Via Alta Valle Maggia VAVM 1 Cimetta - Alpe Nimi


Publiziert von fricker , 4. August 2014 um 21:13.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:13 Juli 2014
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Poncione Piancascia 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 1035 m
Abstieg: 958 m
Strecke:10.1 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Zug nach Locarno. Funicolare nach Orselina Seilbahn zur Cardada Sessellift zur Cimetta
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zu Fuss
Unterkunftmöglichkeiten:Alpe Nimi

Dieser Bericht beschreibt die 1. von 6 Etappen der Via Alta Valle Maggia. Die Fortsetzung gibts hier (2. Etappe), (3. Etappe), (4. Etappe), (5. Etappe), (6. Etappe).

Schon seit unzähligen Tagen freue ich mich auf eine Reise fern der Zivilisation über den Grat zwischen Maggia- und Verzascatal zu wandern.

Vorletzten Samstag war es dann endlich so weit, wir reisten ins Tessin.
Nach einer Übernachtung in der Jugi Locarno starteten wir am frühen Morgen. Da wir nicht abgeklärt hatten, wann die Bahnen nach Cimetta fahren, legten wir gezwungenermassen in Gardada einen kurzen Kaffeehalt ein und starteten dann erst kurz vor 10 Uhr in Cimetta.
Ein sehr gut gekennzeichneter Weg führte uns durch die von Nebel durchzogene Landschaft zur Alpe Nimi über viele Alpwiesen, Fels und Geröllfelder.
Kletterstellen waren nur wenige vorhanden und sind nur bei Nässe etwas schwieriger zu begehen.
Nach 8h erreichten wir dann die Alpe Nimi.

Ich war völlig überwältigt von dieser Alp. Es ist fast alles trockengemauert, das Haus, der Stall, eine kleine Kapelle, Unterstände.
Von der eingemauerten Badewanne aus (nur kaltes, jedoch sehr erfrischendes Wasser), wird man mit einer genialen Aussicht verwöhnt. Vom Lago Maggiore (tiefster Punkt der Schweiz) bis hin zum Monterosagebirge (höchster Punkt), Panorama soweit das Auge reicht.
Ein Ziegenhirt bewirtet diese Alp, doch neben Ziegen findet man einen Herdenwachhund, ein junges Pferd, einen Esel, Hennen und einen Hahn, alle frei herumlaufend.
Der Wirt war sehr gastfreundlich und wir kamen in den Genuss von frisch gemachtem Ziegenkäse. In dieser Hütte lernten wir zwei Frauen kennen, die sich als interessante und unterhaltsame Begleitung der Via Alta herausstellen sollten.

Tourengänger: fricker


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Kommentare (3)


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mst hat gesagt:
Gesendet am 20. Juni 2017 um 15:29
Hi, ich sehe, ihr habt die VAVM gemacht. Das möchte ich schon eine Weile, und wir hätten bald mal Zeit, aber nicht für die ganze Tour. Man kann ja zusteigen und absteigen. Gibt es deiner Meinung nach ein Stück, das man auf keinen Fall auslassen soll? Gab es jemanden, der den Weg rückwärts machte, oder wäre davon eher abzuraten?

fricker hat gesagt: RE:Best Etappe, Zu/Abstieg, Route rückwärts
Gesendet am 20. Juni 2017 um 17:38
Hallo
Grundsätzlich war jede Etappe der VAVM superschön und zu empfehlen. Mir persönlich hatte jedoch die 2. Etappe von der Alpe di Nimi zur Alpe Masnée am besten gefallen, da man wirklich fast die ganze Zeit auf dem Grat zwischen Maggia- und Verzascatal läuft. Der Weg führt jedoch über sehr grosse Steine, was mir besonders gefällt, jedoch nicht jedermanns Sache ist. Andernfalls würde ich zur Soveltrahütte (einzige bewartete Hütte) und zum Tomeosee, was auch eine sehr schöne Tour gibt.
Zu- und absteigen sollte überall kein Problem sein, kostet jedoch meistens auch einen Tag, ausser man ist superfit unterwegs.
Und ja, wir haben eine Familie mit einem 9-jährigen Kind getroffen, die den Weg rückwärts gemacht haben, sollte kein Problem sein. Jedoch ist bei Nässe in beiden Richtungen rutschhefahr und erschwert die Wanderung ziemlich.
Grüsse Fricker

mst hat gesagt: RE:Best Etappe, Zu/Abstieg, Route rückwärts
Gesendet am 20. Juni 2017 um 19:13
Grosse Steine, das wäre genau für mich :) Habe mir überlegt, entweder bis Masnée und dann je nach Laune noch einen Tag weiter oder runter, oder aber Aufstieg zur Alpe Spluga, bis Solveltra und nach Laune einen Tag Campo Tencia oder direkt nach Fusio.

Gute Wetterprognosen sind für uns ohnehin Voraussetzung (wobei das ja nicht immer etwas heisst.)


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