Albrunpass


Publiziert von genepi , 1. August 2014 um 19:13.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:25 Juli 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS   I 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 750 m

Das war das zweite Mal dieses Jahr dass ich über den Albrunpass gewandert war... und was für ein Kontrast mit dem ersten Mal! Der Schnee der mitte Juni immer noch weitläufig der Boden bedeckte war fast überall vollständig verschwunden.

Also... zu diesem Tag. Gestartet bin ich am Parkplatz beim Hofersand. Dieser Parkplatz, der sich in der nähe von Binn befindet ist praktisch... und gratis. Dort kann man also ohne weiteres seinen PW für mehrere Tage lassen. Alle andere Parkplätze sind gebührenpflichtig.

Zuerst bin ich entlang der Strasse bis Giesse gewandert. Dann wollte ich nicht auf der Strasse weiterwandern. Deswegen bin ich dem markierten Wanderweg gefolgt. Dieser quert durch den Camping und erreicht die Strasse bei Im Feld.

Historisch gesehen, müsste man dem rechten Ufer der Binna bis Wyssbach aufsteigen. Ich wollte aber nicht der Alpstrasse entlang wandern. Deswegen war ich dem linken Ufer entlang hinauf. Der erste Abschnitt, bis Figgerscha, ist ziemlich steil und geht etwas in die Beine. Weiter wird es aber weniger steil. Im Mischibach war dieses Mal kein Lawinenschnee mehr vorhanden, so dass man den Bach ohne weiteres queren konnte.

Weiter bin ich auf den Halsesee aufgestiegen. Meine Absicht war dem Weg des Militärs zu folgen. Dieser steigt den Hang hinauf, ca. 200m westlich des Sees. Die Spur ist kaum zu finden... und obschon ich, gemäss GPS Track war ich richtig... ich hätte mich aber durch Weiden und Erlen durchkämpfen müssen.
Entsprechend bin ich wieder nach Wyssbach abgestiegen um auf dem historischen Weg zum Albrun zu gehen.

Wenn man am Morgen früh in Binn startet, hat man der Vorteil dass man in der Binntalhüte einkehren kann. Es ist entsprechend angenehm eine Warme Suppe zu kriegen... anstatt kalten Aufschnitt.

Auf dem Albrunpass kam die Überraschung. Die Tafel des Naturschutzgebiets war vollständig zu sehen... im Juni kan nur einen kleinen Teil der Kante aus dem Schnee hinaus.

Der Weg in Richtung Crampiolo ist einfach zu finden. Er umgeht einen Buckel westwärts bevor er durch eine Mulde nach Piamboglio absteigt.

Von diesem Ort sieht man ganz gut wieso der Damm gesprengt wurde: rechts der Scharte sieht man wie der Damm eingestürtzt ist. Der Damm wurde nachlässig gebaut so dass der der Lehmkern nicht ganz dicht war. Als man der See das erste Mal füllen wollte brach Wasser durch den Damm. Deswegen wurde entschlossen der See zu leeren und der Damm zu sprengen.

Wenn man durch die Scharte geht muss man sich eine Kette merken... diese ist für der Abstieg in die Scharte sehr hilfreich.

Weiter bin ich am rechten Ufer des Lago di Dèvero nach Crampiolo gewandert. Dort muss man sich merken dass der Weg nicht flach entlang des Sees geht. Einige Steigungen sind bedingt um Felswände zu umgehen. An einer Stelle wurde nun ein Geländer gebaut.

Tourengänger: genepi


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