Was macht man, wenn man keine Lust hat die soeben aus dem Briefkasten gefischte Zeitung in diesem Nebel zu lesen aber zu spät dran ist für grosse Sprünge? Genau man sucht sich in der Nähe ein lauschiges Plätzchen an der Sonne aus. Da bietet sich natürlich ein Gipfel meines Hausberges nur so an.
Ich starte in Gantersei/Eigenthal 984m bereits an der Sonne und steige zügig zu P. 1434m auf. Dieser Wegabschnitt ist mir bereits bestens von meiner Tour am Donnerstag aufs Widderfeld bekannt. Von P. 1434m folge ich weiter dem Wanderweg Richtung Oberalp. Und schon bin ich in mir einer völlig unbekannten Gegend des Pilatus-Gebiets. Kurz vor der Oberalp komme ich über eine grosse Wiese die nur so zum Ausruhen und Schlafen einlädt. Eigentlich könnte ich meine Zeitung auch hier lesen und einfach so den Tag geniessen... Aber den Gedanken verwerfe ich gleich wieder, da der Gipfel des Mittaggüpfi auch nicht mehr allzu weit scheint. Weiter geht's! Alles dem Wanderweg folgend auf das Mittaggüpfi.
Oben angekommen geniesse ich einfach das herrliche Wetter und das Sein. Und nachdem ich dank den Zeitungen über alles Wichtige und Unwichtige in der Welt informiert war, waren auch schon zwei Stunde um.
Nach einigen Überlegungen entscheide ich mich wieder Richtung Oberalp abzusteigen. Alternativ hätte ich auch Richtung Trochenmatt absteigen können, aber dies hätte dann einen langen und langweiligen Rückweg auf einer Kiesstrasse zur Folge gehabt. Vor der Oberalp zweige ich dann jedoch in den Weg Richtung Schneeloch ab der sehr schön einem Grat entlangführt. So habe ich die meiste Zeit den Blick zum Eigenthal, Regenflühli und Klimsenkappelle frei. Bei P. 1434m stosse ich dann wieder auf den Wanderweg vom Morgen.
Fazit: Das Gute liegt so Nahe! Ich war völlig überrascht von dieser wunderschönen und mir noch völlig unbekannten Gegend im Pilatus-Gebiet.
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