Haute Cime (Dents du Midi), 3257m


Publiziert von Tef Pro , 18. September 2008 um 20:57.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum: 2 September 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 2220 m
Abstieg: 2220 m
Strecke:Champéry -Alp Bonavau - Cabana Susanfe -Col de Susanfe - Haute Cime
Zufahrt zum Ausgangspunkt:durch Champéry bis zum Campingplatz, dort großer Parkplatz
Unterkunftmöglichkeiten:Cabane de Susanfe

Blickt man von den nördlichen Ufern des Genfer Sees Richtung Rhonemündung, fällt ein steil aus dem Tal steigender Gebirgsstock ins Auge : die Dents du Midi. Und genau auf den höchsten der Gruppe führt ein relativ einfacher Steig empor. Die Aussicht ist phantastisch und besonders beeindruckend ist der Blick auf den höchsten der Alpen, den Mont Blanc! Deswegen unbedingt gutes Wetter abwarten, dann erlebt man ( wie es im Wallis öfters vorkommen kann) unvergessliche Eindrücke.

Wir starteten beim Campingplatz von Champéry ein kleines Stück auf einer schmalen Teerstraße Richtung Südwest, ehe nach links ein Steig durch dichten, etwas monotonen Wald gleichmäßig bergan führt.
Dabei quert man merhmals Forststraßen oder folgt ihnen eine Weile.
Schließlich wird es flacher und man erreicht das weite, schöne Hochtal der Alp Bonavau mit Brunnen und Einkehrmöglichkeit.
Es geht eine gute Weile ohne Höhengewinn weiter ins Tal hinein direkt auf die Schlucht Pas d'Encel zu. Dieser wird über Felsstufen, zum Teil mit Ketten gesichert, auf der rechten Talseite überwunden. Dabei bieten sich tolle Blicke hinab in die dunkle Schlucht.
Am Ende der Schlucht wechselt man vor einer kleiner Staumauer auf die andere Seite. Nun öffnet sich ein weites, langes Tal, das Susanfetal. Wir durchschreiten es nach links (Nordost) praktisch auf seiner kompletten Länge bis zum Col de Susanfe (2494m), dabei immer die wunderschönen Eindrücke in uns aufnehmend. Weit vor uns erkennen wir schon das Gipfelziel, rechts bestaunen wir kleine, schöne Gletscher des Mont Ruan. Etwa in der Mitte des Tales liegt die Cabane de Susanfe.
Je näher wir dem Col kommen, desto spärlicher wird die Grasvegetation und fast schwarzer Moränenschutt übernimmt die Szenerie. Oben am Col bietet sich erstmals ein Blick auf die andere Seite, hinab zum Lac de Salanfe und in der Ferne zum Grand Combin. Hier war nun doch einiges los, da auch auf der anderen Seite eine Hütte zur Übernachtung zur Verfügung steht.
Vom Col geht es nun nordwärts in Serpentinen den steilen Hang empor, meist auf Schotter, ab und zu einige Felsstufen.
Auf 3056 Meter erreicht man eine kleine Einsattelung, den Col de Prasseux. Von hier sieht man neben dem Gipfelkopf vor sich auch (wenn man sich umdreht) den Mont Blanc mehr und mehr quasi aus dem Boden wachsen. So steigt man das letzte steile Stück sich immer wieder umdrehend empor. Oben quert man dann noch auf Felsen ein kleines Stück nach links zum schmucken Gipfelkreuz, von wo man tief hinunter ins Rhonetal blickt. Auch der Genfer See, die Berner Alpen und die Walliser Alpen bieten einiges, der Augenmagnet ist jedoch der majestätische Mont Blanc ziemlich genau Richtung Süden.
Wir verstecken uns zwischen Felsen vor dem eisigen Wind, um das Gipfelglück so lange wie möglich genießen zu können. Wir stiegen auf dem gleichen Weg ab, doch auch  zwei mal der gleiche Weg bietet unterschiedliche Blickrichtung und Lichtverhältnisse, so daß wir auch den Rückweg in vollen Zügen genießen konnten.

Tourengänger: Tef

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