Spielmann, 3027 m - im Angesicht des Großglockner


Publiziert von sqplayer , 5. September 2014 um 18:23.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Glocknergruppe
Tour Datum:17 August 2014
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:ca. 9 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Fahrt zum Glocknerhaus auf der Großglockner-Hochalpenstraße (in vielen Hotels kriegt man für die Straße eine Nationalpark-Kärnten-Card, die die Benutzung der sonst sündhaft teuren Straße beinhaltet)

In Vorbereitung auf meine Großglocknerbesteigung musste erstmal ein niedriger 3000er her, da meine kümmerlichen Blutkörperchen aus Hamburg für das das Hochgebirge nicht ausreichen würden! Ich musste erstmal auf Flughöhe kommen, wie man so schön sagt.

Auf Empfehlung meines Pensionsbesitzers ging es zum Spielmann, 3027 m. Anfahrt erfolgte über die Großglockner Hochalpenstraße von meinem Urlaubsort Heiligenblut zum Glocknerhaus auf ca. 2100 m. Davor ist ein Parkplatz, wo ich noch den letzten Platz ergatterte.

Der Spielmann war auf der anderen Straßenseite schon ausgeschildert. Über Grashänge gelangte ich auf ein erstes Plateau, an dessen Ende man links Aussicht auf einen tieferliegenden See hat. Der Spielmann ist der Berg direkt geradeaus, rechts neben dem See.

Nun geht es über Schotterwege rechts etwas bergauf und danach ca. 100 Hm wieder runter und durch ein weites Bachbett/Ebene den Markierungen folgend Richtung der Scharte links vom Spielmann-Westgrat.

In der Scharte war eine Schneewehe, aber darüber war es am Grat weitgehend Schneefrei bis auf den oberen Teil. Einen ersten Felsturm umgeht man rechts, leider versuchte ich zunächst links, landete aber in der steilen linken Flanke. Dann immer weiter den Grat hoch, an den nächsten größeren Felsen links haltend.

Zum Schluss geht es etwas steiler den Grat hoch und man landet rechts unterhalb des Gipfels in der Südflanke. Hier folgt noch eine Kletterstelle mit Drahtseilversicherung, die direkt zum Gipfel führt.

Leider vergaß ich beim Abstieg, dass ich meine Wanderstöcke beim Aufstieg auf einem Felsen deponiert hattte und hatte das "Glück", den halben Grat nochmal hochgehen zu dürfen :-). Aber gut für die Akklimatisation, alles für Meister Glockner, der wie ein steiler Zahn gegenüber in den Himmel stach.

Fazit: Super Aussichtstour mit Glocknerblick, bei Schnee etwas rutschig am Grat, aber wenig ausgesetzt. Auch das Große Wiesbachhorn konnte ich ausmachen und den mächtigen Fuscher-Kar-Kopf.

Tourengänger: sqplayer

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Kommentare (2)


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mountainrescue Pro hat gesagt: Schade...
Gesendet am 7. September 2014 um 05:45
...dass etliche Fotos "quer" liegen :-(

sqplayer hat gesagt:
Gesendet am 7. September 2014 um 21:02
Ja das liegt daran, dass beim Verkleinern der Bilder irgendein Ausrichtungs-Flag nicht richtig gesetzt wurde - bei allen folgenden Berichten habei ch es aber korrigiert!


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