Dejenstock, Gumenstock und Schijen


Published by Daenu , 10 August 2014, 13h37.

Region: World » Switzerland » Glarus
Date of the hike:16 July 2014
Hiking grading: T5- - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe 
Height gain: 2050 m 6724 ft.
Height loss: 1870 m 6134 ft.
Access to start point:Postauto bis Klöntal, Rhodannenberg
Access to end point:Postauto ab Klöntal, Schwändeli
Maps:1153

Meine Karte verzeichnete eine grössere Lücke zwischen Mutteristock und Wiggis. Ich war zwar schon oft im Klöntal, jedoch noch nie auf den Gipfeln nördlich davon. Höchste Zeit, das zu ändern. Die Route ist wie gewohnt in den Fotos eingezeichnet.
 
Dejenstock (2021m) – T4-
Ab Rhodannenberg folge ich der Strasse taleinwärts bis nach ungefähr einem Kilometer der breite Wanderweg rechts abzweigt. Bald hinter den zwei Chalets beginnt rechterhand der Aufstieg über Ob.Herberig, Schwämmli und Lochstafel zu P.1739. Hier verlasse ich den Weg nach rechts und suche mir den geeignetsten Weg zwischen Kühen und Alpenrosen hindurch in Richtung Dejenstock. Es ist schwül und die hohe Luftfeuchtigkeit macht sich in der Wiese unangenehm bemerkbar – alles ist nass und rutschig. Schon bald treffe ich auf den ersten roten Pfeil und kurz darauf auf eine gut sichtbare Wegspur. Diese schlängelt sich zuerst zwischen Felsbrocken und Alpenrosen hindurch, überwindet die ersten Felsen durch eine breite Grasrinne und steigt dann gerade den Grashang hoch zu den Ausläufern des Vorgipfels. Dicht unter diesen wechsle ich auf die Südseite, hier führt ein Band mit einem guten Weglein unter den Felsen hindurch gegen E. Nun noch einige Meter über die Wiese auf den Grat und über diesen unschwierig zum Gipfelkreuz. Hübscher Tiefblick auf den Klöntalersee und der Glärnisch ist zum Greifen nahe. Der Abstieg erfolgt bis P.1739 auf der gleichen Route. Apropos „schlängeln“ – ein noch junges Exemplar ruht sich auf dem Weg aus und lässt sich von mir nicht gross stören.
 
Gumenstock (2256m) – T4+
Auf dem Wanderweg steige ich in die Senke bei P.1686 ab und auf dem Wanderweg an der Dejenalp vorbei zur Schijenalp auf. In der Querung hinüber zu P.2056 verliert sich der Weg etwas im Gras, aber wirklich verlaufen kann man sich nicht. Von P.2056 quere ich mehr oder weniger die Höhe haltend rechts (E) am Chli Gumen vorbei in den Kessel zwischen Chli Gumen und Gumenstock. Nun steige ich ein Stück gerade hoch in Richtung Gipfel, halte dann etwas rechts auf den SW-Rücken zu und steige über diesen zum Vorgipfel auf. Noch einige Schritte über den Grasgrat und ich stehe beim Gipfelkreuz.
 
Chli Gumen (2247m) – T5-
Der Grat hinüber zum Chli Gumen schaut interessant und machbar aus. Zuerst steige ich ziemlich steil über den W-Grat ab, zuerst im Gras dann im Geröll, bis der Grat wieder flacher wird. Nun folge ich der Gratkante bis zum markanten Aufschwung – die einzige etwas knifflige Stelle. Der Aufschwung lässt sich aber schräg nach links aufsteigend recht gut überwinden. Anschliessend geht es weiter dem Grat entlang und am Schluss ordentlich steil zum Gipfel des Chli Gumen.
 
Schijen (2258m) – T4+
Der W-Grat des Chli Gumen ist nicht begehbar. Ich steige im Gras gegen S ab, bis ich die Felsen umgehen kann. Dann traversiere ich die Höhe haltend unter den Felsen von P.2139 hindurch zu einer Grasrampe etwas SW der Gemeindegrenze. Durch diese Rampe hoch, dann über den Rücken zwischen den beiden Geröllrinnen und zum Schluss durch einen felsdurchsetzten Grashang zum Grat, den ich einige Meter rechts (E) des Gipfels erreiche.
 
Breitchamm (2085m) – T3/T2
Hier wird das Gelände wieder einfacher. Der Abstieg über den grasigen SW-Grat ist noch etwas steil, danach folgt der kurze Gegenaufstieg auf den breiten :-) Breitchamm. Anschliessend über Wegspuren weiter über den Lachengrat zum Längeneggpass. Als Dessert folgt nun noch der lange Abstieg auf dem Strässchen hinunter zur Postautohaltestelle Schwändeli.

Hike partners: Daenu


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