Hohe Geige 3395 m


Publiziert von hawkeye , 3. September 2008 um 21:04.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Ötztaler Alpen
Tour Datum:31 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1070 m
Abstieg: 1800 m
Unterkunftmöglichkeiten:Neue Rüsselsheimer Hütte; siehe Eintrag "Auf Gahwinden"
Kartennummer:AV 30/5

Das Hauptziel war am Sonntag fällig - die Hohe Geige.
Ob der Aussicht und als leichter Dreitausender wird sie in manchen Büchern gepriesen.
Asl ich aber in Pauses "In Eis und Urgestein" was von einer Sandreisse las, über die der Normalweg führt, suchte ich flugs nach einer Alternative.
Die war mit dem Westgrat auch schnell gefunden.
Beschreibungen geben nicht viel her, was für eine leichte Skepsis beim Vogel sorgte.

Von der Hütte ging es zunächst wie am Vortag Auf Gahwinden. Dort findet sich noch ein Wegweiser, der die Richtung anzeigt.
Über den blockigen Kamm gelangt man unter Umgehung ( im Zweifel auf der Südseite) und Überklettern einiger Zacken vor der Firnfläche auf den Normalweg.
Einige rote Punkte und etliche Steinmänner erleichtern die Wegfindung.
Das letzte Stück am Grat, das auch schon über den Normalweg umgangen werden kann, ist neuerdings mit etwas Drahtseil versichert.

Eine genaue Beschreibung könnte Seiten füllen ;-)

Das Firnfeld und den See umgingen wir links um über den Südrücken zum Gipfel zu gelangen.
Früher im Jahr ist es wahrscheinlich günstiger, den Firn rechts am oberen Rand zu traversieren.

Die Aussicht auf die Ötztaler ist nur toll, aber alles was weiter weg ist wie der Ortler und die Silvretta  verbargen sich hinter dicken Quellwolken.
Die Abstiegspause an der Hütte haben wir etwas verkürzt, da es über die Waze ganz schön dunkle Wolken drückte.
Kaum dass wir wieder am Auto die Stiefel ausgezogen hatten, fielen die ersten Tropfen.

Tourengänger: hawkeye, Dohle

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»