zu begeben. Und so folgten sieben weitere Stunden tiefen Schlafes. So ging meiner Tour aufs Gänderhorn eine rekordverdächtige Nachtruhe von dreizehn Stunden voraus. Dies hatte zur Folge, dass ich am Berg noch müder war als sonst.
Hike partners:
eugen












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