Über den Lisengrat auf den Säntis


Publiziert von Mo6451 Pro , 25. August 2014 um 22:37.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:25 August 2014
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-AR   CH-SG 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 1243 m
Abstieg: 121 m
Strecke:8,67 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern-Wattwil; Bus Wattwil-Wildhaus; Gondelbahn Wildhaus-Gamplüt
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Gondelbahn Säntis-Schwägalp; Bus Schwägalp-Nesslau St. Johann; cff logo Nesslau-Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

Neben der Tour über den *Alten Tomliweg stand auch die heutige Tour schon lange auf unserer Wunschliste. Das Wetter war ganz passabel und so wollten wir endlich über den Lisengrat auf den Sänstis gehen.

Der Weg zum Ausgangspunkt Gamplüt war schon mit HIndernissen versehen. Die S-Bahn Richtung Rapperswil hatte wegen eines defekten anderen Zuges Verspätung und so waren alle Anschlüsse weg. Erst kurz vor elf Uhr erreichten wir die Bergstation Gamplüt. Der Einstieg in den Wanderweg war schnell gefunden und bis zu P 1201 mussten wir erst einmal 150 Höhenmeter absteigen. Anfangs noch auf Teerstrasse wechselt der Belag bald in Schotter über. Nicht sehr angenehm zu gehen (T1).

Ab P 1201 steigt nun der Wanderweg kontinuierlich an, mal in langgezogenen Geraden, mal in spitzen Kehren. So erreichen wir bald Flis-Schafboden (P 1729), wo wir eine verdiente Mittagspause machen. Um uns herum laufen die Hühner, Kleine und Große in wunderschönen Farben (T2).

Während unerer Mittagspause sehen wir den weiteren Weg schon vor uns. Das nächste Ziel ist der Rotsteinpass (P 2122). Bevor wir diesen aber erreichen, müssen wir noch die Kühe vorbeilassen, die nach dem Schnee der letzten Tage jetzt eine Stufe tiefer weiden müssen. Auf dem Rotsteinpass weht ein kühler Wind, so dass wir uns für eine Pause in das Gasthaus zurückziehen. Noch ist das Wetter gut und ermöglicht Blicke auf die Meglisalp, den Seealpsee und am Horizont auch den Bodensee (T2).

Nun wartet noch der letzte Abschnitt auf uns, der Lisengrat. Vom Rotsteinpass aus, folgen wir dem schmalen Weg hin zu den Felsen. Beim Einstieg finden wir neue Stahlseile vor, der Weg nach oben ist gut gesichert. Heute waren wir um die Seile froh, denn der Schnee war noch nicht ganz weggeschmolzen, und hatte die Felsen nass werden lassen. Ein bißchen Vorsicht konnte nicht schaden, alles in allem aber war der Weg gut zu begehen. Hier waren auchn etliche Wanderer unterwegs. (T3+).

Nach dem ersten Auf und Ab durch die Felsen folgt ein etwas flacheres Stück, ganz ohne Seilsicherung. Das Ziel schon nah vor Augen ist erst einmal ein Abstieg in die Scharte zu bewältigen, bevor es zum finalen Aufstieg geht.

Zum Schluss gibt es zwei Möglichkeiten, eine einfache Variante, neu installiert und den alten Weg, dessen Seile schon in die Jahre gekommen sind und die Tritte, vor allem bei den heutigen Verhältnissen nicht immer sicher sind. Mein Wanderkollege, der mir weit voraus war - weil ich dauernd zum Fotografieren stehen geblieben bin, wählt die ausgeschilderte Variante. Als ich an die Stelle kam, nahm ich den alten Weg, warum, weiß ich auch nicht.

Zwischenzeitlich hatte es zu regnen begonnen und die Weitsicht ließ zu wünschen übrig. Trotz allem stiegen wir noch zum Gipfel auf, der heute von sehr Wenigen besucht wurde. Auch eine Seltenheit auf dem Säntis.

Für den Weg zur Schwägalp hatten wir Glück, direkt eine Gondel zu erwischen, so dass wir auf den Bus ungefähr eine halbe Stunde warten mussten. Zeit genug noch etwas zu Essen und zu Trinken. Leider hatte sich das Wetter mittlerweile so verschlechtert, leichter Dauerrregen hatte eingesetzt.

Eine eindrucksvolle Tour mit Eduard.






Tourengänger: Mo6451

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