Garde de Bordon 3'310m
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Der Garde de Bordon ist wahrlich ein Berg für Geniesser!
Start ist wieder die Staumauer vom Lac de Moiry. Am Morgen ist hier noch alles leer und still. Ich steige gemütlich dem Weg entlang hoch zum Corne de Sorebois. Hier "erchlüpft" man etwas ab den unschönen Trassen der Skilifte und Pisten von Zinal hinauf. Aber schon bald habe ich das hinter mir und stehe am Anfang des wunderschönen Nordgrates zum Garde de Bordon. Es gibt keine Markierungen, aber hier und da ein Steinmann oder Wegspuren. Kleinere Felsbarrieren habe ich direkt überstiegen um mir etwas Abwechslung zu gönnen. Meistens können sie aber umgangen werden. Allerdings in den schuttigen Flanken. Der Grat besteht aus schwarzem, schiefrigen Gestein. Sehr brüchig und zuweilen hört es sich an, als ob man durch zerschlagenes Geschirr läuft. Vor dem letzten Gratabschnitt versperrt ein grosser Felsaufschwung den Weiterweg. Pfadspuren führen etwas in die rechte Flanke in ein steiles Couloir. Hier hinauf wühlt man sich hoch in dem losen Schieferschutt. (I+) Danach steht nichts mehr im Wege und der letzte, schöne Gratabschnitt zum Gipfel lädt zum Geniessen ein. Auf dem Gipfel steht ein grosser Steinmann.
Heute ist die Sicht sehr getrübt und dunstig, dennoch sind die grossen Walliser Viertausender zu sehen. Eindrücklich. Auch der Glacier de Moiry ist vom Gipfel schön zu sehen.
Den Abstieg wähle ich über den SW-Grat bis zum Punkt 3089. Von hier muss man in die Ostflanke absteigen. Durch das Geröll geht das rutschend schnell und bald stehe ich bei den Alphütten von Fêta d'Août-de Châteaupré. Ich besuche noch das Seelein am Ende des Glacier. Bis hierher dürfen Autos fahren und entsprechend hat es viele Besucher. Eigentlich dachte ich, am linken Seeufer zurückzuwandern. Ich kam aber ins Gespräch mit einem belgischen Ehepaar, sie hatten mich beim Abstieg beobachtet. Sie laden mich ein mit ihnen zur Staumauer zurückzufahren. Wegen des drohenden Wetterumschwunges nehme ich das gerne an. Mit der gewonnen Zeit geniessen wir noch einen Kaffee und Pflaumenkuchen.
Start ist wieder die Staumauer vom Lac de Moiry. Am Morgen ist hier noch alles leer und still. Ich steige gemütlich dem Weg entlang hoch zum Corne de Sorebois. Hier "erchlüpft" man etwas ab den unschönen Trassen der Skilifte und Pisten von Zinal hinauf. Aber schon bald habe ich das hinter mir und stehe am Anfang des wunderschönen Nordgrates zum Garde de Bordon. Es gibt keine Markierungen, aber hier und da ein Steinmann oder Wegspuren. Kleinere Felsbarrieren habe ich direkt überstiegen um mir etwas Abwechslung zu gönnen. Meistens können sie aber umgangen werden. Allerdings in den schuttigen Flanken. Der Grat besteht aus schwarzem, schiefrigen Gestein. Sehr brüchig und zuweilen hört es sich an, als ob man durch zerschlagenes Geschirr läuft. Vor dem letzten Gratabschnitt versperrt ein grosser Felsaufschwung den Weiterweg. Pfadspuren führen etwas in die rechte Flanke in ein steiles Couloir. Hier hinauf wühlt man sich hoch in dem losen Schieferschutt. (I+) Danach steht nichts mehr im Wege und der letzte, schöne Gratabschnitt zum Gipfel lädt zum Geniessen ein. Auf dem Gipfel steht ein grosser Steinmann.
Heute ist die Sicht sehr getrübt und dunstig, dennoch sind die grossen Walliser Viertausender zu sehen. Eindrücklich. Auch der Glacier de Moiry ist vom Gipfel schön zu sehen.
Den Abstieg wähle ich über den SW-Grat bis zum Punkt 3089. Von hier muss man in die Ostflanke absteigen. Durch das Geröll geht das rutschend schnell und bald stehe ich bei den Alphütten von Fêta d'Août-de Châteaupré. Ich besuche noch das Seelein am Ende des Glacier. Bis hierher dürfen Autos fahren und entsprechend hat es viele Besucher. Eigentlich dachte ich, am linken Seeufer zurückzuwandern. Ich kam aber ins Gespräch mit einem belgischen Ehepaar, sie hatten mich beim Abstieg beobachtet. Sie laden mich ein mit ihnen zur Staumauer zurückzufahren. Wegen des drohenden Wetterumschwunges nehme ich das gerne an. Mit der gewonnen Zeit geniessen wir noch einen Kaffee und Pflaumenkuchen.
Hike partners:
Fenek

















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